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Do, 18:50 Uhr
07.03.2024
Energiewende nicht auf Kurs:

Nachsteuern dringend erforderlich

Für eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Stromversorgung muss die Bundesregierung umgehend und zielgerichtet umsteuern. Das ist die Kernaussage eines Sonderberichts des Bundesrechnungshofs zur Energiewende. Wir haben die Einzelheiten und die entsprechenden Grafiken...


„Das Gelingen der Energiewende ist von herausragender Bedeutung für Deutschland. Ihre Ziele sind ambitioniert. In der Umsetzung hinkt Deutschland diesen Zielen aber deutlich hinterher. Ein Scheitern hätte gravierende Folgen, denn der Erfolg der Energiewende ist zentral für ihre Akzeptanz in der Bevölkerung, den Wirtschaftsstandort Deutschland und das Erreichen der Klimaschutzziele“, fasst der Präsident des Bundesrechnungshofes Kay Scheller zusammen.

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Anlass ist die Veröffentlichung eines Sonderberichts über die Umsetzung der Energiewende bei der Stromversorgung. „Die Energiewende ist nicht auf Kurs. Die Bundesregierung muss dringend umsteuern, damit die Transformation erfolgreich ist. Um Klimaneutralität bei gleichzeitiger sicherer, bezahlbarer und umweltverträglicher Versorgung mit Strom zu erreichen. Das Generationenprojekt Energiewende muss zielgerecht umgesetzt werden.“

Die Energiewende zielt auf eine grundlegende Umstellung der Energieversorgung in Deutschland auf erneuerbare Energien und mehr Energieeffizienz ab. Der Bundesregierung sind dabei energiepolitische Ziele vorgegeben: Die Energieversorgung soll sicher, bezahlbar und umweltverträglich sein (§ 1 EnWG).

„Aktuell hält der Bundesrechnungshof für den Bereich Strom fest: Die sichere Versorgung ist gefährdet, der Strom teuer, während die Bundesregierung die Auswirkungen der Energiewende auf Landschaft, Natur und Umwelt nicht umfassend bewerten kann“, sagte Scheller.

Zuletzt hatte der Bundesrechnungshof im Jahr 2021 über Versäumnisse der damaligen Bundesregierung bei der Energiewende informiert. Seitdem hat der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg auf die Ukraine weitere Schwachpunkte und Herausforderungen der deutschen Energieversorgung offenbart. Daraufhin hat die Bundesregierung einen massiven weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien angekündigt. Im Jahr 2030 sollen sie 80 % des Bruttostromverbrauchs decken. Das soll nicht nur zum Klimaschutz beitragen, sondern auch die Importabhängigkeiten bei fossilen Energien verringern. Zudem sieht die Bundesregierung die Nutzung erneuerbarer Energien im überragenden öffentlichen Interesse. Sie hat ihrem Ausbau in der Abwägung mit anderen Schutzgütern Vorrang eingeräumt, bis „die Stromerzeugung im Bundesgebiet nahezu treibhausgasneutral ist“.

Versorgung sichern
Parallel zum Ausbau erneuerbarer Energien wird der Bruttostromverbrauch in den nächsten Jahren deutlich steigen. Durch die zunehmende Elektrifizierung in den Sektoren Verkehr und Wärme geht die Bundesregierung von einem Anstieg um 33 % auf 750 TWh in 2030 aus (von 565 TWh in 2021). Gleichzeitig hält die Bundesregierung am vorgezogenen Kohleausstieg im Jahr 2030 fest, den Ausstieg aus der Kernenergie hat sie bereits im April 2023 vollzogen.

Die Energiewende stellt daher eine Herausforderung für die Deckung des Strombedarfs dar. Um die angestrebte Versorgung mit Strom weitestgehend aus volatilen erneuerbaren Energien zu sichern, muss der Bund dringend die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Hier ist die Energiewende nicht auf Kurs:

Unzureichende Kapazitäten…
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) muss die erneuerbaren Energien entsprechend den gesetzlich festgelegten Zielpfaden ausbauen. Allerdings ist absehbar, dass die Ausbauziele nicht erreicht werden. So konnte die Bundesnetzagentur (BNetzA) im Jahr 2023 lediglich 50 % des Zielvolumens für Windenergieanlagen an Land vergeben: statt 12,84 GW nur 6,38 GW. Um den Zielpfad zu erreichen, müsste sie im Jahr 2024 nunmehr 16,46 GW vergeben. Das ist nicht realistisch.

