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Mo, 12:15 Uhr
18.03.2024
Katze auf Freigang

Gefahr für die Katze - die Katze als Gefahr

Ob Stubentiger oder Freigänger: Mit etwa 15,2 Millionen Tieren ist die Katze der Deutschen liebstes Haustier. Die Geister scheiden sich daran, ob es klug ist, einer Katze Auslauf zu gewähren oder nicht. Ist sie draußen doch nicht nur vielen Gefahren ausgesetzt, sondern auch selbst eine Gefahr für viele Vögel und Kleintiere...

Ist meine Katze Gefahren ausgesetzt oder iost sie eine Gefahr? (Foto: Eva Maria Wiegand) Ist meine Katze Gefahren ausgesetzt oder iost sie eine Gefahr? (Foto: Eva Maria Wiegand)


VIER PFOTEN erklärt, worauf man achten muss, wenn man seiner Wohnungs- bzw. Hauskatze den Freigang gewähren will und wie man dafür sorgt, dass sie auch zurückkommt.

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„Erstmal sollte sich Katzenhalter klar sein, ob das Umfeld für die Katze sicher ist. Dabei spielt es sicher eine Rolle, ob man in der Stadt mit hohem Verkehrsaufkommen oder auf dem Land lebt“, erklärt Dr. Judith Förster, Diplom Biologin und Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN. Ein geschützter Garten kann dabei eine gute Alternative für das liebe Heimtier sein. Wer diesen nicht hat kann durch gesicherte Spaziergänge mit Katzengeschirr und Leine die Katze schon mal an das Umfeld außerhalb des Hauses gewöhnen.

Gefahr für die Katze, die Katze als Gefahr
Wer seiner Katze den Freigang ermöglicht, sollte sich der Gefahr bewusst sein, dass sie neben dem Straßenverkehr auch Menschen begegnen kann, die Katzen nicht wohl gesonnen sind und diese dann im schlimmsten Fall verletzen können. Doch nicht nur die Katze ist im Freien mehr Gefahren ausgesetzt, auch die Katze selbst kann zur Gefahr für Vögel und Kleintieren werden: „Gerade im Frühjahr brüten viele Vogelarten ihre Nachkommen aus.

Meist in der Dämmerung morgens und abends lernen die Jungvögel das Fliegen und sind dabei oft am Boden zu finden. Hier werden Sie zu leichter Beute von Hauskatzen. Darum sollten Katzenhalter darauf achten, dass die Katze zu dieser Jahreszeit nur um die Mittagszeit oder im Idealfall, wenn die Katze auch ohne Freigang zufrieden ist, gar nicht oder nur an der Leine das Haus verlässt“, sagt die Heimtierexpertin.

Wer sich trotz der Gefahren dafür entscheidet, dass der Stubentiger die Stube verlässt, muss noch ein paar Punkte beachten: „Das Wichtigste für die Freigänger ist, dass sie Sterilisiert bzw. Kastriert werden“, weiß Förster. Mit dieser gesetzlichen Vorschrift beugt man nicht nur einer unkontrollierten Vermehrung vor, sondern es sinkt auch das Risiko, dass die Katze wegläuft, um sich fortzupflanzen. Deutsche Tierheime sind auch mit Katzen überfüllt und daher sollte sich jeder Katzenhalter seiner Verantwortung bewusst sein.

Sollte die Katze doch einmal weglaufen, ist es wichtig, dass sie gekennzeichnet und registriert ist. Nur so lässt sie sich eindeutig ihrem Halter zuordnen und kann ihm wieder übergeben werden. VIER PFOTEN empfiehlt hierfür, jedes Tier chippen zu lassen. Eine Step-by-Step-Anleitung findet ihr unter den Ratgebern bei VIER PFOTEN.

Ein Halsband mit Beschriftung oder gar GPS-Tracker kann die Heimtierexpertin allerdings eher nicht empfehlen: „Das Problem dabei ist die Strangulationsgefahr, wenn die Tiere z. B. an Ästen in Bäumen hängenbleiben. Auch ein sich schnell öffnendes Halsband ist dabei leider kein Schutz.“

Wer sicher gehen will, dass einem die Katze nach dem Freigang wieder um die Beine streift, sollte dafür Sorge tragen, dass sie einen komfortablen Ort mit genügen Futter, Wasser und einen sauberen Schlafplatz hat. Eine Katzenklappe stellt sicher, dass die Samtpfoten auch in Abwesenheit ihrer Halter:innen in die eigenen vier Wände zurückkehren können. Generell gilt: Wer seine Katze freundlich und liebevoll behandelt, läuft in der Regel auch weniger Gefahr, dass die Katze das Weite sucht.
Autor: emw

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Kommentare
Paulinchen
18.03.2024, 13:21 Uhr
Katzen sind intelligent und...
... sehr gelehrig. 17 schöne Jahre, habe ich eine Katze gehabt, welche mir auf einem Campingplatz zugelaufen ist.

Sie bekam Nassfutter und Trockenfutter. Für sie hab ich ein kleines Holzhaus errichtet. Dort hat sie eine Nacht geschlafen. Nachdem sie sich umgeschaut hatte, wo ihre Dosenöffner schlafen, war der Fall geklärt. Sie brachte in der Tat Vögel, Mäuse, kleine Feldhasen und einen Siebenschläfer mit. Die Feldhasen haben mehr oder weniger als Spielzeug gedient, aber ich hab sie zurück in die Freiheit gebracht, weil sie hatten keinen Kratzer bekommen. Der Siebenschläfer war leider nicht mehr zu retten, aber fressen durfte sie ihn nicht. Vögel brachte sie 4 bis 5 Mal mit. Da diese alle noch lebten, wurden sie ebenfalls in die Freiheit entlassen. Bei jeder Entnahme der Beute, haben wir die Samtpfote auf den Arm genommen und sie mit etwas gehobener Stimme angesprochen, dass es uns nicht gefällt. Wir haben auf der Parzelle Nistkästen angebracht, in den Hecken haben Meisen genistet. Sie ist in die Hecke gesprungen und hatte Böses im Sinn. Da bin ich sehr energisch geworden. Ich habe sie hochgenommen bin an die Hecke und habe ihr die Winzlinge gezeigt. Auge in Auge, habe ich laut gesagt: Wehe du gehst da wieder hin, dann hast du kein Bett mehr bei uns. " Auf der Parzelle saß sie in ihrem Stuhl und hat später zugeschaut, wie die kleinen Piepser das Fliegen lernten. Selbst Amseln haben auf der Stuhllehne gesessen, aber unsere Katze hat von dem Zeitpunkt keinen Vogel mehr gefangen. Im Winter war sie mit in der Wohnung, hier spielte sie mit unseren Enkelkindern. Die Autos auf der Carrera Bahn, waren ihre elektrischen Mäuse. Mit unserem letzten Kind, welches bekanntlich Fell hat, sind wir in den Urlaub gefahren. Nur dann war sie keine Freigaengerin. Es hat problemlos geklappt. Selbst Kommandos wie, mach mal Sitz, funktionierten bestens. Bei Schön sitz, hat sie sich hingelegt. Der Tierarzt sagte immer, bei ihrer Zeugung, war bestimmt ein Hund dabei.

Es waren wunderschöne 17 Jahre, wir haben von ihr gelernt und sie von uns. Man kann auch Katzen etwas Erziehung lehren um in der Natur zu leben, ohne dass sie sich in der Gesellschaft unbeliebt machen. Sie hatte nur einen Feind - den Dr. Glatz..
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