Do, 11:22 Uhr
22.06.2006
Ungeheuerlicher Vorgang
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte vorher und nachher ausführlich über die Folgen berichtet, die ein nicht beschlossener Haushalt für die Kreisverwaltung haben würde. Sowohl der Landrat als auch dessen erste Beigeordnete hatten sich dazu geäußert. Das sei nicht hinnehmbar, meinte heute Martin Höche zur nnz.
Das alles, auch die heutige Veröffentlichung in einer Tageszeitung, ist für mich ein ungeheuerlicher Vorgang. Da wollen die, die Beschlüsse des Kreistages ausführen und umsetzen müssen, den Kreistag vorführen, so Höche. Das sei für das CDU-Kreistagsmitglied in etwa vergleichbar, wenn ein Arbeitnehmer sich öffentlich über Festlegungen seines Arbeitgebers auslässt, und das abfällig. Im normalen Wirtschaftsleben wären die vom Dienst schon längst suspendiert.
Höche wendet sich auch gegen trendige Aussagen aus der Kreisverwaltung, das die mehrheitliche Ablehnung des Haushaltsentwurfes durch den Kreistag der Grund dafür sei, Handwerkerrechnungen nicht zu bezahlen. Ein beschlossener Haushalt mit einer erhöhten Kreisumlage hätte die grundlegenden Probleme dieser Verwaltung nicht gelöst. Die zusätzlichen 1,2 Millionen Euro hätten die Liquidität der Verwaltung vielleicht für eine Woche gerettet, dann wäre man wieder zum Status Quo zurückgekehrt, ist Höche sichtlich sauer.
Die Ausschmiererei des Kreistages in der Öffentlichkeit werde der CDU-Mann nicht länger hinnehmen, niemand in der Verwaltung habe Beschlüsse des Kreistages zu kommentieren. Und übrigens, so Höche: Die Plauderei und Jammerei sei dem Image des Landkreises nun in keiner Weise dienlich, vielmehr komme es darauf an, die Probleme zu lösen. Am besten kann das gemeinsam geschehen. Die Hand dazu hätten er und andere Mitglieder des Kreistages mehrfach in Richtung Behringstraße gereicht.
Autor: nnzDas alles, auch die heutige Veröffentlichung in einer Tageszeitung, ist für mich ein ungeheuerlicher Vorgang. Da wollen die, die Beschlüsse des Kreistages ausführen und umsetzen müssen, den Kreistag vorführen, so Höche. Das sei für das CDU-Kreistagsmitglied in etwa vergleichbar, wenn ein Arbeitnehmer sich öffentlich über Festlegungen seines Arbeitgebers auslässt, und das abfällig. Im normalen Wirtschaftsleben wären die vom Dienst schon längst suspendiert.
Höche wendet sich auch gegen trendige Aussagen aus der Kreisverwaltung, das die mehrheitliche Ablehnung des Haushaltsentwurfes durch den Kreistag der Grund dafür sei, Handwerkerrechnungen nicht zu bezahlen. Ein beschlossener Haushalt mit einer erhöhten Kreisumlage hätte die grundlegenden Probleme dieser Verwaltung nicht gelöst. Die zusätzlichen 1,2 Millionen Euro hätten die Liquidität der Verwaltung vielleicht für eine Woche gerettet, dann wäre man wieder zum Status Quo zurückgekehrt, ist Höche sichtlich sauer.
Die Ausschmiererei des Kreistages in der Öffentlichkeit werde der CDU-Mann nicht länger hinnehmen, niemand in der Verwaltung habe Beschlüsse des Kreistages zu kommentieren. Und übrigens, so Höche: Die Plauderei und Jammerei sei dem Image des Landkreises nun in keiner Weise dienlich, vielmehr komme es darauf an, die Probleme zu lösen. Am besten kann das gemeinsam geschehen. Die Hand dazu hätten er und andere Mitglieder des Kreistages mehrfach in Richtung Behringstraße gereicht.

