Di, 10:13 Uhr
11.12.2001
IHK fordert Ausbau der Berufsakademie
Nordhausen (nnz). Eine klare Planung für den Ausbau der Berufsakademie Thüringen fordert die Industrie- und Handelskammer Erfurt. Im kürzlich vom Thüringer Wissenschaftsministerium vorgelegten Landeshochschulplan sei dies nicht berücksichtigt.
Der Landeshochschulplan zieht nicht nur Bilanz, sondern schreibt auch Entwicklungen und Ausbauplanungen bis 2008 fest. Während für andere Hochschuleinrichtungen Aussagen zu Personal-, Bau- und Investitionsplanungen, Entwicklung der Studierendenzahlen und Ausbauschwerpunkten getroffen wurden, fehle der Berufsakademie eine derartige Orientierungsgrundlage.
"Die Industrie- und Handelskammer fordert schon seit eineinhalb Jahren ein Strategiekonzept für die weitere Entwicklung der Berufsakademie", verweist IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser auf konkrete Vorstellungen, die dem zuständigen Ministerium bereits seit letztem Jahr zur Verfügung stünden. Die Akademie würde eine wichtige Schlüsselfunktion in der Fachkräftesicherung der Thüringer Firmen einnehmen.
Seit dem Start 1998 habe sich die Bildungseinrichtung zu einem Erfolgsmodell für die Diplomausbildung von Fach- und Führungskräften entwickelt und die Zahl der Studierenden auf 1.049 verfünffacht. "Über 75 Prozent der ersten Absolventen schlossen im Jahr 2001 ihre Arbeitsverträge mit Unternehmen in Thüringen ab", so Grusser. Ein wesentlicher Grund sei die sehr gute Unternehmensanbindung, die in anderen Studienformen noch vermisst werde. Kurze Studienzeiten von drei Jahren und eine praxisorientierte Ausbildung würden für die Berufsakademie sprechen. Diese Entwicklung dürfe nach Meinung von Experten nicht von jährlichen Haushaltsentscheidungen abhängig gemacht werden.
Autor: nnzDer Landeshochschulplan zieht nicht nur Bilanz, sondern schreibt auch Entwicklungen und Ausbauplanungen bis 2008 fest. Während für andere Hochschuleinrichtungen Aussagen zu Personal-, Bau- und Investitionsplanungen, Entwicklung der Studierendenzahlen und Ausbauschwerpunkten getroffen wurden, fehle der Berufsakademie eine derartige Orientierungsgrundlage.
"Die Industrie- und Handelskammer fordert schon seit eineinhalb Jahren ein Strategiekonzept für die weitere Entwicklung der Berufsakademie", verweist IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser auf konkrete Vorstellungen, die dem zuständigen Ministerium bereits seit letztem Jahr zur Verfügung stünden. Die Akademie würde eine wichtige Schlüsselfunktion in der Fachkräftesicherung der Thüringer Firmen einnehmen.
Seit dem Start 1998 habe sich die Bildungseinrichtung zu einem Erfolgsmodell für die Diplomausbildung von Fach- und Führungskräften entwickelt und die Zahl der Studierenden auf 1.049 verfünffacht. "Über 75 Prozent der ersten Absolventen schlossen im Jahr 2001 ihre Arbeitsverträge mit Unternehmen in Thüringen ab", so Grusser. Ein wesentlicher Grund sei die sehr gute Unternehmensanbindung, die in anderen Studienformen noch vermisst werde. Kurze Studienzeiten von drei Jahren und eine praxisorientierte Ausbildung würden für die Berufsakademie sprechen. Diese Entwicklung dürfe nach Meinung von Experten nicht von jährlichen Haushaltsentscheidungen abhängig gemacht werden.

