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Mo, 11:30 Uhr
25.03.2024
Sollstedt

Freude über Lottomittel für die Kegelbahn

Die Mitglieder des SV "Aktivist" Sollstedt freuen sich über Lottomittel für die Sollstedter Kegelbahn. Hohe Energiekosten zwangen die Sportlerinnen und Sportler über Energieeinsparungen nachzudenken. Im Dunkel kegeln kam nicht so Recht in Frage...



So entstand die Idee ein Balkonkraftwerk könnte die Elektroenergiekosten senken. Ein Antrag beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie auf einen Zuschuß aus Lottomittel stieß auf offen Ohren. Die Anschaffung und der Aufbau eines Balkonkraftwerkes an der Sollstedter Kegelbahn war gesichert.

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Relativ schnell wurde das Vorhaben umgesetzt und so die Einsparung von Elektroenergie nachhaltig auf lange Zeit gewährtleistet. Die Sportlerinnen und Sportler bedanken sich recht herzlich beim Ministerium und vorallem bei der Ministerin Frau Heike Werner.
Manfred Weber-Vorsitzender SV "Aktivist" Sollstedt

Autor: emw

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Kommentare
henyklein
26.03.2024, 07:30 Uhr
„Lottomittel“ und Gendersprache light
1. die sogenannten Lottomittel sind Steuern. Nur stellen sich Politiker wie Werner gern hin und lassen sich von den Beschenkten feiern. Dass ein „Balkonkraftwerk“ NULL Kosten senkt, wenn man die Anschaffungskosten in die Rechnung einbezieht, ist dabei nur noch ein kleiner Schönheitsfehler.

.2. Formulierungen wie „Sportlerinnen und Sportler“ sind Teil des Genderproblems. Sie erzeugen bei ungebildeten Lesern den Eindruck, „die Sportler“ würde Frauen nicht beinhalten. Die nächste Stufe sind dann Sterne oder Doppelpunkte.
nur_mal_so
26.03.2024, 10:49 Uhr
@Henryklein
Zu Ihrem zweiten Punkt:
"Formulierungen wie 'Sportlerinnen und Sportler' sind Teil des Genderproblems":

"Lieber Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Bäckerinnen und Bäcker" etc.: so wurde schon immer gesprochen und ist nur die Spezifizierung von "Liebe Damen und Herren".
"Sportlerinnen und Sportler" ist einfach höflicher und wird nicht erst seit der Genderdebatte so formuliert. Wenn ich emails schreibe, schreibe ich auch an die "Kolleginnen und Kollegen".
Eine höfliche Anrede als Folge des "Genderproblems" zu sehen ist schlichtweg Unsinn und führt(e) gewiss nicht zu "Sternchen und Doppelpunkten".
Franz Haarkamm
26.03.2024, 15:41 Uhr
Sogenannte Lottomittel @henyklein
sind keine Steuermittel. Es sind (ich hoffe ich habe die Formulierung korrekt in Erinnerung): Mittel aus Überschüssen der Thüringer Staatslotterie. Sprich: henyklein kauft sich mit seinem Einsatz die minimale Chance auf einen Hauptgewinn, die Lottogesellschaft bezahlt von der Hälfte seines Einsatzes die Gewinne, hat noch eigene Unkosten und m.W. werden ca. 38 Prozent für vor allem gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet. Die Mittel sind also keine Steuern sondern der Gewinn des Veranstalters der Lotterie (Land Thüringen), und können deshalb von der Regierung verteilt werden.
Da henyklein - schon hier zu Beginn - nicht mit großer Sachkenntnis glänzt, kann man die sicher berechtigte Frage stellen, ob seine Aussagekompetenz zu Balkonkraftwerken größer ist.
Und zum gendern: Ich mag Gendersprache ja eigentlich nicht, weil sie für mich eine Verhunzung der deutschen Sprache ist. Aber ich werde es mir wohl doch angewöhnen. Schließlich lasse ich mir von solchen Komentator:innen (wahlweise auch Kommentator*innen oder KommentatorInnen) wie henyklein das Gendern nicht verbieten!
henyklein
26.03.2024, 15:45 Uhr
@nur mal so
Hier wird niemand angesprochen. Es wird über die Sportler berichtet. Dass Linke den Unterschied nicht verstehen und leugnen dass „die Sportler“ alle beinhaltet, ist für mich keine Überraschung.
nur_mal_so
26.03.2024, 16:32 Uhr
@henryklein
Was haben Sie denn für ein Problem damit, dass man "die Sportlerinnen und Sportler" sagt?
Und wieso ist es "links", von "Sportlerinnen und Sportlern", von "Bäckerinnen und Bäckern", von "Kolleginnen und Kollegen" zu sprechen? Denken Sie bei "wer so spricht ist links!" vielleicht an das genuschelte "Genoss'nn'n 'nd Genoss'n" des ehemaligen Staatsratsvorsitzenden?
Ich werde mir mal bei Gelegenheit die Mühe machen, in alten UFA-Filmen von paar'ndreißig reinzuschauen, ich bin mir sicher, dort finde ich gewiss auch ein "die Sportlerinnen und Sportler". Ein "die Volksgenossinnen und Volksgenossen" finde ich um diese zeitliche Drehe herum auf jeden Fall.

