Nordzufahrt zum Platz gesperrt
Rathaus verteidigt Poller auf dem Bebel-Platz
Auf dem August-Bebel-Platz wurden an der nördlichen Zufahrt durch die Stadtverwaltung Nordhausen Poller angebracht. Dies geschah aus Gründen der Verkehrssicherheit und um Staubbelastungen zu minimieren, heißt es dazu jetzt aus dem Rathaus...
In den vergangenen Jahren sei die Verbindung der südlichen und nördlichen Zufahrt des August-Bebel-Platzes, von einigen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, als Abkürzung genutzt worden. Für diese Art der intensiven Nutzung sei der Platz derzeit aber nicht ausgebaut.
Die Folgen sind vielschichtig, teilt das Rathaus mit: Der Parkplatz sei gerade in diesem Bereich besonders durch Schlaglöcher gekennzeichnet, die je nach Größe und Tiefe auch eine Verkehrsgefährdung darstellen würden.
Zu schnelles Fahren auf dem Schotterplatz führe außerdem zu massiver Staubentwicklung. Durch das schnelle Fahren in Verbindung mit den Fußgängern, welche den Platz begehen, komme es häufig zu gefährlichen Situationen. Aus diesen Gründen habe man die nördliche Zufahrt für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Autor: red
Kommentare
Marino50
05.03.2024, 14:36 Uhr
Poller auf Einfahrt Bebelplatz...
...also dort gehen nicht so viele Fußgänger entlang. Die Ausfahrt ist eigentlich sicher. Viel schlimmer ist die Ausfahrt an der gegenüber liegenden Ecke, inklusive des Straßenzustandes.
Aber vielleicht kommen ja Parkgebühren auf die Parker früher oder später zu. Kann es sein, dass das der Gedanke der Stadt ist? Eine zusätzliche Geldquelle?
nemoi
05.03.2024, 14:44 Uhr
Schlaglöcher und Geldverschwendung
ich möchte mal meine meinung dazu hier darstellen.
seit X jahren wird versucht den platz mit denkwürdigen machen und tun, sowie verschwendung von geldern für ein paar wochen zu ebnen.
von seiten der stadt wird da eine firma beauftragt die löcher zu füllen und schnelles geld damit zu verdienen.
beschäftigt sich man überhaupt mal wie ein schlagloch entsteht, aufgebaut ist?
es ist einfach so, das die größeren steine durch befahren, niederschläge, auch frost aus der oberfläche gelößt werden.
die feineren substrate, feinere kiese, sande bleiben am rand abgelagert und werden duch befahren verfestigt, das "schlagloch " ist gebohren......wird durch ständige befahrung immer größer, tiefer.
der rand des loches immer fester........
nun kommt die mit der sanierung beaftragte firma, schiebt mal schnell mit einem schaufellader oder grader die oberfläche etwas gerade, verteilt schotter und walzt es fest.....
fertig, geld im sack, stadt zufrieden....
problem nicht im ansatz bei der wurzel bekäpft.
der gesamte platz müsste um es annähernd richtg zu machen, ca. 30cm tief aufgerissen werden mit feinerem schotter/splitt vermischt und gleichmässig verfestigt werden.
so wären erstmal die schlaglochränder auch verschwunden und der platz für ein paar jahre länger in einem guten zustand.
dies wäre eine preiswerte lösung.
gibt zwar noch ander möglichkeiten eine befahrbaren lösung ohne pflaster oder asphalt.
vielleicht macht sich ja mal die stadt gedanken über dies.
jährlich einmal löcher zuschieben lassen ist geldverschwendung
Flitzpiepe
05.03.2024, 14:50 Uhr
Nur noch Workarounds durch Geldmangel
Es wird immer offensichtlicher, dass die öffentliche Hand für die Behebung der offensichtlichen Mängel der Stadt (hier Zustand Bebelplatz, allgemeiner Straßenzustand,...) kein Geld hat.
