Di, 08:51 Uhr
27.06.2006
Veränderungen im Präsidium
Nordhausen (nnz). Die erste Thüringen-Liga-Saison bei Wacker Nordhausen ist erfolgreich verlaufen. Platz 4 in der Tabelle. Was will man mehr? Doch im Präsidium brodelte es. Gestern gab es eine Entscheidung. Die nnz mit Einzelheiten.
Eberhardt Strehler ist seit dem gestrigen Abend von seiner Funktion als sportlicher Leiter des Vereins entbunden worden. Das war eine einheitliche Entscheidung der anderen vier Mitglieder des Leitungsgremiums.
Hintergrund der Entmachtung waren Spannungen innerhalb des Präsidiums und des gesamten Vereins, die nach Aussagen von Vereinsvize Olaf Schulze eine weitere Zusammenarbeit mit Eberhardt Strehler nicht mehr möglich machten. Die Entscheidung sei den Präsidialen nicht leicht gefallen.
Wie man hört, habe Strehler seinen Job zwar gut gemacht, habe aber viele Spieler und Vereinsmitglieder mit seinem Auftreten vor den Kopf gestoßen. Auch das Verhältnis zu Trainer Uwe Etzrodt galt mehr als gespannt. Darauf hatte Etzrodt nach Informationen der nnz Ende vergangener Woche seinen Job bei Wacker gekündigt, er habe ein hervorragendes Angebot vom VfB Sangerhausen und er habe in Sangerhausen einen Job in Aussicht gestellt bekommen. Als Etzrodt von der Entscheidung des Präsidiums noch am Abend erfahren hatte bat er um Bedenkzeit. Auch aus dem Mannschaftsrat gab es seit Zeit Kritik an der Arbeit von Eberhardt Strehler. Einige der Leistungsträger fühlten sich vor den Kopf gestoßen. Mehrere Familien, die zu den Wacker-Urgesteinen gehörten und gehören, werden jetzt vermutlich aufatmen. Sie spielten mit dem Gedanken, sich von Wacker zu lösen.
Im Präsidium soll es gestern eine Art Erlösung gegeben haben. Trotzdem: Die Arbeit wird nicht leichter. Fakt ist auch: Der Verein kann und will sich einen Trainer für teueres Geld nicht leisten und schon gar nicht einen Sportdirektor. Gute Nachricht zum Ende. Ein Sponsor hat angekündigt, sein finanzielles Engagement für den Verein in der kommenden Saison zu verstärken.
Autor: nnzEberhardt Strehler ist seit dem gestrigen Abend von seiner Funktion als sportlicher Leiter des Vereins entbunden worden. Das war eine einheitliche Entscheidung der anderen vier Mitglieder des Leitungsgremiums.
Hintergrund der Entmachtung waren Spannungen innerhalb des Präsidiums und des gesamten Vereins, die nach Aussagen von Vereinsvize Olaf Schulze eine weitere Zusammenarbeit mit Eberhardt Strehler nicht mehr möglich machten. Die Entscheidung sei den Präsidialen nicht leicht gefallen.
Wie man hört, habe Strehler seinen Job zwar gut gemacht, habe aber viele Spieler und Vereinsmitglieder mit seinem Auftreten vor den Kopf gestoßen. Auch das Verhältnis zu Trainer Uwe Etzrodt galt mehr als gespannt. Darauf hatte Etzrodt nach Informationen der nnz Ende vergangener Woche seinen Job bei Wacker gekündigt, er habe ein hervorragendes Angebot vom VfB Sangerhausen und er habe in Sangerhausen einen Job in Aussicht gestellt bekommen. Als Etzrodt von der Entscheidung des Präsidiums noch am Abend erfahren hatte bat er um Bedenkzeit. Auch aus dem Mannschaftsrat gab es seit Zeit Kritik an der Arbeit von Eberhardt Strehler. Einige der Leistungsträger fühlten sich vor den Kopf gestoßen. Mehrere Familien, die zu den Wacker-Urgesteinen gehörten und gehören, werden jetzt vermutlich aufatmen. Sie spielten mit dem Gedanken, sich von Wacker zu lösen.
Im Präsidium soll es gestern eine Art Erlösung gegeben haben. Trotzdem: Die Arbeit wird nicht leichter. Fakt ist auch: Der Verein kann und will sich einen Trainer für teueres Geld nicht leisten und schon gar nicht einen Sportdirektor. Gute Nachricht zum Ende. Ein Sponsor hat angekündigt, sein finanzielles Engagement für den Verein in der kommenden Saison zu verstärken.

