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Fr, 10:30 Uhr
15.12.2023
Laut statistischem Landesamt durch Ukrainekrieg bedingt:

Zahl der Schutzsuchenden in Thüringen stark gestiegen

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lebten gemäß Ausländerzentralregister (AZR) am 31. Dezember 2022 in Thüringen 165.840 Ausländerinnen und Ausländer, darunter waren 66.165 Schutzsuchende...

Verteilung nach Nationalität (Foto: TLS) Verteilung nach Nationalität (Foto: TLS)

Dies entsprach einem Anteil von 39,9 Prozent. Damit ist die Zahl der Schutzsuchenden in Thüringen gegenüber dem Vorjahr um 30.965 Personen bzw. 88,0 Prozent gestiegen. Mit 41,3 Prozent hatten die meisten der am 31. Dezember 2022 in Thüringen wohnenden Schutzsuchenden die ukrainische Staatsbürgerschaft.

Mehr als ein Drittel der Schutzsuchenden kam aus den Bürgerkriegsländern Syrien (20,6 Prozent), Afghanistan (11,3 Prozent) und Irak (5,7 Prozent).

Der überwiegende Teil der Schutzsuchenden war 2022, wie in den vergangenen Jahren, männlichen Geschlechts. Der Anteil der männlichen Schutzsuchenden ist jedoch gegenüber dem Vorjahr deutlich um 9,3 Prozentpunkte auf 52,5 Prozent gesunken. Dies ist vor allem auf die hohe Zahl weiblicher Schutzsuchender aus der Ukraine zurückzuführen, da mehr als die Hälfte der weiblichen Schutzsuchenden die ukrainische Staatsangehörigkeit besitzen.

Der Anteil der Schutzsuchenden an der Bevölkerung in Thüringen lag im Jahr 2022 bei 3,1 Prozent (Vorjahr: 1,7 Prozent). Unter den Thüringer Kreisen verzeichneten die kreisfreien Städte die höchsten Anteile Schutzsuchender.

So lag der Anteil in der Stadt Gera bei 5,9 Prozent, gefolgt von den kreisfreien Städten Suhl (4,9 Prozent) und Erfurt (4,5 Prozent). Die geringsten Anteile Schutzsuchender hatten der Saale-Holzland-Kreis mit 1,6 Prozent sowie die Landkreise Greiz (1,7 Prozent) und Schmalkalden-Meiningen (2,2 Prozent).

Im Jahr 2022 wiesen von den insgesamt 66.165 Schutzsuchenden 28,8 Prozent einen offenen Schutzstatus auf. Dieser Anteil ist gegenüber dem Vorjahr um 12,6 Prozentpunkte gestiegen. Einen anerkannten, unbefristeten Schutzstatus hatten 5,6 Prozent der Schutzsuchenden. Bei 58,0 Prozent war der anerkannte Schutzstatus befristet. Diese Anteile sind gegenüber 2021 um 3,7 bzw. um 3,2 Prozentpunkte gesunken. 7,6 Prozent der Schutzsuchenden hatten 2022 einen abgelehnten Schutzstatus.

Im Vorjahr war dies noch bei 13,3Prozent der Schutzsuchenden der Fall. Die Schutzquote5) stieg 2022 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozentpunkte auf 89,4 Prozent.