Die Stromerzeugung durch Photovoltaik und Windanlagen unterliegt Schwankungen, sodass es zu Versorgungslücken kommen kann. Deshalb ist der Zubau ausreichender gesicherter, steuerbarer Backup-Kapazitäten bis zum Jahr 2030 von zentraler Bedeutung. Diesen muss das BMWK gewährleisten. Mit der Kraftwerksstrategie 2026 wird ihm das aber nicht gelingen, denn die darin vorgesehenen 10 GW H2-ready-Gaskraftwerke werden nicht ausreichen. Auch die Ausgestaltung eines zusätzlich geplanten Kapazitätsmechanismus für weitere Leistung ist noch offen. So ist nicht sichergestellt, dass die erforderlichen Backup-Kapazitäten rechtzeitig verfügbar sind.

Außerdem ist ein erheblicher Ausbau der Stromnetze nötig. Der Netzausbau liegt aber erheblich hinter der Planung zurück. Der Rückstand beträgt mittlerweile sieben Jahre und 6 000 km.

…und ein wirklichkeitsfremdes Monitoring…
Gleichzeitig bewertet der Bundesrechnungshof die Annahmen der Bundesregierung beim Monitoring der Versorgungssicherheit als wirklichkeitsfremd. Die BNetzA betrachtet in ihrem Monitoringbericht für die Jahre 2025 bis 2031 lediglich ein „Best-Case“-Szenario: danach werden die Ausbauziele sicher erreicht. Alternative Szenarien betrachtet das Monitoring nicht – obwohl der Ausbau weder bei den erneuerbaren Energien noch den Stromnetzen auf Kurs ist. „Das Szenario ist sehr unwahrscheinlich. Es weicht von den tatsächlichen Entwicklungen erheblich ab“, so Scheller. „So nimmt das BMWK hin, dass Gefahren für die sichere Versorgung mit Strom nicht rechtzeitig sichtbar und Handlungsbedarfe zu spät erkannt werden. Der Zweck des Monitorings als Frühwarnsystem zur Identifizierung solcher Handlungsbedarfe wird faktisch ausgehebelt.“

…gefährden die Versorgungssicherheit
Das Ziel einer sicheren Versorgung mit Strom kann so langfristig nicht gewährleistet werden. Die Bundesregierung muss daher verschiedene Eintrittswahrscheinlichkeiten betrachten und auch ein „Worst-Case“-Szenario einbeziehen, Maßnahmen ergreifen, um den Ausbau erneuerbarer Energien und jederzeit gesicherter, steuerbarer Kraftwerksleistung sicherzustellen und den Akteuren Planungssicherheit geben, um in die notwendigen Erzeugungskapazitäten und Stromnetze zu investieren.

Bezahlbarkeit gewährleisten
Hohe Strompreise sind ein erhebliches Risiko für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Akzeptanz der Energiewende. Die Preise für Strom sind in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Sie gehören zu den höchsten in der EU. Weitere Preissteigerungen sind absehbar. Bis zum Jahr 2045 fallen allein für den Ausbau der Stromnetze massive Investitionskosten von mehr als 460 Mrd. Euro an. Das BMWK berücksichtigt diese Systemkosten bisher nicht bei seiner Darstellung der Kosten für Strom aus erneuerbaren Energien. Um den sehr hohen Strompreisen entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung diese wiederholt mit staatlichen Mitteln punktuell bezuschusst. „Dadurch entsteht ein falsches Bild der tatsächlichen Kosten der Transformation“, macht Scheller deutlich.

Die Bundesregierung muss die Systemkosten der Energiewende klar benennen. Darüber hinaus sollte sie endlich bestimmen, was sie unter einer bezahlbaren Stromversorgung versteht. Die von ihr geregelten Strompreisbestandteile muss sie konsequent auf ihre energiepolitischen Ziele ausrichten.

