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Mi, 09:17 Uhr
19.12.2001

Saisonausklang fröhlich-feucht

Neustadt/Sollstedt Der gestrige Dienstag brachte den letzten Wasserspaß für die Rettungsschwimmer der DLRG „Hohnstein“ e. V. in diesem Kalenderjahr. Sie beendeten ihre Badesaison 2001 mit einem etwas ungewöhnlichen Trainingsprogramm. Ob die jungen Neptune und Badenixen dabei eine gute Figur machten, das erfahren Sie von Manuela Jauer.


Weihnachten im Wasser Schon von weitem sind sie zu erkennen: Die roten Badesachen mit den gelben Streifen und der Aufschrift des Vereins ziehen sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Diesen Anblick hat man regelmäßig in der Schwimmhalle in Sollstedt. Dann tummeln sich die wasserbegeisterten Jungretter der DLRG „Hohnstein“ e. V. (siehe nnz-Archiv) mit Sitz in Osterode bei Neustadt beim Schwimmtraining. Diesmal nahm es einige andere Züge als gewöhnlich an.

Auch an Sollstedt ist die bevorstehende Weihnachtszeit nicht vorbei gegangen, und so erfreuten sich die anwesenden Mitglieder am erstmals ausgetragenen Weihnachtsschwimmen. Bei einer abendlichen Kaffeerunde saßen die 14 Leute im angeregten Gespräch zusammen. Zu neuen Erfahrungen und amüsanten Erinnerungen an die Saison 2001 schmeckten mitgebrachte Weihnachtsplätzchen, Glühwein und Kinderpunsch für die Autofahrer. Der Abend ging heiter und ausgelassen weiter. Als Beweis dafür, dass Weihnachtsbäume nicht nur brennen, sondern auch schwimmen können, wurde einer von ihnen zu Wasser gelassen. Ein Schwimmreifen, zwei Schwimmsprossen und ein wenig handwerkliches Bastelgeschick brachten den nötigen Auftrieb. Die versammelte Rettungsschwimmer-Mannschaft vor dem Baum lieferte ein witziges Erinnerungsfoto.

Anschließend konnten sich alle so richtig austoben. Zu diesem Zweck diente - wie auch an anderen Trainingstagen - eine große, mit Luft gefüllte Krake, die auf acht langen Armen und einem breiten Körper viel Platz zum Klettern lässt. Allerdings kostet das einige Mühe, denn die feuchte „Haut“ des „Wasserungeheuers“ ist ganz schön rutschig. Wenn man sich erst einmal hinauf gekämpft hat, muss man auch versuchen, oben zu bleiben. Dass das gar nicht so leicht ist, musste fast jeder schon einmal feststellen.

Die Aktiven der DLRG treffen sich jeden zweiten Dienstag Abend von September bis Mai in der Sollstedter Schwimmhalle. In der Regel haben sie die fünf Bahnen für sich allein. Jeder hat genug Platz, sich nach eigenem Belieben zu bewegen. Auch die Nachricht über die vorläufige Rettung der Halle war eine große Erleichterung. Die Fortführung des bisher gewohnten Saisonablaufs wäre andernfalls geradezu unmöglich gewesen. Den Verantwortlichen gebührt hierfür ebenfalls ein Dankeschön. Hoffen wir, dass die kommende Saison mindestens so gut verläuft wie die bisherigen.
Manuela Jauer
Autor: nnz

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