Somit behilft man sich mit dem, was man scheinbar noch genug am Lager hat wie z.B. Poller, Schlaglochschilder, 30er Schilder, provisorische Löcherfüllung für 4 Wochen usw.
Man behebt also nicht mehr die Ursachen sondern arbeitet nur noch an den weiteren Einschränkungen des Verkehr durch Kenntlichmachung, Verlangsamung oder Sperrung der Probleme.
Dann wundert man sich aber wieder, wenn der Bürger die Möglichkeiten, die noch nicht kaputt oder gesperrt sind, vermehrt nutzt bzw. nutzen muss.
Ein Armutszeugnis! Alles Flickschusterei!
Ganz schlimm wird es dann, wenn sogar die 30er Schilder und die primitive und nicht fachgerechte Löcherfüllung ausgehen wie jetzt in der Bielener Str. Da wird jetzt schon auf die Gegenfahrbahn ausgewichen, um nicht die östliche Schlaglochseite benutzen zu müssen. Was und wann wird dann dort gesperrt?
goldeneauen
05.03.2024, 15:58 Uhr
Poller müssen wieder weg !!
Ganz schön lächerlich die Argumentation der Stadtverwaltung für die Poller . Damit würde doch der nächste Staupunkt bei der einzigen Zuwegung zum Bebelplatz geschaffen. Die Poller müssen wieder weg!
Kitty Kat
05.03.2024, 16:23 Uhr
Also...
... in Bezug auf die riesigen Staubwolken, die die durchrasenden rücksichtslosen Hobbyrennfahrer oft genug erzeugen, ist es eine Spitzenidee, diesen Weg dicht zu machen.
Was natürlich dem Platz auch gut tun würde, wäre eine Sanierung, die weder Schlamm noch Staub zulässt.
Bodo Bagger
05.03.2024, 16:27 Uhr
Die Freiheit Nordhausen, wird jetzt auch mit Pollern
am Bebelplatz verteidigt. Bis zum letzten Mann:in, auch mit regulären Truppen.
Südharzmensch
05.03.2024, 17:36 Uhr
Nordhausen, die Stadt ohne Plan
Ha, ha, ha, Poller hin ohne Info, Jahr für Flickwetk für tausende von Euro. ...
Eine Stadt ohne Plan, ihr habts nicht anders verdient, Ihr Nordhäuser
habauchwaszusagen
05.03.2024, 19:02 Uhr
Sanierung
Sinnvoller wäre, den Platz mit kleinen Hügeln zu versehen. Also das ganze umgedreht. Da überlegen es sich die Prollos in ihren tiefergelegten Kisten bestimmt zweimal, ob sie ständig auf dem Platz rumdriften.
G.Auer
05.03.2024, 22:41 Uhr
Da fragt man sich
was für Entscheider heutzutage bei der Stadt sitzen und sich unsinnige Gedanken machen und diese dann auch noch durchsetzen. Wer an der Norseite was zu tun hat, brettert dann eben von Süden über den ganzen Platz und staubt genauso die armen Fußgänger ein. Hauptsache immer mal was Neues kreieren und den Leuten auf'n Senkel gehen. Das sind heute die behördlichen Dienstleister!
regenbogen062001
07.03.2024, 18:20 Uhr
Gute Entscheidung!
Ich habe mich sehr über die Poller gefreut! Fast täglich nutze ich den Radweg auf der Nordseite des Bebelplatzes. Nicht selten wurde ich dabei an der jetzt gesperrten Zu- bzw. Ausfahrt übersehen. Der Radweg ist jetzt an dieser Stelle sicherer geworden. Danke!
Jetzt müßten nur noch die Radwegekreuzungen in der Eichendorf, Rückert- und Jahnstraße auf der Fahrbahn deutlich markiert werden und die Vorfahrtsschilder durch STOP - Schilder ersetzt werden.....
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