Di, 17:47 Uhr
20.06.2006
Überschuss erwirtschaftet
Nordhausen (nnz). Die Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz (WBG) hatte gestern zu ihrer jährlichen Vertreterversammlung eingeladen. Da musste der Vorstand Rechenschaft über das vergangenen Jahr ablegen. Und diese Bilanz konnte sich sehen lassen.
Überschuss erwirtschaftet (Foto: nnz)
Im Mittelpunkt der Rechenschaftslegung des Vorstandes stand der Geschäftsbericht, der vom Vorstandsvorsitzenden Hans-Werner Grimm vorgetragen wurde. Herr Grimm konnte den 63 Vertretern der Genossenschaft dabei von einem überaus positiven Geschäftsjahr 2005 berichten. So hatte die WBG die Bilanzsumme auf 193 Millionen Euro steigern und einen Überschuss von 2,05 Millionen Euro erwirtschaften können.
Dieses Ergebnis ist insbesondere positiv, da sich die Wohnungsbaugenossenschaft aus dem wirtschaftlichen Umfeld in Thüringen und im Landkreis Nordhausen damit hervorhebt. Zusammen mit den Auswirkungen des demografischen Wandels und den Wanderungsbewegungen von Ost nach West ist der Leerstand in den 6.257 genossenschaftlichen Wohnungen mit 6,7 Prozent ein herausragendes Ergebnis und liege weit unter dem Durchschnitt in Thüringen. An voll sanierten Standorten betrage der Leerstand gar nur 1,3 Prozent.
Auch diese Zahlen sind ein Ausdruck dafür, dass sich der Vorstand der Genossenschaft schon sehr lange mit diesen äußeren Faktoren auseinandergesetzt und die richtigen strategischen Entscheidungen trifft. Das gilt auch für die Zukunft. So sollen bei der komplexen Sanierung in der C.- Fromann - Straße 5 bis 10 wieder Außenfahrstühle angebracht werden. Auch die Planungen für eine Seniorenresidenz in Nordhausen-Nord sprechen dafür. Neben den Bedürfnissen der immer älter werdenden Bevölkerung stellt sich die WBG auch dem jungen Wohnen. 360 Apartments sind an Studenten der Fachhochschule Nordhausen und anderer Bildungseinrichtungen vermietet, der Ausbau des Bochumer Hofes zu einem studentischen Wohnstandort wird weiter vorangetrieben.
Positiv hat sich auch die Verschmelzung mit der Genossenschaft Bleicherode ausgewirkt
Im Vergleich zum Jahr 2004 hat die WBG im vergangenen Jahr lediglich 13 Mitglieder unterm Strich verloren, der beste Wert seit Jahren, wie Hans-Werner Grimm betonte. Im zweiten Teil der Vertreterversammlung wurden die notwendigen Beschlüsse einstimmig gefasst und dem Vorstand sowie dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2005 Entlastung erteilt.
Die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz wird sich auch in den kommenden Jahren strategisch den unterschiedlichen Anforderung stellen. So ist dauerhaft ein genossenschaftliches Wohnen zu sozialen Mieten im Landkreis Nordhausen gesichert.
Autor: nnz
Überschuss erwirtschaftet (Foto: nnz)
Im Mittelpunkt der Rechenschaftslegung des Vorstandes stand der Geschäftsbericht, der vom Vorstandsvorsitzenden Hans-Werner Grimm vorgetragen wurde. Herr Grimm konnte den 63 Vertretern der Genossenschaft dabei von einem überaus positiven Geschäftsjahr 2005 berichten. So hatte die WBG die Bilanzsumme auf 193 Millionen Euro steigern und einen Überschuss von 2,05 Millionen Euro erwirtschaften können.
Dieses Ergebnis ist insbesondere positiv, da sich die Wohnungsbaugenossenschaft aus dem wirtschaftlichen Umfeld in Thüringen und im Landkreis Nordhausen damit hervorhebt. Zusammen mit den Auswirkungen des demografischen Wandels und den Wanderungsbewegungen von Ost nach West ist der Leerstand in den 6.257 genossenschaftlichen Wohnungen mit 6,7 Prozent ein herausragendes Ergebnis und liege weit unter dem Durchschnitt in Thüringen. An voll sanierten Standorten betrage der Leerstand gar nur 1,3 Prozent.
Auch diese Zahlen sind ein Ausdruck dafür, dass sich der Vorstand der Genossenschaft schon sehr lange mit diesen äußeren Faktoren auseinandergesetzt und die richtigen strategischen Entscheidungen trifft. Das gilt auch für die Zukunft. So sollen bei der komplexen Sanierung in der C.- Fromann - Straße 5 bis 10 wieder Außenfahrstühle angebracht werden. Auch die Planungen für eine Seniorenresidenz in Nordhausen-Nord sprechen dafür. Neben den Bedürfnissen der immer älter werdenden Bevölkerung stellt sich die WBG auch dem jungen Wohnen. 360 Apartments sind an Studenten der Fachhochschule Nordhausen und anderer Bildungseinrichtungen vermietet, der Ausbau des Bochumer Hofes zu einem studentischen Wohnstandort wird weiter vorangetrieben.
Positiv hat sich auch die Verschmelzung mit der Genossenschaft Bleicherode ausgewirkt
Im Vergleich zum Jahr 2004 hat die WBG im vergangenen Jahr lediglich 13 Mitglieder unterm Strich verloren, der beste Wert seit Jahren, wie Hans-Werner Grimm betonte. Im zweiten Teil der Vertreterversammlung wurden die notwendigen Beschlüsse einstimmig gefasst und dem Vorstand sowie dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2005 Entlastung erteilt.
Die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz wird sich auch in den kommenden Jahren strategisch den unterschiedlichen Anforderung stellen. So ist dauerhaft ein genossenschaftliches Wohnen zu sozialen Mieten im Landkreis Nordhausen gesichert.


