Mi, 17:50 Uhr
21.06.2006
Jetzt soll verkauft werden
Nordhausen (nnz). Lange hörte die interessierte Öffentlichkeit nichts mehr von den Verhandlungen der Stadtverwaltung mit der Investorengruppe, die am Pferdemarkt ein zweites Einkaufszentrum errichten will. Da wird zwar schon munter abgerissen, doch...
... die Verhandlungen laufen nach wie vor. Nichts ist mehr von einer dreimonatigen Frist zu hören, innerhalb deren die 3C real Estade AG aus Bonn die Ankermieter benennen sollte. Jetzt aber soll Anfang Juli in einer Stadtratssitzung der Kaufvertrag für das städtische Grundstück beschlossen werden, ohne konkrete Ankermieter. Der Verkauf soll bei einem Quadratmeterpreis von 140 Euro runde 830.000 Euro in die städtischen Kassen und 500.000 Euro in die der SWG spülen. Wer allerdings denkt, das mit dieser Summe der Haushalt der Stadtverwaltung saniert werden könnte, der hat weit gefehlt. Ein großer Teil des Geldes muss zurückgezahlt werden. So zum Beispiel die Summe, die einst als Fördermittel zum Ankauf der bundeseigenen Grundstücke ausgereicht worden waren.
Etwas klarere Konturen nehmen mittlerweile die Verkaufsflächen ein. 1.500 Quadratmeter sind für einen Lebensmittelmarkt vorgesehen, je 2.000 Quadratmeter für Ladeneinheiten für Bekleidung und mindestens eine weitere Ladeneinheit. So, wie es die Investoren vor ihrem Zuschlag im Wettbewerbsbeitrag formuliert hatten.
Änderungen gibt es jedoch. Aus der einst geplanten Fußgängerzone entlang des Pferdemarktes wird ein verkehrsberuhigter Bereich. Sollten die Modalitäten der weiteren Planung erfolgreich verlaufen, dann rechnet die Stadtverwaltung mit der Genehmigung des Bauantrages Anfang 2007.
Autor: nnz... die Verhandlungen laufen nach wie vor. Nichts ist mehr von einer dreimonatigen Frist zu hören, innerhalb deren die 3C real Estade AG aus Bonn die Ankermieter benennen sollte. Jetzt aber soll Anfang Juli in einer Stadtratssitzung der Kaufvertrag für das städtische Grundstück beschlossen werden, ohne konkrete Ankermieter. Der Verkauf soll bei einem Quadratmeterpreis von 140 Euro runde 830.000 Euro in die städtischen Kassen und 500.000 Euro in die der SWG spülen. Wer allerdings denkt, das mit dieser Summe der Haushalt der Stadtverwaltung saniert werden könnte, der hat weit gefehlt. Ein großer Teil des Geldes muss zurückgezahlt werden. So zum Beispiel die Summe, die einst als Fördermittel zum Ankauf der bundeseigenen Grundstücke ausgereicht worden waren.
Etwas klarere Konturen nehmen mittlerweile die Verkaufsflächen ein. 1.500 Quadratmeter sind für einen Lebensmittelmarkt vorgesehen, je 2.000 Quadratmeter für Ladeneinheiten für Bekleidung und mindestens eine weitere Ladeneinheit. So, wie es die Investoren vor ihrem Zuschlag im Wettbewerbsbeitrag formuliert hatten.
Änderungen gibt es jedoch. Aus der einst geplanten Fußgängerzone entlang des Pferdemarktes wird ein verkehrsberuhigter Bereich. Sollten die Modalitäten der weiteren Planung erfolgreich verlaufen, dann rechnet die Stadtverwaltung mit der Genehmigung des Bauantrages Anfang 2007.

