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Fr, 18:31 Uhr
14.07.2006

Schluß mit lustig?

Nordhausen (nnz). Die Schule ist vorbei und damit auch der Spaß? Für 70 Schüler der Petersbergschule beginnt nun also der Ernst des Lebens. Abschied und Zeugnisausgabe feierten die Jugendlichen heute.

Schluß mit lustig? (Foto: nnz) Schluß mit lustig? (Foto: nnz)

Schulleiterin Sabine Schröder hatte Peter Hahnes Buch „Schluß mit Lustig“ als Thema für ihre Abschlußrede gewählt- mit 70 Schülerinnen und Schülern saß sie heute zum letzten Mal zusammen. Die Jugendlichen haben ihre neun oder zehn Jahre Unterricht hinter sich und machen sich nun auf den Weg einen Beruf zu lernen oder einen höheren Schulabschluß zu erwerben.

„Verabschiedungen sind immer Anlässe noch einmal zurückzublicken.“ Sagte die Schulleiterin. Sie wollte mit den Jugendlichen noch einmal Revue passieren lassen, wann schon einmal „Schluß mit Lustig“ war im Leben. Die Einschulung und der Sprung in die fünfte Klasse seien solchen Anlässe gewesen. Viele Schüler habe es damals noch nicht interessiert, daß Schulabschluß und Berufsorientierung immer wichtiger würden. Viele hätten den Unterricht nicht immer ernst genommen.

Einen Schock für die anwesenden Eltern hatte Sabine Schröder auch parat. Nach einer aktuellen Studie altern nämlich Mutter und Vater vom Beginn der Pubertät bis zum Schulabschluß ihrer Kinder um etwa 20 Jahre. Erst danach normalisiere sich der Prozeß wieder. Die Eltern können also aufatmen. Zumindest der erste Schulabschluß ist geschafft. Vielleicht ist der Nachwuchs aber so boshaft und hängt noch zwei, drei Jahre für Realschulabschluß oder Abitur dran? Dann sehen die Eltern wieder alt aus. Zumindest, wen die Studie recht hat.

Mit den Prüfungen wurde es ernst für die Petersbergschüler. Manche hätten das erst in letzter Minute begriffen und die richtigen Schlüsse daraus gezogen. 43 Schüler erhielten heute ihr Realschulabschlußzeugnis, 15 das des Qualifizierenden Hauptschulabschluß, zwölf das normale Hauptschulzeugnis. Unter den Schülern sind auch erst mal Absolventen der Praxisklassen. Von ihnen ging niemand ohne Abschluß.

„Chancen sind wie Sonnenaufgänge, wer zu lange wartet verpaßt sie.“ Zitierte die Schulleiterin. Bei der Abschlußfahrt nach Italien hätten viele Schüler die Sonnenaufgänge verschlafen. „Nun gut, damit könnt ihr leben, aber wer den sinnbildlichen Sonnenaufgang verschläft, den wird dies vielleicht das ganze Leben begleiten.“ So Sabine Schröder. Drei Wünsche gab sie den Jugendlichen mit auf den weiteren Weg: Kraft sollen sie haben ihre Ziele zu erreichen, dazu eine Arbeit, die ihnen Freude macht und Freunde, die sie auf dem Weg begleiten.

Danach erhielten die Jugendlichen ihre Zeugnismappen, denen ein Klassenfoto beigefügt war als Erinnerung an eine schöne Schulzeit. Jeder erhielt zudem Blumen Besonders erfolgreiche Schüler bekamen Buchprämien.
Autor: wf

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