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Di, 14:57 Uhr
30.01.2024
Gewerkschaft der Polizei:

Kritische Infrastruktur besser schützen

Deutschland wird immer häufiger Ziel von politischen Aktionen, Sabotage und Angriffen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert umgehend mehr Sicherheit für diesen Bereich...


Die Gefahr, dass einzelne Gruppen und Terroristen die kritische Infrastruktur in Deutschland angreifen, um zum Beispiel die Energie- und Wassernetze, die Bargeldversorgung über die Geldautomaten der Banken lahmzulegen, ist in den vergangenen Monaten enorm gestiegen.

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Hinzukommen gezielte Desinformationskampagnen über die Sozialen Netze, mit denen das demokratische System in Deutschland im Vorfeld der anstehenden Europa- und der drei Landtagswahlen in Ostdeutschland diskreditiert werden soll. Nach Beobachtungen der GdP reichen die bisher getroffenen Maßnahmen nicht aus, um diese Angriffe abzuwehren.

„Wie verwundbar unsere Infrastruktur ist, zeigen die Vorfälle der vergangenen Monate, in einem ganzen Landstrich die Kommunen ihre Computer abschalten mussten, weil das System gehackt worden war, und Zeitungen tagelang nicht erscheinen konnten. In Düsseldorf konnten Klimaaktivisten völlig ungehindert eine Landbahn besetzten, in Hamburg konnte ein um sein Sorgerecht kämpfender Vater mit dem Auto problemlos auf das Flugfeld vordringen. Möglich war das nur, weil die privaten Betreiber den Schutz ihrer Anlagen sträflich vernachlässigt haben“, kritisiert GdP-Bundesvorsitzender Jochen Kopelke. „Gut, dass die Bundesregierung bereits an einem speziellen Gesetz zum besseren Schutz arbeitet“, ergänzt er. „Das geplante Kritis-Gesetz muss jetzt so schnell wie möglich ins Parlament.“

Sorge bereitet der GdP zudem, dass einzelne Akteure des sozialen Protestes Angriffe auf die kritische Infrastruktur als scheinbar legitime Form des Widerstands für sich in Anspruch nehmen. „Dass gestern Vertreter der Letzten Generation ein Ende der Straßenblockaden angekündigt haben, ist gut. Aber wenn sie gleichzeitig ankündigen, die ‚Orte der fossilen Zerstörung‘ wie Ölpipelines oder Flughäfen gezielt aufzusuchen, ist das von einem Aufruf zu Angriffen auf die kritische Infrastruktur nicht weit entfernt. Die letzte Generation will weiterhin massiv Straftaten begehen und die Bevölkerung weiter großflächig drangsaliere “, warnt Kopelke.

Die Bundesregierung muss zum Schutz der Bundesrepublik nicht nur die Bundeswehr „kriegstüchtig“ machen, sondern für den Schutz der Bevölkerung auch die Polizei im Bund und in den Ländern ertüchtigen. „Wir brauchen dringend mehr Hundertschaften, um flexibel auf die vielen Protestaktionen reagieren zu können, und mehr IT-Experten zur Abwehr von Cyberangriffen.“
Autor: psg

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Kommentare
grobschmied56
30.01.2024, 18:24 Uhr
Nicht nur kritische Infrastruktur ...
... wie Bahnen, Flugfelder oder Stadtwerke sind inzwischen regelmäßiges Ziel von Angriffen. Auch Kulturgüter und stinknormales Privateigentum gelangen zunehmend in die Zieloptik von Weltrettern, Spinnern, Kleinkriminellen oder schlicht Totalversagern, die nichts haben, nichts können und der ganzen übrigen Welt, die etwas besser dasteht deswegen mit Neid, Groll und Mißgunst feindselig gegenübersteht.

Diese armen Hascherln gewinnen nun zunehmend Oberwasser, weil sie von zahlreichen Medien, vor allem den asozialen Medien bewundert, geadelt und gepampert werden.

Eines der jüngsten und hirnrissigsten Beispiele bringt die 'BZ' in ihrer Ausgabe vom 29.01.2024.
Titel des Artikels:
'Es geht immer noch absurder
Klima-Radikale zerstechen Autoreifen von E-Autos'

'Dutzende Anwohner in Schlachtensee und Nikolassee standen am Montagfrüh fassungslos vor ihren Fahrzeugen: Die Reifen waren zerstochen. Betroffen war das Gebiet rund um Breisgauer Straße, Matterhornstraße, ...'

An Frontscheiben steckten Bekennerschreiben einer Vereinigung, die sich selbst „Reifen platt for future“ nennt.'