2022 waren 56,0 Prozent der Schutzsuchenden ledig und 28,3 Prozent waren verheiratet bzw. be- fanden sich in einer Lebenspartnerschaft. Das Durchschnittsalter der Schutzsuchenden ist 2022 ge- genüber dem Vorjahr um 1,7 Jahre auf 29,3 Jahre gestiegen. Wie bereits in den Vorjahren war im Jahr 2022 fast ein Drittel der Schutzsuchenden minderjährig (2022: 32,2 Prozent).
1) Die Statistik über Schutzsuchende basiert auf den administrativen Daten des Ausländerzentralregisters (AZR).
2) Schutzsuchende sind Ausländerinnen und Ausländer, die sich unter Berufung auf völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe in Deutschland aufhalten und mit entsprechendem auf- enthaltsrechtlichem Status im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst sind.
3) Daten der Bevölkerungsfortschreibung auf der Basis des Zensus 2011
4) SchutzsuchendewerdeninderausländischenBevölkerunganhandihresaufenthaltsrechtlichen
Status identifiziert. Die Grundgesamtheit umfasst 3 Untergruppen, die aufgrund ihrer Heteroge- nität immer getrennt betrachtet werden sollten:
  • Schutzsuchende mit offenem Schutzstatus halten sich zur Durchführung eines Asylverfahrens
  • in Deutschland auf, wobei über ihren Schutzstatus noch nicht entschieden wurde.
  • Schutzsuchende mit anerkanntem Schutzstatus besitzen einen befristeten oder unbefristeten
  • Aufenthaltstitel aus dem humanitären Bereich des Aufenthaltsgesetzes.
  • Schutzsuchende mit abgelehntem Schutzstatus halten sich nach Ablehnung im Asylverfahren oder nach Verlust ihres humanitären Aufenthaltstitels als Ausreisepflichtige in Deutschland auf.

5) Die Schutzquote bezieht die jeweilige Zahl der anerkannten Schutzsuchenden auf die Summe
der Schutzsuchenden ohne Berücksichtigung jener mit offenem Schutzstatus (anerkannte plus abgelehnte Antragsteller).

Bitte beachten:
Alle Zahlen des AZR wurden einem Geheimhaltungsverfahren unterzogen, bei dem alle Fallzahlen auf das nächstgelegene Vielfache von 5 gerundet werden. Infolgedessen können bei Summenbil- dung Differenzen auftreten.
Ausländerinnen und Ausländer, die im Zuge des Familiennachzuges zu einem Schutzsuchenden nach Deutschland kommen, erhalten in der Regel einen Aufenthaltstitel aus dem familiären Bereich des Aufenthaltsgesetzes und zählen damit nicht zu den Schutzsuchenden.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20250302
15.12.2023, 10:58 Uhr
Genau, "Bitte beachten!" (Steht so im Artikel):
Wie wir jetzt leidvoll erfahren mussten handelt es sich leider häufig um straffällige aggressive junge Männer, die bei uns Schutz suchen vor der Justiz in ihren Herkunftsländern.

Und die sollen nicht abgeschoben werden dürfen, weil sie plötzlich über Nacht schwul geworden sind und deshalb Repressionen in ihrer Heimat zu befürchten haben oder es dort keine 3 Mahlzeiten und von Einheimischen geputzte Klos gibt?
Audio
15.12.2023, 11:03 Uhr
Hat man überhaupt schon mal überlegt,
wieviel von den "Schutzsuchenden"auch radikale Terroristen sein könnten ? Oder reagieren die deutschen Sicherheitskräfte erst dann, wenn sie entsprechende Hinweise aus dem Ausland bekommen ? Und Terroranschläge werden kommen, so sicher, wie das Amen in der Kirche ! Meine Prognose vor Monaten hat mit den Hassaktionen von Islamisten gegen Juden bereits begonnen. Und trotzdem fördert die volksfeindliche "Schlampel" weiter das Kriegsgeschehen in Israel und der Ukraine, anstatt diplomatisch zu agieren und für Friedensverhandlungen einzutreten. Deutschland hat 2 Weltkriege angezettelt und müsste im Hinblick auf ihre derzeitige profitorientierte Politik vor Scham im Boden versinken ! Aber dem ist leider nicht so !
In diesem Sinne möchte ich mich hiermit auch als "Schutzsuchender"anmelden !
geloescht.20250302
15.12.2023, 11:27 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehtrt nicht zum Thema des Beitrages
geloescht.20250302
15.12.2023, 11:43 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
emmerssen
15.12.2023, 14:31 Uhr
Schutzsuchende...
Wenn ich dieses Wort schon höre wird mir schlecht. Da brauche ich gar nicht erst den Artikel lesen. Und wie die anderen Umschreibungen alle heißen, minderjährige Unbegleitete (mit Bart wohlgemerkt), Hilfesuchende usw. Hier werden wir doch nur für dumm verkauft. Wie wäre es denn mal mit Sozialflüchtlingen? Denn arbeiten wollen von denen doch die Wenigsten.
grobschmied56
15.12.2023, 17:21 Uhr
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