Umweltverträglichkeit umfassend berücksichtigen
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist für eine treibhausgasneutrale Energieversorgung von überragender Bedeutung. Zugleich sind damit auch negative Auswirkungen auf die Umwelt verbunden. Knappe Flächen und Ressourcen werden in Anspruch genommen, die Biodiversität beeinträchtigt. Umweltschutzrechtliche Verfahrensstandards hat die Bundesregierung im Zuge der Energiekrise abgesenkt, um Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Sie hat es aber bis heute versäumt, ein wirksames Ziel- und Monitoringsystem für eine umweltverträgliche Energiewende einzuführen. Dabei ist dies notwendig, um unerwünschte Wirkungen der Energiewende auf einzelne Schutzgüter frühzeitig zu erkennen und angemessen nachsteuern zu können. Grundlage der Entscheidungen muss ein wirksames Monitoring sein.

Fazit
„Unser Bericht zeigt: Die bisherigen Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende sind ungenügend und bergen deshalb gravierende Risiken für die energiepolitischen Ziele“, warnt Scheller. „Die Bundesregierung ist im Verzug beim Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromnetze sowie beim Aufbau von Backup-Kapazitäten. Hinzu kommen Wissenslücken über die Umweltwirkungen der Transformation und kein Konzept gegen hohe Strompreise. Zugleich fehlt ihr ein integriertes Monitoring der Energiewende, das alle energiepolitischen Ziele in den Blick nimmt. So läuft die Bundesregierung Gefahr, dass mögliche Konflikte zwischen den energiepolitischen Zielen ungelöst bleiben. Sie sollte schnellstmöglich Kurskorrekturen vornehmen. Die Risiken für die Energiewende und damit für unseren Wohlstand sind groß. Die Bundesregierung sollte unsere Prüfungsfeststellungen nutzen, um die aufgezeigten Defizite abzustellen.“

Die komplette Studie finden Sie hier zum Download.
Grafik:  (Foto: Bundesrechnungshof)
Grafik:  (Foto: Bundesrechnungshof)
Grafik:  (Foto: Bundesrechnungshof)
Grafik:  (Foto: Bundesrechnungshof)
Grafik:  (Foto: Bundesrechnungshof)
Grafik:  (Foto: Bundesrechnungshof)
Grafik:  (Foto: Bundesrechnungshof)
Grafik:  (Foto: Bundesrechnungshof)
Grafik:  (Foto: Bundesrechnungshof)
Grafik:  (Foto: Bundesrechnungshof)
Grafik:  (Foto: Bundesrechnungshof)
Autor: psg

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Kommentare
grobschmied56
07.03.2024, 19:31 Uhr
Wenn man abschaltet, ....
...bevor man überhaupt was neues zum Einschalten errichtet hat. Genau das, wovor gestandene Fachleute wie Fritz Vahrenholt, Hans Werner Sinn und Manfred Haferburg seit Jahren stets gewarnt haben.

Wie oft und von wie vielen ernsthaften und wohlmeinenden Menschen müssen es die grünen Wolkenkuckucksheimer denn noch auf den Kopf zugesagt bekommen, daß ihre 'Energiewende' und ihre aberwitzige Ideologie, eine funktionierende Stromversorgung zu schrotten nichts als Murks ist?
Glaskugel
07.03.2024, 20:01 Uhr
Bundesrechnungshof hat recht.
Aber man muss die Botschaft erst einmal lesen und dann auch noch verstehen können. Ein Verharren in fossilen Zeiten heißt den Chinesen oder den Russen hinterher zu hecheln. Das fossile Zeitalter hat Deutschland schon lange überschritten und muss Marktführer bei den Zukunfts-Schlüssel-Technologien werden. Das war seit dem Anfang des zwanzigsten Jahrhundert der Garant des Wohlstandes dieses Landes. Anhänger von Holz- oder Steinkohle Schmiedefeuern sind dabei gern zu vernachlässigen. Das sind Randgruppen von Vorgestern, die von einer modernen Gesellschaft und ihren Herausforderungen einfach überfordert sind!
Kobold2
07.03.2024, 20:21 Uhr
Anstatt
Den Artikel richtig zu lesen, kommen halt wieder üblichen Wiederholungen.
Man kämpft mit den Versäumnissen der Vergangenheit. Damit sind auch die Ursachen dort zu suchen.
Kitty Kat
08.03.2024, 05:49 Uhr
Mein Name ist Ha...
Habeck, ich weiß von nix, ich bin grün und möchte nur abschalten. Da ich ja gar nicht weiß, was eine Insolvenz ist, kümmert mich teurer Strom nicht weiter.
Aber wehe ein einfacher Sachbearbeiter hat nicht gut genug die Ausbildung abgeschlossen.
Was hier wohl nicht stimmt *lol*
grobschmied56
08.03.2024, 09:21 Uhr
Wenn Kinderbuchautoren und ...
... Kindsköpfe schlauer sein wollen, als gestandene Ingenieure und Ökonomen, dann kommt eine 'Energiewende' wie in der deutschen Murkselei bei raus.
Natürlich zeigt man mit dem Finger auf die Vorgängerregierung. Das ändert aber nichts am Grundprinzip: 'Der dümmsten Energiepolitik der Welt' (Wall Street Journal).

