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Di, 10:14 Uhr
11.12.2001

Keine rosige Zukunft für Unternehmen

Nordhausen (nnz). Der Verband der Wirtschaft Nordhausen zog gestern seine Bilanz des zurückliegenden Jahres. Die fiel gemischt aus. nnz mit den Details.


45 Unternehmen sind in diesem Wirtschaftsverband organisiert. Im zurückliegenden Jahr gab es neben Neuzugängen aber auch Austritte zu verzeichnen. Sie seien unter anderem das Spiegelbild der wirtschaftlichen Situation im Landkreis Nordhausen, konstatierte Verbandsvorsitzender Hans-Joachim Junker. Vor allem Unternehmen der Bauindustrie seien von Insolvenzen im zurückliegenden Jahr betroffen gewesen. Neuzugänge gab es aber auch, so zum Beispiel die Energieversorgung Nordhausen GmbH, Südharz-Recycling GmbH oder die Paul Müller GmbH.

In drei Mitgliederversammlungen und sieben Vorstandssitzungen seien die brennenden Probleme der Unternehmen angesprochen und diskutiert worden. Schwerpunkte waren hierbei die kommunalen Gebührenordnungen sowie der immer noch schwelende Konflikt zwischen dem Natur- und Umweltschutz und dem künftigen Rohstoffabbau in der Region. Im Verband wird nicht nur diskutiert, sondern es sollen Möglichkeiten für Lösungen angeboten werden. So will der Verband im kommenden Jahr ein Kolloquium unter dem Thema „Quo vadis Nordhausen?“ organisieren. Hier soll die Fachhochschule mit eingebunden werden. Zu der Bildungseinrichtung seien in diesem Jahr engere Kontakte geknüpft worden, die in Zukunft weiter ausgebaut werden müssen, kündigte Junker an.

Der Ausblick des Verbandsvorsitzenden in Richtung des kommenden Jahres fiel nicht rosig aus. Hans-Joachim Junker sieht für das Jahr 2002 weitere Belastungen auf die Unternehmen zukommen, dazu gehören die nächsten Stufe der Ökosteuer, die Erhöhung der Versicherungssteuer und die zu erwartenden Gebührenbescheide. Hier sei auch die kommunale Politik gefordert, auch sie könne für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen, für positive wie negative gleichermaßen. Hören konnten oder wollten Kommunalpolitiker die Appelle der Unternehmer gestern nicht. Sowohl Vertreter der Kreis- als auch der Stadtverwaltung blieben der gestrigen Veranstaltung fern, trotz Einladung.
Autor: nnz

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