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Mo, 16:35 Uhr
15.01.2024
ASB-Wünschewagen erfüllt Herzenswunsch:

Hospizgast fährt zum Brocken

Vergangene Woche erlebte das Team rund um den ASB-Wünschewagen Thüringen aus Jena einen bewegenden Tag gemeinsam mit Hospizgast Siegfried, seiner Ehefrau, seiner Schwester, einer Freundin der Familie und der Pflegedienstleitung vom Hospiz Am Stadtpark in Nordhausen, Christin Delert...

Siegfried fuhr mit dem Wünschewagen zum Brocken (Foto: Seniorenwerk  ) Siegfried fuhr mit dem Wünschewagen zum Brocken (Foto: Seniorenwerk )

Die ehrenamtlichen ASB-Fahrer Laura und Heinz begleiteten die kleine Reisegruppe auf einer unvergesslichen Fahrt mit der Brockenbahn.
Der langgehegte Wunsch von Hospizgast Siegfried war es, noch einmal mit der Brockenbahn auf den Brocken zu fahren. Und so begann der Tag in Nordhausen am Hospiz Am Stadtpark, von wo aus der Wünschewagen mit direktem Kurs auf den Bahnhof Drei Annen Hohne der Harzer Schmalspurbahnen startete. Dort angekommen, erfolgte der Zustieg in die Brockenbahn, die die kleine Gruppe auf eine etwa einstündige Reise zum Gipfel des Brockens entführte.

Das Wetter zeigte sich von seiner winterlichen Seite und bereits die Fahrt wurde belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht auf die verschneite Landschaft. Die Freude und Dankbarkeit in den Gesichtern der Reisenden spiegelten den Erfolg dieser Herzenswunsch-Erfüllung wider.

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Eine besondere Überraschung erwartete die Gruppe dann noch im Restaurant Zum Brockenwirt, wo die Verköstigung für alle Beteiligten kostenfrei war - dank der großzügigen Unterstützung von Brockenwirt Daniel Steinhoff. Nach einer stärkenden Pause erfolgte die Rückreise mit dem Brockenzug wieder bis nach Drei Annen Hohne.

Trotz der Erschöpfung war Hospizgast Siegfried überglücklich, diesen besonderen Tag zusammen mit seiner Familie erlebt zu haben. Die Rückkehr ins Hospiz erfolgte gegen 17 Uhr, wo man gemeinsam auf den ereignisreichen Tag zurückblickte und die gesammelten Fotos des Tages austauschte.

Hintergrund Wünschewagen
Der ASB-Wünschewagen Thüringen, der dank zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer unter dem Motto "Letzte Wünsche wagen" agiert, setzt sich dafür ein, schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase unvergessliche und kostbare Momente der Freude zu schenken. Diese Momente sind für die Betroffenen und ihre Familien von unschätzbarem Wert und das Hospizteam ist unendlich dankbar, Zeuge dieser erfüllten Wünsche werden zu dürfen.

Das Hospiz Am Stadtpark in Nordhausen ist ein Ort der Geborgenheit – hier werden Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet und ihnen eine würdevolle und komfortable Umgebung geboten. Es bietet palliative Betreuung und unterstützt die Gäste und ihre Familien auf emotionaler, sozialer und spiritueller Ebene.
Autor: red

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Kommentare
Warren
15.01.2024, 20:26 Uhr
Das ist nicht uncool
obwohl auch etwas Eigenwerbung dahinter steckt. Dem guten Mann wird das Erlebnis zeitlebens in guter Erinnerung bleiben
P.Burkhardt
15.01.2024, 21:50 Uhr
Es ist wichtig...
...zu leben, auch wenn das Lebensende bereits am Horizont zu ahnen ist. Ein Freund von mir (in ähnlicher Situation) hat zu seinem Motto erkoren: "Never give up, never surrender." in Anlehnung an einen Film.

Es ist wichtig, das Leben zu genießen - es ist vielleicht sogar der Sinn des Lebens - schließlich haben wir nur eins ! Man kann also das Leben schwer nehmen, jammern und bedrückt sein, oder eben das Beste daraus machen: genießen, was geht und nicht vermissen, was eben nicht geht.

Alles richtig gemacht, Siegfried !
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