Die Ursache ist so einfach, daß viele Leute sie einfach nicht sehen können und wollen:
Für jedes Gigawatt an Wind- und Solarstrom braucht man wegen der Unzuverlässigkeit dieser Stromquellen eine entsprechende Kapazität an Back-Up - Kraftwerken, welche wirklich zuverlässig Energie liefern. Wird es dunkel und der Wind legt sich zur Ruhe, ist es eben notwendig, Kohle- oder Gaskraftwerke anzuwerfen, um die Lücke zu schließen. Schlechtes muß nicht billig sein, besonders, wenn man doppelt kauft.

Da hilft auch kein Zubau von noch so vielen Windmühlen.
Bei Windstille bringen 60 000 Stück genau so viel Leistung wie die vorhandenen 30 000. Herr Habeck hat sich über den Bundesrechnungshof sehr erregt.

Auf Anfrage von BILD antwortet er: Habeck wütend: „Dafür hätte ich nicht den Bericht des Bundesrechnungshofes gebraucht. Jeder, der nachdenken kann, sieht, dass das das Problem ist. Da haben sie einen Punkt. Schönen Dank dafür.“

Man wird sehen, wer Recht behält. Herr Scholz, der uns ein 'Grünes Wirtschaftswunder' versprochen hat, Frau Göring-Eckardt und Herr Habeck, welche von sinkenden Energiepreisen durch 'Erneuerbare' fabulieren.
Oder der skeptische Grobschmied, der schon jetzt damit rechnet, daß im nächsten oder spätestens im übernächsten Jahr der Preis für die Kilowattstunde die magische 50 Cent-Mauer mit gehörigem Knall durchbricht.
Fönix
08.03.2024, 10:10 Uhr
Zitat Focus online in einem großen Artikel zum gleichen Thema:
"Robert Habeck lebt auf seinem eigenen Stern. Auf diesem Planeten scheint die Sonne und es weht der Wind. ... Dieser sagenhafte Planet hat nur einen Nachteil: Er liegt in einer anderen Galaxie als die Erde. Wie ein magischer Sehnsuchtsort kreist er über dem Himmel von Berlin. Nachts kann man die Windanlagen blinken sehen. Auf dem Boden der Tatsachen, da wo der Bundesrechnungshof siedelt, ist eine andere Wirklichkeit zu besichtigen. ..."

Nun steht das Magazin Focus ja wirklich nicht in dem Verdacht, im Spektrum der politischen Landschaften besonders weit rechts zu stehen, im Gegenteil (und das ist auch gut so!). Um so bemerkenswerter ist die Tatsache, wie klar der Focus hier Position bezieht und die Energiepolitik der aktuellen Bundesregierung auf das Schärfste kritisiert. Und darüber hinaus auch darauf hinweist, wie gefährdet der Wirtschaftsstandort Deutschland im Ergebnis dieser Politik tatsächlich ist.

Ein Aspekt ist aus meiner Sicht dabei besonders wichtig: Die aktuellen Probleme haben wir ja gerade nicht, weil wir im Kreis der leistungsstarken Industrienationen in Sachen Energiewende Bummelletzter sind. Vielmehr haben wir die aktuellen, für Deutschland existenziellen Probleme, weil wir unsere selbsternannte Vorreiterrolle völlig falsch interpretieren. Die DUNKELGRÜNEN Sonnenanbeter haben sich bis zum Platzen aufgeblasen und wollen wie weiland die greise Rentnerriege des Politbüro's mit Verboten und grenzenloser Regelungswut jede Aktivität sowohl in der Wirtschaft als auch in den privaten Haushalten indoktrinieren statt Rahmenbedingungen zu schaffen, wo der fraglos notwendige verstärkte Umstieg auf erneuerbare Energien auch wirklich funktioniert. Wo die aktuelle Regierungspolitik letztendlich hinführen wird, wenn FDP und SPD nicht sofort dieses gründiktierte Hamsterrad verlassen, haben wir hier schon in den späten 80-igern des letzten Jahrhunderts erlebt...

