eic kyf msh nnz uhz tv nt
Di, 18:28 Uhr
21.11.2023
Offener Brief

Bevölkerung hat kein Verständnis mehr

Als Bürger der Stadt Nordhausen hat Christian Döring mit erstauntem Interesse die Informationen zur möglichen Eröffnung einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Schutzsuchende in der Gerhard-Hauptmann-Straße in der NNZ zur Kenntnis genommen. Jetzt hat er einen offenen Brief geschrieben...

Fliegeraufnahme_der_Tabakfabrik_C._A._Kneiff_Nordhausen (Foto: Nordhausen Wiki) Fliegeraufnahme_der_Tabakfabrik_C._A._Kneiff_Nordhausen (Foto: Nordhausen Wiki)
Nachdem ich mich bei den vermeintlich politischen Verantwortlichen erkundigt habe, musste ich feststellen, dass selbige - respektive der Landrat - genauso ahnungslos in den Entwicklungen war, wie ich und damit wohl auch der Rest der ortsansässigen Bevölkerung.

Anzeige symplr
So wurde mir mitgeteilt, dass der private Eigentümer des Gebäudes (ein Immobilienunternehmen aus Bayern) seine bisherigen Pläne für Seniorenwohnungen kurzerhand gegen das Betreiben einer EAE ausgetauscht und sich beim Freistaat als Betreiber eben dieser EAE aktuell ins Gespräch gebracht habe.

Der Landkreis wurde seitens des zuständigen Ministeriums nicht mit eingebunden, da es den Landkreis nicht betreffe. Schließlich gehe es um einen Vertrag zwischen einem privaten Investor und dem Freistaat Thüringen. Ich bleibe da als Bürger der Stadt Nordhausen fassungslos zurück. Im Falle der Realisierung des Projektes werden hier vor Ort alle Probleme der Migration und damit zusammenhängender Folgen abgeladen werden.

Ist denn die Nutzung als Wohnheimimmobilie bautechnisch beim zuständigen Bauordnungsamt abgeklärt worden? Was ist mit dem Brandschutz? Fragen über Fragen tun sich auf? Es wurde bestätigt, dass die Einrichtung rund 500 Menschen Unterkunft bieten soll.

EAE heißt Dauerrotation von Schutzsuchenden im 2 bis 4 Wochenrhythmus. Mein Blick schweift sorgenvoll nach Suhl: Gewalt, Aggression, Dauerpolizeieinsätze in einer am Ende hoffnungslos überbelegten Einrichtung und überforderten Stadt – das ist dort zum Alltag geworden.

Ebenso bin ich über die politischen Entscheidungsträger der Thüringer Landesregierung sprachlos: Vor einigen Wochen gab es in Nordhausen einen Aufschrei, dass die Demokratie in Nordthüringen in Gefahr kommen kann, ein entsprechendes Wahlergebnis vorausgesetzt. Die Landesregierung, bestehend aus Linke, SPD und Grüne, offenbart mit ihrem jetzigen Vorgehen nun selbst ein großes Demokratiedefizit.

Ich bin Mitglied der CDU und weit davon entfernt, hämisch von der Seitenlinie zu winken. Aber das Nichteinbinden der Kommunalpolitik und der hiesigen Bevölkerung werte ich nicht nur als demokratieverachtend, sondern als direkten Angriff Selbige. Der Ministerpräsident zeigt offen seine Wertschätzung gegenüber der Nordhäuser Bevölkerung.

Klar hat er ein schlechtes Gewissen und weiß um sein politisches Irren in der Migrationsfrage. Nur wäre es konsequenter gewesen, eine Immobilie in Erfurt zu suchen. In der Landeshauptstadt gibt es sicher noch genug verwaltungstechnische Leistungsreserven. Hier im Landkreis und der Stadt Nordhausen ist die Grenze der Leistungsfähigkeit erreicht und bereits jetzt sämtliche Ressourcen aufgebraucht. Auch das Verständnis der Bevölkerung.

Ich fordere im Weiteren ein offenes und transparentes Ausschreibungsverfahren für die Einrichtung einer EAE mit der notwendigen Bürgerbeteiligung – eben nach demokratischen Grundsätzen. Wird ein solches Verfahren nicht transparent durchgeführt, kann es eine weitere, wohl benötigte EAE in keinem Landkreis des Freistaates geben.
Christian Döring

Update: Mittlerweile ist eine Petition gegen eine Erstaufnahmeeinrichtung in Nordhausen gestartet worden.