Pikantes Detail: Bei den beschädigten Fahrzeugen handelte es sich zum Großteil um E-Autos! Die Reifen eines Pkw wurde sogar während des Auftankens an einer E-Ladesäule zerstört.

Man muß darüber nicht allzu sehr erstaunt sein. In einer Gesellschaft, welche selbst kaputte Fanatiker, die zur 'Rettung des Klimas' Gemälde alter Meister mit Suppe beschmieren (wie unlängst im Louvre die 'Mona Lisa') zu 'AKTIVISTEN' verklärt werden, sind natürlich auch Reifenstecher die neuen Helden.
Wehe dem Autofahrer, der einen solchen Klima-Heiligen eine Watschen verpaßt!
Der wird sofort als 'rechter Schläger', 'Klima-Fascho' oder 'Nazi' einsortiert.

Immer nur weiter!
Immer hübsch Entsetzen zeigen, gegen die Umfrage-Ergebnisse für die AfD.
Und immer schön #Allezusammen gegen 'Rechts' auf die Straße gehen.
Wird schon...
grobschmied56
31.01.2024, 01:03 Uhr
Nur vier Sympathisanten ...
... für die 'Pro-Reifenstecher-Klimaretter- Reichen-Bestrafungs-Fraktion'?
Oh jeh! Laßt das nur nicht die Genossen in Berlin mitbekommen!
Die werden stinksauer auf Euch sein!

Die Südharz - Region scheint Schlußlicht bleiben zu wollen, bei der Weltrettung.
Keine spektakulären Aktionen.
Nicht mal ein einziger Wurf mit Kartoffelsuppe gegen den Roland am Nordhäuser Rathaus!
Was für ein Armuts-Zeugnis!
Das fortschrittliche Deutschland wird Euch verachten!
Komiron
31.01.2024, 06:21 Uhr
Der Grobschmied lügt mal wieder in Dauerschleife !
Schon in der Einleitung seines Kommentars versucht hier der Schmied seine eigenen Charakterzüge in schäbigster Art und Weise auf Andere zu projezieren.

Anschließend erfindet unser Kommentarspaltendauerlügner angebliche Messerattacken auf irgendwelche Autoreifen.
Diese Behauptung Herr Grobschmied ist einfach nur erstunken und erlogen !
Denn tatsächlich lassen die Aktivisten lediglich durch das aufdrücken einer handelsüblichen Linse auf das Ventil, etwas Luft von den Reifen einiger Luxusautos und heften zur Warnung einen nicht zu übersehenden DIN A 4 großen Zettel ans Fahrzeug, der den Besitzer darauf hinweist vor der Fahrt Luft zu pumpen.

Und was die Mona Liesa betrifft, naja die Dame ist bekannterweise, schon seit Jahr und Tag, sicher hinter einer Panzerglasscheibe verwahrt.
E20
31.01.2024, 08:26 Uhr
@Komiron
Grobschmied hat nur den Wortlaut der BZ vom 29.01. widergegeben. Und da steht eindeutig, daß die Reifen zerstochen wurden.
Wenn Sie es besser wissen, dann frage ich mich, woher?
Glaskugel
31.01.2024, 09:05 Uhr
Mona Lisa hängt im Louvre in Paris.
Und Paris ist bekanntlich die Hauptstadt von Frankreich. Was hat das mit der deutschen Regierung und systemrelevanter Infrastruktur zu tun - richtig, nichts!
Was hat der Reifen eines Autos mit systemrelevanter Infrastruktur zu tun - richtig, ebenfalls nichts!

Es ist schon erstaunlich, dass solche wichtigen Themen wie Angriffe auf wichtige Infrastruktur von einigen Kommentatoren für ihren Klamauk benutzt werden. Zum Thema haben sie jedenfalls nichts beizutragen und offenbaren dabei noch wesentliche Wissenslücken in Geographie und politischer Bildung.

Natürlich hat die GdP Recht, wenn sie darauf hinweist, dass der Schutz kritischer Infrastruktur, und dazu zählen Schutz vor Hackerangriffen, Priorität haben sollte. Ganze Hackerkollektive mit Sitz in Petersburg fallen momentan über die deutsche Wirtschaft, Kankenhäuser, Verwaltungen... her. Da muss gegengesteuert werden. Um die Mona Lisa kümmern sich die Franzosen.
Franz Haarkamm
31.01.2024, 10:06 Uhr
Der Grobschmied lenkt wie üblich vom Problem ab!
Vorneweg: Nicht jeder der die AfD nicht mag, bejubelt solche Aktionen, im Gegenteil!
Er nutzt diese aber geschickt, um sich vor der Frage zu drücken: Will ich das was ein Herr Höcke und ein Herr Krah propagieren, oder nicht (gehören beide zum Spitzenpersonal der AfD, wurden von den Mitgliedern gewählt, also sind sie in ihren Positionen gewollt.)
Deshalb die Frage: Will der Grobschmied das, was diese Herren ankündigen, oder will er es nicht? Oder nimmt er das nur nicht ernst?
grobschmied56
31.01.2024, 14:11 Uhr
Damit Komirons 'Dauerschleife' nicht zu sehr ...
... übertrieben scheint, 'lüge' ich hier noch zwei Zitate hinzu, welche tatsächlich wichtige Infrastruktur betreffen:

Zitat:
'Berlin. Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf die Infrastruktur der Deutschen Bahn in Hamburg ist ein Bekennerschreiben auf der linken Plattform Indymedia aufgetaucht. „In der Nacht des 7. September haben wir in Hamburg Verkehrsadern der kapitalistischen Infrastruktur sabotiert“, heißt es darin. „Einige Liter Benzin in den Kabelschächten an den Schienen sollten zu möglichst langfristigen Ausfällen oder Einschränkungen beim Transport von zum Beispiel im Zuge neokolonialer Ausbeutung und erdzerstörendem Extraktivismus beschafften Rohstoffen führen.“
(Hamburger Abendblatt, 08.09.2023)

(Meldung der Tagesschau am 9. September):
In der Nacht zum Freitag wurden der Polizei zufolge an drei Stellen im Hamburger Stadtgebiet Kabelschächte an Bahnstrecken in Brand gesetzt. Auf der linksradikalen Plattform Indymedia tauchte dazu ein Bekennerschreiben auf, das laut Polizei Bestandteil der Ermittlungen ist.
(Tagesschau, 09.09.2023)

Theoretisch könnte es sich natürlich auch um eine 'false-flag' - Aktion der 'Rächten' gehandelt haben, um die linksextremen 'Klima-Retter' zu diskreditieren. Der verschwurbelte Text läßt allerdings eher auf Linksextremisten als Täter schließen. Einen derart verblödeten Quark kann sich außer denen wohl kaum ein Mensch ausdenken.
Und nun wieder die Genossen Komiron & Co. !
grobschmied56
31.01.2024, 23:06 Uhr
Geht es noch dümmer? ...
... anscheinend schon! Wer Liter von Benzin in Kabelschächte der Bahn kippt und anzündet, gefährdet möglicherweise das Leben von hunderten Zugreisenden.

Zwar kenne ich nicht genau den Aufbau von Bahnstrecken. Aber das scheint schon ziemlich sensible und komplizierte Technik zu sein. Einfach mal Kabel mit Benzin überkippen und anzünden - und beobachten, was passiert...

Solche Kabel sind nicht nur für Stromversorgung von Kaffeemaschinen in Bahnhofsgebäuden da. Vielleicht hängen da auch Weichen, Signale oder Schrankenanlagen dran.

Wenn die Isolation wegbrennt, liegen die Kabeladern irgendwann blank gegeneinander. Natürlich wird es dann Kurzschlüsse geben- vielleicht aber auch nur Nebenschluß - der Albtraum des Elektrikers. Plötzlich läuft dann vielleicht eine Weiche um, über die ein Zug fährt. Oder eine Schranke schließt nicht. Der Zug kommt - der Schulbus fährt weiter...

Immerhin sechs (Daumenrunter) Sympathisanten der 'Aktivisten gegen Neokolonialismus' finden so was anscheinend gut und in Ordnung.

Wenn die wackeren Klimakämpfer meinen, mit solchen hohlen Aktionen die Welt retten zu können, sind sie wahrscheinlich auf dem Holzweg.

Die Leute, die solchen 'Aktivisten' Beifall klatschen sind es schon lange!
geloescht.20250302
01.02.2024, 16:29 Uhr
Bahnverkehr lahmlegen? Eingriff in selbigen?
Das Thema wurde mal durch den Suizid von Robert Enke hochgekocht.

Ein Selbstmord auf den Gleisen kann die Hinterbliebenen postum (Das klingt jetzt zynisch, ist aber Relität) "teuer" zu stehen kommen.

Das, was Grobschmied beschreibt, als "Aktivismus" oder "Zivilen Ungehorsam" zu verniedlichen ist kriminelles Mitläufertum ohne Empathie für direkt davon Betroffene.

Die Mona Lisa ist vielleicht durch Glas geschützt aber die Psyche eines Lokführers ist ein valides Arbeits- und Überlebensinstrument.
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