Noch in einem weiteren Punkt bin ich dem Focus sehr dankbar:
Jetzt weiß ich endlich, wo die diskoboldschen Weltverbesserer und ihr Gefolge herkommen: Von einem Stern, wo immer die Sonne scheint und ständig der Wind weht. Dieser Stern leuchtet über Berlin besonders hell ...
warumauchimmer
08.03.2024, 11:22 Uhr
Medienkompetenz
Ich will den Inhalt des Artikels IM Focus garnicht werten, den kann jeder für richtig oder falsch befinden wie er möchte.
Aber es handelt sich nicht um einen Artikel DES Focus, sondern um einen Gastbeitrag von Gabor Steingart. Der Mann hat seit Jahren eine Kolumne im Focus.
Sie wissen was das ist? Ein Meinungsartikel...

Medienkompetenz und so...
Paulinchen
08.03.2024, 11:49 Uhr
Der nächste Hammer...
... steht ins Haus. Die EU Fachexperten (!) haben nun herausgefunden, dass das E Auto die Umwelt stärker belastet, als die Diesel-und Bezinautos.

Jetzt ist es offensichtlich an der Zeit, dass man vor dem Wirtschaftsministerium, der DUH und der Grünen Parteizentrale von den Herren Nikolaus Otto und Rudolf Diesel, Denkmäler errichtet. Sie haben nicht nur ihre Zeit, sondern auch die der Nachwelt revolutioniert. Was die Grünen nicht von sich behaupten können.

Jetzt fehlt nur noch der Schritt zurück zur sauberen Atomenergie, damit Deutschland in den nächsten 10 Jahren, wieder den Anschluss an die Weltwirtschaft erreicht. Denn ich denke schon, dass uns die hochgelobte Energiewende der Grünen, so weit zurück geworfen hat.

Das Trauerspiel dabei ist leider, dass sie für diese
Wirtschaftssabotage nicht zur Verantwortung gezogen werden. Der Teufel, samt den Kobolden welche sie offenbar noch immer reiten, müssen gefasst werden.
Fönix
08.03.2024, 12:58 Uhr
Medienkompetenz @ warumauchimmer:
Sie gehen aber schon auch davon aus, dass die Redaktion entscheidet, was in ihrer Zeitschrift oder welchem Medium auch immer abgedruckt wird?

Dass es Ihnen offensichtlich nicht um Inhalte geht sondern darum, Autoren Ihnen nicht genehmer Artikel, Beiträge und Kommentare zu diskreditieren, habe ich schon verstanden.

Ob Sie damit sich und Ihrer Sache einen guten Dienst erweisen müssen Sie allerdings selber herausfinden.

Umwelt- und Naturschutz mit erfolgreicher Wirtschafts- und Sozialpolitik in Einklang zu bringen erreichen Sie damit mit Sicherheit nicht, im Gegenteil. Denn nur wenn unsere Wirtschaft wieder international wettbewerbsfähig wird, können wir unseren maroden Staatshaushalt zurück auf eine solide Basis stellen. Und dass nur auf dieser Grundlage eine Transformation insbesondere der Energiewirtschaft überhaupt möglich ist, sollte selbst Ihnen einleuchten. Es sei denn, Sie gehören auch zu der DUNKELGRÜNEN Jugendorganisation, deren stellvertretende Chefin sich vorgestern Abend bei Markus Lanz bis auf die Knochen blamiert hat. Dann ist eh Hopfen und Malz verloren. Selbst Markus Lanz konnte nur noch lachen ...
Iltis
08.03.2024, 17:40 Uhr
Die jeweils zitierte Zeitung hat immer recht.;)
Sollte morgen Bernd Höcke widererwarten irgend etwas zum Thema Energiewende im Focus oder sonstwo veröffentlichen, werden Grobschmied und Fönix uns das wissen lassen. Die sichten die Mainstream Medien für nnz Leser schon mal vor und geben gute Tipps und Gebrauchsanweisungen zum Lesen und Verstehen.:)

