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Mi, 22:11 Uhr
20.03.2024
AFD-Stadtratsfraktion zu JUgendkunstschule

Steuerzahler finanziert Yoga-Kurse?

Im Zuge der Diskussion über nicht auskömmliche Finanzierung der Vereinsarbeit im Jugendklubhaus zeigt sich die AfD-Stadtratsfraktion verärgert und getäuscht über ein aktuelles Angebot an der Jugendkunstschule Nordhausen…


„Wir erhielten Hinweise aus der Bevölkerung, dass an der steuerfinanzierten Jugendkunstschule ‚YOGA VINYASA FLOW‘- Kurse abgehalten werden, während aktuell im Jugendklubhaus die Arbeit von Selbsthilfegruppen nicht auskömmlich finanziert ist“, sagte AfD-Fraktionschef Jörg Prophet.

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Diese Kritik sei berechtigt. „Die Jugendkunstschule wird mit 30.000 Euro aus der Stadtkasse und mit weiteren Steuermitteln finanziert. Wir als Fraktion hatten dem Zuschuss zugestimmt, sehen uns aber getäuscht. Denn im Vereinszweck, der unserer Zustimmung zugrunde lag, war die Abhaltung von Yoga-Kursen – noch dazu für Erwachsene – mit keinem Wort erwähnt. Und auch dem normalen Menschenverstand dürfte klar sein, dass Yoga-Kurse nichts mit der Heranführung von Kindern an künstlerische Fertigkeiten zu tun haben. Wer Yoga möchte, für den gibt auf dem Privatmarkt oder in der Volkshochschule genügend Angebote, wie auch seitens der Finanzierung über die Krankenkassen“, so Prophet.

Dieses Yoga-Angebot stoße auch vor allem bei medizinischen Selbsthilfegruppen übel auf, die sich ehrenamtlich im Jugendklubhaus für ernsthaft Erkrankte engagieren. „So wird völlig zurecht darauf verwiesen, dass der Zuschuss für die Jugendkunstschule als Einzelverein mit 30000 Euro höher ist, als die Finanzierung der mehr als 20 Vereine im Klubhaus mit 25.000 Euro. Der Leitung der Jugendkunstschule steht es natürlich frei, wie sie ihr Angebot gestaltet und wir wollen sie nicht bevormunden. Jedoch sollte sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, auch um Doppelungen bei Veranstaltungen in der Stadt zu vermeiden.“

Im kommenden Stadtrat werde die Fraktion deshalb zum einen die satzungsrechtliche Prüfung beantragen, inwieweit Yoga-Kurse zum Portfolio der steuerfinanzierten Nordhäuser Jugendkunstschule gehörten und zum anderen, inwieweit der Zuschuss für die Vereinsarbeit im Jugendklubhaus erhöht werden kann.
Autor: red

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Kommentare
nordhaeuser927
20.03.2024, 22:46 Uhr
Und wieder eine Nebelkerze der AFD…
um die Arbeit im Stadtrat mit sinnlosen Anfragen zu lähmen. Für die wirklich wichtigen Dinge bleibt dann wieder keine Zeit.
Vielleicht sollte sich die AFD wieder auf ihre Kernkompetenz besinnen, dass Jammern…
Das kann sie als einziges wirklich gut und nimmt damit wenigstens keinen negativen Einfluss auf die wirklich wichtige Arbeit der Demokraten im Stadtparlament.
geloescht.20241125
20.03.2024, 23:15 Uhr
Wo ist da der Vergleichsmaßstab?
Die Jugendkunstschule ist ein Verein mit über 20jähriger Tradition. Das Klubhaus bzw. der Träger ist seit 2 o. 3 Jahren "nur" Vermieter für kleine Vereine und Interessengemeinschaften. Das muss man schon mal trennen.
P.Burkhardt
21.03.2024, 00:21 Uhr
Will die AFD jetzt...
...der Jugendkunstschule vorschreiben, was für Kurse sie anbieten soll ?

