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Mo, 09:53 Uhr
04.12.2023
Ernährung

Der Mensch, die Natur und seine Ernährung

Kirschen und Blaubeeren (Foto: Joachim Retzek) Kirschen und Blaubeeren (Foto: Joachim Retzek) In seiner Reihe rund um Gesundheit und Ernährung befasst sich Joachim Retzek heute mit Herzensangelegenheiten und Herzenswünschen. Denn das Herz ist mehr als nur eine Pumpe...

Zum Beispiel haben die Begriffe „Herzensangelegenheit“ oder „Herzenswunsch“,
eine besondere Bedeutung für uns.
Es geht um unser Herz. Unser Herz ist nicht nur eine „Saug-Druck-Pumpe“ bzw. ein „muskuläres Hohlorgan“; sondern es hat eine Besonderheit: es kann sich selbst erregen, es schlägt sozusagen „fast von selbst“. Daran schuld sind besondere Muskelzellen in der Herzmuskulatur, diese können elektrische Impulse bilden sowie weiterleiten.

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Das Herz (Cor) selbst hat etwa die Größe der eigenen Faust und wiegt ca. 285 Gramm (die Damen) und 325 Gramm (die Herren). Unser Herz wird in zwei Hälften aufgeteilt: die „rechte“ Herzhälfte ist für den Lungenkreislauf (Niederdruck) zuständig, die „linke“ Herzhälfte pumpt das sauerstoff- und nährreiche Blut in den großen Kreislauf (Hochdrucksystem). Jeder Herzhälfte hat einen Vorhof und eine Herzkammer mit je zwei Herzklappen. Die Ärztin (Arzt) hört z. B. am Schlagen des Herzen, ob alles in Ordnung ist. Meistens beginnen sie am „Erb‘schen Punkt“, der auch der fünfte Auskultationspunkt genannt wird, wo alle „Töne“ zusammenfließen (ca. in Herzmitte); eh sie dann die einzelnen Herzklappen mittels Stethoskop auskultiert (abhört).

AroniabeerenWenn wir z. B. von einem Puls von ca. 70 Herzschläge in der Minute ausgehen, bedeutet das: 70 x 60 = 4.200 Herzschläge in einer Stunde; 100.800 Schläge an einem Tag. Und EIN Jahr hat im Mittel 365 Tage. Oder nehmen wir z. B. die Blutmenge an, die unser Herz pumpen muss: 70 x 70 ml Blut in der Minute = ca. 5 Liter Blut; 5 Liter x 60 = 300 Liter in der Stunde und am Tag: 7200 Liter pro Tag (das sind mehr als sieben 1000 Liter Wasserwässer). Was für eine Leistung!

Kirschen, BlaubeerenUnd damit das alles auf Dauer gut funktioniert, müssen wir unser Herz pflegen und ihm Gutes tun; denn die Herzerkrankungen sind äußerst vielfältig.

Die Haupttodesursache „Nr. 1“ sind leider die Herz-Kreislauf-Erkrankungen (ca. ein Drittel aller Sterbefälle in Deutschland). Aber was sind die Herzkiller? Nun, da gibt es so einige davon, z. B.: Bluthochdruck (Hypertonie), Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Hypercholesterinämie (zu hohes Cholesterien („Fettanteile“) im Blut), Adipositas (Übergewicht), eine ungesunde Lebensweise (z. B. Rauchen, zu viel Fleischverzehr, Alkohol, zu viel Salz, Bewegungsmangel, zu viel Stress, usw.). Auch psychische Belastungen können z. B. zu einem Broken-Heart-Syndrom führen (= eine schmerzhafte Verkrampfung des Herzmuskels, dies ist aber kein Herzinfarkt, zeigt aber eine ähnliche Symptomatik).

Unser Herz (und nicht nur dieses Organ) findet z. B. folgende Ernährung gut: ballaststoffreiche Vollkornprodukte, weniger Zucker, frisches Gemüse, weniger Fleisch (sehr wichtig!), Obst mit wenig Glukose (Obstzucker), Nüsse, Beeren (Aronia-, Erd- und Blaubeeren: schon wegen den Vitaminen E und C, den super Antioxidantien: das sind die Radikalfänger - es soll das Gerücht umgehen, dass diese Vitamine uns z. B. „langsamer altern“ lassen), Zitrusfrüchte, Gemüse, usw.

Viel Bewegung (kann auch etwas Kampfsport/Kampfkunst sein, z. B. im Kampfsportverein Leinefelde e. V.), Erholung und ausreichend Schlaf runden unsere Bemühungen für ein gesundes Herz ab.

Fazit: wir müssen unseren Lebensstil etwas ändern sowie unsere Ernährung etwas anpassen – dann klappt’s auch mit einem gesunden Herzen.
Ihr
Joachim Retzek
Autor: red

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