Nun zu den wichtigen Sachen. Ich bin erstaunt, dass der Bundesrechnungshof sich hier klar und deutlich äußert und der Regierung ins Gebetbuch schreibt, dass sie ihre gestellten Ziele nicht erreicht hat. Eine deutliche Kritik, die m. E. auch stimmt!
warumauchimmer
08.03.2024, 20:15 Uhr
Was Sie da so alles rauslesen...
Zum Inhalt des Artikels habe ich mich nicht einmal geäußert.
Mein Punkt war das Sie nicht erkennen, dass es sich nicht um einen Artikel aus der Focus-Redaktion handelt.
Zitat: "Um so bemerkenswerter ist die Tatsache, wie klar der Focus hier Position bezieht..."

Das es sich um einen Meinungsartikel und keine Analyse handelt, erkennt man übrigens deutlich an den blumig-ummalten Werturteilen im Artikel. Sowas kommt typischerweise nicht in Sachartikeln vor, zumindest in seriösen Medien.


PS: Ist das mit den Dunkelgrünen eigentlich pathologisch?
El loco
08.03.2024, 20:31 Uhr
Den kritischen Stimmen
in diesem Kommentarbereich wurde ja nie geglaubt, stattdessen "laber laber Stammtisch oder laber laber es ist nicht einfach (diskokobold)". Nach diesem vollumfänglichen Versagen der linksgrünen Ampelpolitik kann es nur noch heißen: sofortiger Rücktritt. Alles andere wäre ein unverschämtes Spielen auf Zeit, bis der mündige Wähler endlich diesem absurden Treiben durch sein Wahlkreuz ein Ende bereiten kann.
Kobold2
08.03.2024, 20:50 Uhr
Die größere
Wirtschaftssabotage wäre es, wenn man so weiter macht, wie bisher, denn genau das hat uns in die jetzige Situation gebracht. Das kann man auch der Einschätzung des Rechnungshofs entnehmen.
Als Hausfrau gehört es zum Grundwissen, das die Wohnung nicht sauber ist, wenn man den Abfall unter den Teppich kehrt. Ich vermisse hier auch die die Entrüstung der Analysten über vielen Mio ausgegeber Steuergelder fur die bisher erfolglose Suche nach einem Endlager für den Müll, der ach, so sauberen Atomkraftwerke. Ebenso fehlen immer wieder die genauen Aspekte, die man zum Vergleich zwischen konventionellen und elektrisch abgetrieben Autos heranzieht. Interessant wäre auch mal eine Aufstellung des Rechnungshof über die jahrelang kassierte EEG Umlage.
Was wurde mit dem Geld wirklich gemacht? Warum hinken wir trotz dieser zusätzlichen Einnahme international hinterher? Warum hat man damit jahrelang die private Energieerzeugung ausgebremst? usw. Wer erinnert sich noch wie lange die Streitereien um den Trassenausbau schon gehen? Muss man ja nicht mehr, den man hat ja die Ampel, oder die Grünen im Speziellen um alles zu erklären.
Letztere sind wohl auch das Übel warum E. Musk der Welt gezeigt hat, das man doch E Autos bauen kann und man das in Asien auch schon erkannt hat.
diskobolos
09.03.2024, 15:35 Uhr
@ el Loco
Wer außer einer überspitzten Meinung argumentativ gar nichts anbietet, sollte anderen nicht vorwerfen zu labern. Kann ja sein, dass aus Ihrer Sicht immer alles "ganz einfach" ist. Leider ist die Welt nicht so.
Wenn man meint, auf alles die richtige Antwort zu haben, hat man meist die Frage noch gar nicht verstanden.
Mancher kommt über eine zweiwertige Logik Schwarz-Weiß eben nicht hinaus.
diskobolos
09.03.2024, 22:15 Uhr
Bundesrechnungshof,
besteht der nicht aus Buchhaltern und Rechtsanwälten? Seit wann ist das ein Kompetentzentrum für Fragen der Energiesicherheit und dem anderen technischen Kram?
Recht hat er aber sicherlich darin, dass auf dem Weg zur Energiewende noch viel zu tun ist . . .
Fönix
10.03.2024, 09:28 Uhr
Und woraus besteht die Bundesregierung?
Welchen "Beruf" hat der Wirtschaftsminister? Über die Vita der Mehrzahl seiner DUNKELGRÜNEN Mitstreiter lege ich jetzt mal den gnädigen Mantel des Schweigens....