Yoga hat etwas mit Körperbeherrschung und Konzentration zu tun - also genau mit Dingen, die ADHS-geplagten Kindern fehlt.
HappyEnd
21.03.2024, 07:42 Uhr
Kritik muß erlaubt sein...
Da passt tasächlich etwas nicht zusammen.
JUGEND-Kunstschule --- Yoga für ERWACHSENE
KUNST --- GESUNDHEIT, FITNESS

Ich möchte mit meinen Steuergeldern keinen Yogakurs für Erwachsene finanzieren.
Bei einer kreativen, künstlerischen Förderung von Heranwachsenden sieht das anders aus...
Hcsnem
21.03.2024, 08:44 Uhr
Reine Polemik
Die gesamte Afd Fraktion hat gegen die beantragten Fördergelder für das Jugendklubhaus gestimmt . Was für ein unreflektierter Verein .
Südharzmensch
21.03.2024, 10:18 Uhr
Nein, Yogakurse gehören nicht steuefinanziert
Völlig berechtigte Kritik. Die Jugendkunstschule ist zum größten Teil steuersubventioniert. Dort haben Angebote des Privatmarkts wie Yoga nichts zu suchen. Hat auch nullkomanix mit dem Portfolio einer Jugendkunstschule zu tun.
Dass man jetzt mit ADHS bei Kindern argumentiert, ist unqualifiziert. Dies ist eine ernsthafte Erkrankung, die man nicht an einer Jugendkunstschule therapieren sollte. Noch dazu nicht bei Yoga Kursen für Erwachsene. Passt hinten und vorne nicht .
Yuna
21.03.2024, 13:22 Uhr
Seriöse Politiker
Wie in den Kommentarspalten zu lesen ist, hat die gesamte AfD Fraktion gegen die Fördergelder gestimmt. Von Täuschung kann also keine Rede sein.

Ab der Stelle ist doch die viel wichtigere Frage, die zu diskutieren ist, warum die AfD gegen Fördergelder für die Jugendkunstschule stimmt.

Alles für die Region und die Bürger:innen, aber bei individueller künstlerischer Angebote ist Schluss mit den guten Vorsetzen.

Zudem kritisiert die AfD wann und wo sie kann die Unfreiheit der Menschen in diesem Land, möchte jetzt aber der Jugendkunstschule sein Programm vorschreiben.

Ach, Herr Prophet. Ich zitiere Sie gern aus der „Systempresse", die Sie und ihre Partei durch Kündigung der Medienstaatsverträge abschaffen wollen:
Prophet fordert: der OB solle „nicht weiter öffentliche Ressourcen verschwenden, um Kleinkriege zu führen.“

Wie wäre es, wenn Sie selbst mal damit anfangen und als der Mann, den „die ganze Nation kennt" (Quelle: Bürgerdialog Sundhausen 20.02.24) als seriöser Politiker auftreten.
Alrebin
21.03.2024, 13:45 Uhr
Warum.stimmt die Afd der Bezuschussung der Kunstschule zu?
Die Afd ist doch selbst schuld. Sie hat den Zuschüssen für die Jugendkunstschule zugestimmt im Stadtrat und finanziert so diese Einrichtung samt Yoga für Erwachsene mit.
Raute
21.03.2024, 14:03 Uhr
Kurze Recherche
Das Amtsblatt der Stadt Nordhausen ist online frei zugänglich.

Mit Beschluss BV/1192 aus dem Jahr 2023 zur „Förderung der kulturellen Jugendarbeit […] Förderung der Jugendkunstschule“ in Höhe von 30.000 Euro gab es 27 Zustimmung, keine Ablehnung und zwei Enthaltungen.

Quelle: Amtsblatt Nr. 4 vom 5. Mai 2023
Kerni1982
21.03.2024, 16:19 Uhr
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geloescht.20241125
21.03.2024, 17:30 Uhr
Disko und Zierfische forderfähiger als Yoga-Kurs?
Herzlichen Glückwunsch. Der KJR konnte einen höheren Bedarf selbst nicht konkret begründen. Yoga ist gesundheitsfördernd. Wurden Steuergelder überhaupt für die 1 Stunde/Woche verwendet? Osteoporose-Gymnastik sollte Krankenkassenzuschüsse bekommen. Zierfischfreunde und ähnliches. Sorry. Das sind Hobbys. Warum Steuergelder?
Kerni1982
21.03.2024, 20:08 Uhr
AfD Menschen zum Yoga?
Dass den Hass und Angst schürenden AfD-Menschen Yoga Kurse gegen den Strich gehen, sollte ja nichts Neues sein.

Diese durchgängigen Zankereien der AfD zeugen ja nur so von innerer Unruhe und Unreflektierheit.

Vielleicht würde dem alternativen Verein der ein oder andere Yoga-Kurs ja ganz gut tun? ;) Dann könnten sich alle endlich wieder aufs Wesentliche konzentrieren.
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