Eine weitere Petition, die direkt beim Thüringer Landtag ankommen würde, gibt es hier.
Autor: psg

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Kommentare
Analytikerin
21.11.2023, 18.48 Uhr
Schweigen aus dem Rathaus.
Schweigen aus dem Rathaus. Ist die Entscheidung erst gefallen, ist es zu spät.
hannes07
21.11.2023, 18.59 Uhr
Och, ...
... ich als Bürger der Stadt, habe da schon Verständnis dafür.
geloescht.20231128
21.11.2023, 19.05 Uhr
Wer?!CDU?
Hat jetzt hier Jeder etwas zu sagen und kommt empor bei einem Thema welches einen zu 100 Prozent profiliert. Also erst einmal hört sich das sehr geheuchelt an.Punkt.Gefährliches Halbwissen ist in der Tat ein Brandherd. Der Landrat weiß von nichts? Gut , das lassen wir mal so stehen. Hier ist das Land der Auftraggeber und es wird auch schon fest stehen . Und ja es wird auch nichts mehr dran zu rütteln sein. Irgendwo müssen sie ja hin. Bei Notunterkünften wird lediglich ein Mindeststandard an Sicherheitstechnik vorgeschrieben. Eine richtige bma brauch man hier nicht!
Und wer weiß ob es tatsächlich dieses Gebäude ist.Vielleicht geht es auch um ein ganz Anderes Gebäude? Fakt ist es wird irgendwo in Thüringen noch eine EAE sein müssen und überall wird es Gegenwind geben. Das löst aber das Problem nicht! Vielleicht sollte man hier mal als CDU Politiker voran gehen und vorrausschauend mehr für die Integration machen. Aber das wäre ja nicht eigennützig, weil unpopulär!
Js aus N
21.11.2023, 19.05 Uhr
So so ,der Landrat weiß also von nichts
Na ob der Landrat wirklich nichts weiß. Ich hege da so meine berechtigten Zweifel. Die Bleicheröder hat er auch uinformiert,vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich traue dem keinen Millimeter weit ....

Anmerkung techn. Support:
Eigentlich weiß nur der Landrat, was der Landrat weiß. 🤣 Der Rest ist doch Spekulation.
P.Burkhardt
21.11.2023, 19.06 Uhr
jetzt kommt Butter an die Fische...
...und die bisher (offenbar doch nicht so) reine Spekulation wird mit ein paar Erkundigungen unterlegt. Bin gespannt, wann und ob sich das LRA äußert.
Alexandra Se.
21.11.2023, 19.29 Uhr
Danke Herr Döring...
dass Sie es ansprechen. Wir Frauen haben in Deutschland nur noch Angst und niemanden interessiert es. Überall sehe ich nur noch Männerhorden und es sollen noch mehr werden? Die Kosten sind nicht mehr zu tragen, wir normalen Deutschen arbeiten nur noch für den Rest der Welt und die Migration. Es kommen hauptsächlich Analphabeten und keine Arbeits-oder Fachkräfte, man kann die Flüchtlinge nicht integrieren, einerseits weil sie es nicht wollen und andererseits weil sie es nicht können. Es ist alles nicht mehr nachvollziehbar und wir müssen jetzt etwas unternehmen! Es reicht!
Bubo bubo
21.11.2023, 19.42 Uhr
EAE in Nordhausen und dann...noch lange nicht das Ende vom Lied?
Bei aller berechtigter Zurückhaltung bezüglich Mutmaßungen muss jedoch klar konstatiert werden, dass die Nordthüringer in Form einer weiteren Thüringischen Erstaufnahmeeinrichtung mit geplantem Standort im Nordhäuser Stadtgebiet, als einer unter wenigen, mit im Rennen sind.

Wird es morgen ein aufschlussreiches Statement verantwortlicher Landespolitiker + nachgeordneter kommunaler Politprominenz geben, wie es die Spatzen im Netz bereits von den Dächern zwitschern? Welche weitreichenden Folgen hätte diese Entscheidung für unsere Heimatstadt?