Nur mal so als Nachtrag!
El loco
10.03.2024, 12:10 Uhr
Diskobolos,
das sind also Ihre "Argumente" gegen völlig gerechtfertigte Kritik? Über Ihre Schwurbelei kann ich nur noch lachen!
Das Kompetenzzentrum sitzt jedenfalls nicht im Bundeswirtschaftsministerium und grün ist es definitiv auch nicht.
Ich träume prinzipiell nur nachts und nicht wie andere 24/7.
diskobolos
10.03.2024, 19:36 Uhr
Dieses Genöle nervt langsam
Welchen "Beruf" hat der Wirtschaftsminister? (Zitat Fönix)
Das kann ja jeder leicht herausfinden. Ein abgeschlossenes Universitätsstudium der Philosophie, Sprachen und Literatur zählt für Sie wohl nicht als solches, genauso wenig wie eine erfolgreiche Promotion?

Das Befassen mit Philosophie schult im Erfassen von komplizierten Zusammenhängen m. E. mehr als irgendeine Berufsausbildung, die Sie vielleicht meinen. Mindestens seit 2002 ist Habeck politisch tätig, spätestens seit 2009 ist er Berufspolitiker. Er war 6 Jahre Landesminister für Energie, Umwelt und Landwirtschaft. Was meinen Sie eigentlich, was am besten auf die Arbeit eines Bundeswirtschaftsministers vorbereitet?

Ja, ich weiß natürlich, dass sich hier im Forum viele für geeigneter halten. Aber da darf man doch sicherlich anderer Meinung sein . . .
Kobold2
10.03.2024, 19:48 Uhr
Erinnert mich
irgendwie an den Flachwitz mit den vielen Geisterfahrern und dann auch noch im Nebel.
Die angeblich vorgebrachte "berechtigte Kritik" ist real die Diffamierung und Beleidigung eines Jeden, der anderer Meinung ist. Diskussionsfähige und sachliche Argumente sucht man vergebens. Damit ist man das Vorzeigebeispiel der schon länger abhanden gekommenen Debattenkultur. Es geht nur darum gegen die üblichen Feindbilder zu wettern.
Fönix
11.03.2024, 05:46 Uhr
Zitat diskobolos:
"Was meinen Sie eigentlich, was am besten auf die Arbeit eines Bundeswirtschaftsministers vorbereitet?"

Jedenfalls nicht die Ihrer Meinung nach herausragenden Kenntnisse und Fähigkeiten des Herrn Dr. Habeck. Wenn das nämlich der Fall wäre, dann hätten wir jetzt nicht die höchsten Energiepreise und das geringste Wirtschaftswachstum der großen Industrienationen. Dann würden jetzt nicht in Folge dieser gravierenden Wettbewerbsnachteile immer mehr Unternehmen in's Ausland abwandern. Dann hätten wir jetzt nicht ein völlig vermurkstes GEG (landläufig auch Heizungsgesetz genannt), das, wenn nicht eine neue und vor allen Dingen bessere Bundesregierung dieses Gesetz schnellstmöglich wieder kassiert, dazu führen wird, dass viele Familien sich ihr Wohneigentum nicht mehr leisten können, weil die Kosten für die von Habeck und Co. zwangsverordnete energetische Sanierung jeden vernünftigen Rahmen sprengen. Ich könnte diese Liste jetzt beliebig fortsetzen, allein die hier maximal zulässige Zeichenzahl setzt da Grenzen.

Mir persönlich wäre es sehr lieb, wenn sich der Herr Dr. Habeck mitsamt seines Clans von Greenpeace, AGORA Energiewende und aller anderen DUNKELGRÜNEN Weltverbesserer wieder in den Sandkasten setzt und weiter Kinderbücher schreibt. Der Schaden wäre wesentlich geringer, denn diese Bücher muss man ja nicht lesen...
diskobolos
11.03.2024, 08:55 Uhr
@ Fönix
Um den Zustand der Welt muss sich wirklich niemand kümmern. Deshalb: Weg mit allen „Weltverbesserern!“

