Mo, 16:25 Uhr
26.06.2006
Wer wird Nachfolger(in)?
Nordhausen (nnz). Noch in diesem Herbst wird Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) seinen Hut nehmen. Nach 16 Jahren geht es in den Ruhestand. Wie aber sieht es mit einem Nachfolger aus?
Es gab da einst – just zur Wahl des Matthias Jendricke (SPD) im vergangenen Jahr – das Versprechen zwischen SPD- und CDU-Fraktion. Wenn Beyse geht, dann würde es auch einen Nachfolger geben, aus der CDU. Und wie es aussieht, werden sich die Fraktionen wie auch die Verwaltungsspitze an diese Abmachung halten. Auch ein Blick auf die Beschlussvorlage 0549 macht das deutlich. Da ist durchweg die Rede von drei kommunalen Wahlbeamten: In Vorbereitung der Stellenausschreibung der/des zweiten hauptamtlichen Beigeordneten ist die Besoldungsgruppe vom Stadtrat erneut festzulegen. Die A 15 oder die A 16 soll der Beyse-Nachfolger verdienen. Oder die Beyse-Nachfolgerin?
Aus den Reihen der CDU hört man seit Monaten nichts anderes als das letzte Statement zu dieser Angelegenheit namens Inge Klaan. Auch die Nordhäuser Wirtschaft stößt mit in dieses Horn. Doch die Suppe muss noch ein wenig gekocht werden, bevor sie gegessen wird. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) will die Stelle zwar ausschreiben, doch soll der Beigeordnete nicht mehr so baulastig, sondern eher wirtschaftsorientiert arbeiten. Im Text der Ausschreibung, sollte es der Stadtrat so wollen, wird sich diese Neuorientierung widerspiegeln, verrät Frau Rinke der nnz. Die Nachfolgeschaft von Dietrich Beyse soll vermutlich schon in der September-Sitzung des Stadtrates geregelt werden, just zu dieser Sitzung, da Beyse verabschiedet werden soll.
Nach wie vor gilt, dass ein Kandidat, den die CDU-Fraktion vorschlagen würde, auch die Zustimmung im Stadtrat erfahren würde. Jedoch, er müsse nicht nur das passende Parteibuch in der Tasche haben, sondern auch eine entsprechende Sach- und Fachkompetenz vorweisen können, vielleicht mit juristischer Nuance untersetzt?
Was Barbara Rinke vor allem wichtig ist, der oder die muss die Ziele der Stadt Nordhausen voranbringen. Und die wird die Oberbürgermeisterin in der nächsten Woche dem Stadtrat in einer Grundsatzrede klar erläutern.
Autor: nnzEs gab da einst – just zur Wahl des Matthias Jendricke (SPD) im vergangenen Jahr – das Versprechen zwischen SPD- und CDU-Fraktion. Wenn Beyse geht, dann würde es auch einen Nachfolger geben, aus der CDU. Und wie es aussieht, werden sich die Fraktionen wie auch die Verwaltungsspitze an diese Abmachung halten. Auch ein Blick auf die Beschlussvorlage 0549 macht das deutlich. Da ist durchweg die Rede von drei kommunalen Wahlbeamten: In Vorbereitung der Stellenausschreibung der/des zweiten hauptamtlichen Beigeordneten ist die Besoldungsgruppe vom Stadtrat erneut festzulegen. Die A 15 oder die A 16 soll der Beyse-Nachfolger verdienen. Oder die Beyse-Nachfolgerin?
Aus den Reihen der CDU hört man seit Monaten nichts anderes als das letzte Statement zu dieser Angelegenheit namens Inge Klaan. Auch die Nordhäuser Wirtschaft stößt mit in dieses Horn. Doch die Suppe muss noch ein wenig gekocht werden, bevor sie gegessen wird. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) will die Stelle zwar ausschreiben, doch soll der Beigeordnete nicht mehr so baulastig, sondern eher wirtschaftsorientiert arbeiten. Im Text der Ausschreibung, sollte es der Stadtrat so wollen, wird sich diese Neuorientierung widerspiegeln, verrät Frau Rinke der nnz. Die Nachfolgeschaft von Dietrich Beyse soll vermutlich schon in der September-Sitzung des Stadtrates geregelt werden, just zu dieser Sitzung, da Beyse verabschiedet werden soll.
Nach wie vor gilt, dass ein Kandidat, den die CDU-Fraktion vorschlagen würde, auch die Zustimmung im Stadtrat erfahren würde. Jedoch, er müsse nicht nur das passende Parteibuch in der Tasche haben, sondern auch eine entsprechende Sach- und Fachkompetenz vorweisen können, vielleicht mit juristischer Nuance untersetzt?
Was Barbara Rinke vor allem wichtig ist, der oder die muss die Ziele der Stadt Nordhausen voranbringen. Und die wird die Oberbürgermeisterin in der nächsten Woche dem Stadtrat in einer Grundsatzrede klar erläutern.