Aber warum macht Sie das überhaupt so fuchsig? Das verstehe ich nicht. Warum sind Sie so klein?
diskobolos
26.03.2024, 19:24 Uhr
Um Gendersprache geht es doch hier gar nicht
An die Formulierung "Wir Sportlerinnen und Sportler der Oberschule . . . " erinnere ich mich noch sehr gut, hatte ich doch vor mehr als 50 Jahren die Aufgabe das Gelöbnis zum Schulsportfest vorzutragen. Die Formulierung ist also nicht neu.

Wenn man sich bei Formulierungen immer nur auf das eine Geschlecht bezieht (also das männliche) hat das auch Folgen für das Denken und damit die Realität. Beispiel: Wenn immer nur von "den Ministern" gesprochen wird, setzt sich das auch als Bild in den Köpfen fest. Also etwa als eine Gruppe älterer Männer in dunklen Anzügen.

Das "Gendern" , wie man es üblicherweise versteht, wende ich persönlich nicht an. Wenn es jemand tut, ist es auch okay. Man gewöhnt sich dran, wennn man noch nicht geistig zu verknöchert ist . . .
El loco
26.03.2024, 23:17 Uhr
Man weiß doch,
dass man als Lottomittelverteilender Politiker kurz im Sonnen- und Rampenlicht steht.
Aber, wenn man die Schluckaufmoderatoren beim ZDF sieht, die an betrunkenene Teenies erinnern oder doppelpunkt-/unterstrich/innen verhunzte Texte lesen muss und dann als geistig verknöchert beleidigt wird, tja, dann ist es wirklich Zeit, seinen Diskus in einer Werkstatt generalüberholen zu lassen.
henyklein
27.03.2024, 01:04 Uhr
Gendern.
Wie vermutet: ungebildete Menschen, Sexisten, Bildungsfeinde, linke Demagogen wissen nicht, dass „die Sportler“ nicht nach dem biologischen Geschlecht fragt. Sie halten die Mehrzahl für männlich. Ist sie nicht. Auf diesen Mangel wollte ich hinweisen. Sprechen Sie gern, wie Sie wollen. Man erkennt Sie dann wenigstens sofort.
henyklein
27.03.2024, 01:21 Uhr
Steuern bei Lotto
Natürlich sind die „Lottomittel“ eine Art Steuern. Der Staat betreibt ein Unternehmen, hält freie Unternehmer über ungerechte Regeln klein und regelt gesetzlich, dass ein Teil der Umsätze automatisch „Überschüsse“ sind. Er verteilt diese Überschüsse nach Gutsherrenart, um sich bei Personengruppen einzuschmeicheln. Eine Armada an öffentlich Bediensteten wird beschäftigt, um die Fördermittelanträge zu bearbeiten. Egal, nennen Sie es wie Sie möchten. Für mich sind es Steuern.
henyklein
27.03.2024, 01:30 Uhr
Balkonkraftwerk
Wenn es sich rechnen würde, hätte der Verein schon längst so ein Ding gekauft.
Wie Bitte
27.03.2024, 07:49 Uhr
Was ist denn das für eine völlig sinnfreie Diskussion?
"Sportlerinnen und Sportler" hat ebensowenig etwas mit Gendern zu tun wie der "Türinnen-Anstrich" meint, dass eine weibliche Tür gemalert würde.
Wer sich über solch eine seit Jahrzehnten gebräuchliche deutsche Formulierung aufregt und dahinter "Genderunsinn" vermutet hat wahrlich keine anderen Probleme.
Oder wahrscheinlich doch, tiefsitzende persönliche.
Franz Haarkamm
27.03.2024, 13:15 Uhr
Und ein Balkonkraftwerk lohnt sich doch! @henyklein
Und so ein gebildeter Mensch wie henyklein weiß das sicherlich. Das Problem ist nur, daß man erst einmal die Mittel haben muss um zu investieren. Ich hab das mal grob überschlagen, selbst bei einer teuren Anlage mit Speicherlösung (so daß möglichst das meiste selbst verbraucht wird) müsste ich die Anschaffungskosten nach spätestens 15 Jahren wieder drin haben. Und das ist vorsichtig geschätzt. Und nochmal zum Thema Steuern: Nach dem allgemeinen deutschen Sprachgebrauch sind Lottomittel nun mal keine Steuern, auch wenn henyklein es so nennt. Wenn sie (generisches femininum im Sinne von diese Person) will, daß andere verstehen was sie meint, möge sie sich bitte korrekt ausdrücken. Da sie ja gebildet ist, sollte ihr das sicher möglich sein.
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