Was kümmert uns das Klima, Plastik im Meer, Pestizide in der Nahrung, Nitrate im Boden, das Artensterben und Schmelzen der Gletscher u. v. m. Wir wollen IMMER SO WEITER. Machen wir die Erde doch einfach platt. (Ironie aus)

Von den Fähigkeiten, die man heute als Bundesminister braucht, haben Sie anscheinend gar keinen Schimmer.
Manche glauben ja, Habeck habe nur Kinderbücher geschrieben. Dass er viele Jahre als Landesminister einschlägige Erfahrungen gesammelt hat, entzieht sich den sich nur in einer rechten Blase Informierenden offenbar . . .
Fönix
11.03.2024, 22:42 Uhr
@diskobolos - Ihr Prinzip "wer nicht mein Freund ist, muss mein Feind sein"
führt Sie mal wieder in die Irre. Wie so oft sind Sie bei der Einordnung aller ihnen nicht genehmen Kommentatoren mit Ihrer verbohrten Schwarz-Weiß-Malerei schon wieder komplett auf dem Holzweg.

Die Probleme und Gefahren, die mit einem infolge des abschmelzenden Grönländischen Eisschildes versiegenden Golfstromes verbunden sind, habe ich hier schon ausführlich beschrieben, da bewegte sich der ganze diskoboldsche Aufzug vielleicht noch im Kindergarten, auf jeden Fall noch nicht in der nnz. Ihr Freund der "Technische Support" kann Ihnen mit Sicherheit die betreffenden Kommentare zugänglich machen, meine Freigabe dafür habe ich Ihm hiermit erteilt. Aber bringen Sie genügend Zeit mit zum Stöbern, Sie finden in meinen Kommentaren auch viele ausführliche Beiträge zum Artensterben, zum problematischen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft, zur Vermüllung unserer Weltmeere (vorzugsweise aus unseren lange Zeit nach Asien verhökerten Gelbe-Sack-Ballen), zum Artensterben etc. etc. etc. Ich habe mich sogar erdreistet, die These zu formulieren, dass die Klimahysterie die Gefahr in sich birgt, dass alle anderen genannten Umweltprobleme vernachlässigt werden, obwohl diese mindestens die gleiche Priorität besitzen wie der Klimawandel. Eine Erkenntnis, die sich mittlerweile auch zusehends durchsetzt. Den Klimawandel können wir nicht nicht verhindern, allenfalls geringfügig verlangsamen. Deshalb ist Anpassung das Zauberwort, alles Geschwafel von dem 1,5-Grad Ziel ist Unfug. Selbst Mojib Latif hat mittlerweile eingestanden, dass diese Zahl schon unrealistisch war, als sie in das Pariser Abkommen geschrieben wurde. Genauso gut könnten die Sonnenanbeter auch den Wechsel von Tag und Nacht per Gesetz verbieten. Was dabei herauskommt, sollte sich selbst Ihnen erschießen...

Noch ein gutgemeinter Rat:

Mit der permanenten Diffamierung Andersdenkender isolieren Sie sich immer mehr. Denn unter den vermeintlich Andersdenkenden sind nicht wenige, die in vielerlei Hinsicht ähnliche Positionen vertreten und die Ihnen helfen könnten, viele Ihrer Ziele zu erreichen. Mit den ständigen Frontalangriffen bewirken Sie aber genau das Gegenteil. Genauso wie die DUNKELGRÜNEN Weltretter in Berlin!
Bodo Bagger
12.03.2024, 10:59 Uhr
By the way,
während sich Staaten wie China, Indien, Indonesien, eigentlich der gesamte südostasiatische Raum vermehrt auf die Beherrschung der Folgen des Klimawandels sowie die Entwicklung von Stategien zur Anpassung der eigenen Wirtschaft an diesen besinnen, gibt es in der bunten Republik noch immer diverse Menschen, die der Meinung sind, mit immer waghalsigeren und abstruseren Postulaten, vor allem aber rein deutschen Alleingängen die Erwärmung des Klimas auf, von vorherein unrealistische Werte beschränken zu wollen.

Aus ehemalig heren Ideen hat sich ein pseudoreligiöser, neidgetriebener und ideologisch geprägter, moderner Ablasshandel gebildet, an dessen Oberfläche sich eine Mischung aus Herz Jesu Sozialisten und grünlichen Neofeudalisten tummelt.
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