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Mi, 10:30 Uhr
15.05.2024
Ein Blick in die Statistik

Anbauprognose für das Erntejahr

Bei den Thüringer Landwirten und Landwirtinnen stehen zur Ernte 2024 rund 326 100 Hektar Getreide im Feld. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, sind das gegenüber dem Vorjahr rund 10 300 Hektar bzw. 3 Prozent weniger...

Die Anbauentwicklung der wichtigsten Fruchtarten gestaltet sich wie folgt: Winter- und Sommergetreide Der Winterweizen – die anbaustärkste Getreideart in Thüringen – wächst auf 167 900 Hektar heran.

Der Anbauumfang verringert sich im Vergleich zum vergangenen Jahr um 20 300 Hektar bzw. 11 Prozent. Der Anbau von Wintergerste erfolgt auf Grundlage dieser ersten Hochrechnung auf 75 300 Hektar, was einem leichten Plus von rund 500 Hektar bzw. 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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Bei Roggen und Wintermenggetreide ist eine Verringerung des Anbauumfangs auf insgesamt 8 800 Hektar zu verzeichnen (-800 Hektar bzw. -8 Prozent). Triticale wächst im Erntejahr 2024 voraussichtlich auf 9 500 Hektar heran. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein leichter Rückgang um 200 Hektar bzw. 2 Prozent.

Der Anbau von Sommergetreide wird gegenüber dem Erntejahr 2023 ausgeweitet. Die Anbaufläche des Sommerweizens wird gegenüber dem Vorjahr nahezu verdreifacht (+3 900 Hektar) und wird im aktuellen Erntejahr rund 5 900 Hektar betragen. Die Sommergerstenfläche steigt um 6 100 Hektar bzw. 18 Prozent. Insgesamt werden für das aktuelle Erntejahr rund 39 600 Hektar Sommergerste
prognostiziert.

Ölfrüchte
Für den Winterrapsanbau wird für das Jahr 2024 ein Rückgang von 8 600 Hektar bzw. 8 Prozent erwartet. Insgesamt werden rund 94 500 Hektar der Ölfrucht auf Thüringens Feldern geerntet werden. Die Anbaufläche von Sonnenblumen wird erneut erweitert und erreicht erstmals seit 30 Jahren in Thüringen einen Umfang von 5 000 Hektar. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Plus von reichlich 200 Hektar bzw. 5 Prozent.

Körnerleguminosen
Die Anbaufläche von Körnererbsen wurde gegenüber dem Erntejahr 2023 um mehr als ein Fünftel
(+2 600 Hektar bzw. +21 Prozent) erweitert und wird rund 14 900 Hektar betragen. Ein vergleichbar hoher Anbauumfang von Körnererbsen konnte zuletzt im Jahr 2006 (14 400 Hektar) verzeichnet werden. Bei den Ackerbohnen gab es dagegen einen leichten Rückgang der Anbaufläche. Gegenüber dem Vorjahr wurden rund 200 Hektar bzw. 3 Prozent weniger Ackerbohnen ausgesät. Insgesamt stehen rund 5 700 Hektar Ackerbohnen im Feld.

Hackfrüchte
Bei den Zuckerrüben erfolgt der Anbau im Jahr 2024 voraussichtlich auf 14 000 Hektar. Dies entspricht einem Zuwachs um 800 Hektar bzw. 6 Prozent. Bei den Kartoffeln gibt es nach derzeitiger Anbauplanung der Betriebe keine wesentliche Änderung der Anbaufläche gegenüber dem Jahr 2023. Es wird erneut eine Kartoffelanbaufläche von knapp 1 300 Hektar erwartet.
Autor: red

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