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Do, 15:18 Uhr
28.12.2023
Polizeibericht

Vandalen entglasen Stadtbibliothek

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Unbekannte zerstörten die aus Glas bestehenden Fassade der Stadtbibliothek am Nikolaiplatz und hinterließen einen Schaden von etwa 7000 Euro...

Die Tat ereignete sich am Donnerstag zwischen 3.45 Uhr und 7 Uhr. Wer etwas bemerkt hat oder Hinweise zu dem oder den Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Nordhausen unter der Tel. 03631/960 zu melden.
Autor: red

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Kommentare
elektriker
28.12.2023, 15:31 Uhr
Mut ham se?? Aber nichts im Hirn.
Kameras wirken manchmal Wunder. Aber wie ist das mit den Wundern? (Datenschuttzverordnung)
grobschmied56
29.12.2023, 22:42 Uhr
Wie stets in solchen Fällen, lege ich ...
... Wiederspruch ein! Der Begriff des 'Vandalismus' ist eine ungerechtfertigte Schmähung und geht auf Gerüchte und verzerrte Berichterstattung zurück.

Im Jahr 455 führte König Geiserich ein Heer der Vandalen aus ihrem westafrikanischen Reich (dem eh. Karthago) nach Rom. Das war eine Strafexpedition aus politischen Gründen. Der römische Kaiser Valentinian hatte seine Tochter Eudocia dem Sohn Geiserichs als Braut versprochen. Valentinian III wurde jedoch ermordet, der Usurpator Petronius Maximus zwang die Kaiser-Witwe zur Ehe und die Tochter zur Heirat mit seinem Sohn.
Der Vandalenkönig reagierte prompt und unfroh. Nach kurzer Belagerung öffneten Gegner des Petronius Maximus die Stadttore und Geiserich gab Rom für seine Truppen für eine 14-tägige Plünderung frei.
Zitat aus Wikipedia:
'... Fest steht, dass die Vandalen immense Reichtümer aus Rom nach Karthago fortführten ... Jedoch kam es, im Gegensatz zur Plünderung Roms 546 durch den Ostgoten Totila, offenbar nicht zu Verwüstungen größeren Ausmaßes. Papst Leo I. hatte den Vandalen versichert, dass es keinen Widerstand geben werde, damit Kampfhandlungen, Feuersbrünste und Vergewaltigungen vermieden würden. Die Herleitung des sprichwörtlichen Vandalismus aus blinder Zerstörungswut ist historisch gesehen somit unrichtig.'
Zitat Ende.

Geiserich selbst verbot seinen Truppen bei Strafe die Brandlegung.
(aus rauchenden Trümmerhaufen ist schwer Beute zu machen).
Teile seiner Leibgarde lies er Posten vor Kirchen und Kapellen beziehen um Rohheiten gegen den Klerus zu verhindern.

Die Vandalen haben Rom schwer gedemütigt, nach der Plünderung standen die hochmütigen Römer praktisch im Hemd da.
Blindwütige Zerstörung aus Spaß am Kaputtdreschen haben die Vandalen aber nicht begangen. Die Mär haben ihnen erst später Anhänger der römisch-katholischen Kirche angehängt!

Eine brachiale Gewaltaktion gegen die teure Glasfront der Bibliothek hätte König Geiserich vermutlich nicht geduldet und hart bestraft. Das Heer der Vandalen war straff geführt und vor allem deshalb erfolgreich, weil Gehorsam und strenge Disziplin herrschten.
Also eher das Gegenteil von dem, was heute als 'Vandalismus' bezeichnet wird!
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