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Fr, 15:00 Uhr
22.12.2023
Bevorstehende Feiertage:

Jeder Zehnte fürchtet Einsamkeit

Zum Jahresende ist die Sehnsucht nach Nähe und Gemeinschaft besonders groß. Gleichzeitig können nicht alle Bundesbürger die Feiertage in der Familie oder mit Freunden verbringen. Immerhin jeder zehnte Deutsche (10 Prozent) blickt sorgenvoll auf die bevorstehenden Festtage,...


weil er fürchtet einsam zu sein. Stärker noch als bei den Älteren (10 Prozent) ist die Sorge vor Einsamkeit bei den jüngeren Deutschen (17 Prozent) verbreitet.

Einsamkeit ist aber auch eine soziale Frage: Deutlich ausgeprägt ist die Angst vor Einsamkeit zu Weihnachten und zwischen den Jahren bei Personen, denen es wirtschaftlich nicht gut geht und die über ein nur geringes Haushaltseinkommen verfügen (25 Prozent).

Nur 9 Prozent erwarten 2024 eine Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Situation
Die Erwartungen der Deutschen bezüglich des eigenen Wohlstands fallen zum Jahresende ähnlich trüb aus wie vor einem Jahr. Wie im Dezember 2022 rechnet nur etwa jeder Elfte (9 Prozent; +1) mit einer Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Lage in den kommenden zwölf Monaten. Knapp die Hälfte (46 Prozent; -1) erwartet für sich keine wesentlichen Veränderungen im Jahresverlauf. Vier von zehn (41 Prozent; -1) fürchten, dass sich ihre wirtschaftliche Situation im neuen Jahr verschlechtert.


Auffallend pessimistisch blicken diejenigen auf 2024, denen es finanziell bereits heute nicht allzu gut geht. Personen aus Haushalten mit geringen Einkommen rechnen damit, dass sich ihre wirtschaftliche Situation eher verschlechtert denn stabilisiert (47:38 Prozent). Sorgenvoll zur Entwicklung der eigenen wirtschaftlichen Situation äußern sich ebenso deutlich mehr Ost- als Westdeutsche (47 versus 39 Prozent). Ausgeprägt pessimistisch fallen zudem die wirtschaftlichen Erwartungen der AfD-Anhänger aus (75 Prozent).
Autor: psg

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Kommentare
Leser X
22.12.2023, 19:45 Uhr
Das ist immer so eine Sache...
... es gibt Leute, die allein sind und sich trotzdem nicht einsam fühlen.

Und dann gibt es Leute, die nie allein sind und sich dennoch einsam fühlen.

Und dann gibt es diesen Weihnachts-Hype, der sich die Leute ständig fragen lässt: bin ich nun einsam und/oder allein? Oder beides? Oder nichts von dem?
nur_mal_so
23.12.2023, 11:22 Uhr
Ich denke, Leser X, das kommt auf die Veranlagung jedes Einzelnen an.
Manche haben sich vielleicht schon früher nicht sonderlich etwas aus Weihnachten gemacht. Jenen wird wohl auch im Alter, wenn nahe Angehörige bereits verstorben sind, oder Freunde oder Kinder weggezogen sind (man muss ja nicht immer vom Schlimmsten ausgehen), das Alleinsein zu Weihnachten weniger ausmachen.

Und es gibt solche, die Weihnachten vielleicht schon immer gern im Kreis der Familie zubrachten. Diesen wird es wohl tatsächlich zusetzen, wenn Jahr für Jahr zu bestimmten Anlässen sich immer weniger Personen zusammenfinden können oder wollen.

Vom "Weihnachts-Hype", wie Sie das nennen, Leser X, würde ich das nicht abhängig machen, und irgendwie finde ich den Gedanken daran auch nicht halb so komisch wie Sie.
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