Wenn gewisse Leute sich mal die Mühe machen würden bei den bereits bestehenden EAE´s in Suhl, Hermsdorf und Eisenberg nachzufragen, was denn da alles schief und aus dem Ruder läuft und perspektivisch noch schlimmer laufen kann und mutmaßlich wird, dann wär´s bei einigen ganz schnell vorbei mit Sprüchen wie „Kein Mensch ist illegal!“ und „Wir haben Platz!“.
Fragt das betreuende Personal, fragt den Wachschutz und vor allem, fragt die betroffenen Anwohner!

Eine Erstaufnahmeeinrichtung, mit einer mutmaßlichen Kapazität von mehreren Hundert Plätzen, inmitten einer Kleinstadt, welche seit relativ kurzer Zeit bereits zwangsweise Menschen im 4-stelligen Bereich beherbergen muss, kann getrost als letzter Tropfen bezeichnet werden, der das regionale Fass zum Überlaufen bringen wird.

Herzlichen Glückwunsch und „besten Dank“ Ihr verantwortlichen Landespolitiker!
Junge21
21.11.2023, 19.46 Uhr
Ich finde es gut
Immer rein hier, je schneller ,desto besser. Bis in die letzte Scheune auf dem hinterletzten Dorfe, alles muss bewohnt/ bevölkert werden mit Goldstücken. Die CDU hat es 2015 so beschlossen, also jammert jetzt nicht rum. Wer wann und wie für solche Nichtigkeiten wie ausgewählte Objekte jetzt zur Debatte stehen, ist eigentlich irrelevant. Es wurde damals ein Brand gelegt und nun wird sich gestritten, weil der Flächenbrand nicht mehr unter Kontrolle ist. Und jedes Statement von irgendwelchen Leuten, die in irgendwelchen Parteien rumfuchteln, hilft ihnen nicht weiter für ihr Image. Der Zug ist abgefahren, so oder so.
Alex Gösel
21.11.2023, 19.51 Uhr
Who the f*ck is...
Jule K.?

Wenn man sowas macht, möchte Ich persönlich schon wissen, mit wem ich es bei solchen Sachen zu tun habe. Ein Jule K. ist mir unbekannt und schreibt dort nicht unter Klarnamen, bzw. mit gekürztem Nachnamen. Vor was hat Jule K. Angst? Repressalien der eigenen Familie und Freunde? Oder Repressalien vom Arbeitgeber und Ämtern/Behörden?

Auf eine Antwort wird man hier wohl vergeblich warten können, genauso wie es die großen Politiker machen, oder?

Ich kann sowas nicht unterschreiben, solange ich nicht weiß, wer dies initiert hat!
Klassikerin
21.11.2023, 20.02 Uhr
Unbeschreiblich aber
Ist es nicht zweitrangig, wer von was wusste oder nicht wusste, sondern wichtiger, etwas dagegen zu tun, dass NDH nicht mit einer EAE dauerhaft konfrontiert ist....

Soll doch der bayrische Eigentümer der Immobilie erst einmal selbst Flüchtlinge aufnehmen. Er hat sicher Platz....aber Bayern ist ja weit weg


Anmerkung techn. Support:
In gewisser Weise macht er dass ja vielleicht. :-)
N. Baxter
21.11.2023, 20.12 Uhr
nunja
es war die CDU, im Jahre 2015!!! wohlgemerkt, die die Büchse der Pandora geöffnet hat.

Statt eines offenen Briefes sollte man 35 Prozent in Thüringen und 22 Prozent in GesamtDE zur Kenntnis nehmen!!! Nunmehr schon Platz 2.

Und wie schon immer, ...des einen Leid ist des anderen.... da zeigt sich der nächster "Gewinner" der Migrationskrise!!!
Echter-Nordhaeuser
21.11.2023, 20.17 Uhr
Ein Immobilienunternehmen aus Bayern
Habe doch schon immer gesagt es ist nichts gutes was aus dem Westen kommt. Die gehen über Leichen hauptsache das Geld sprudelt. Sollen sie doch die Leute in Bayern aufnehmen.
Tinki
21.11.2023, 20.18 Uhr
Warum kann ein Fremder der Stadt schaden?
Das ist wieder sowas was mich Fassungslos macht! Wie kann ein fremder Investor einer kleinen Stadt sowas antun? Der kann doch nicht einfach bestimmen!! Seine Immobilie stellt er für eine Erstaufnahmeeinrichtung zur Verfügung, sein Geld ist drin und die Stadt muss gucken, wie sie die Folgeschäden beheben kann, wie z.B. Kitas, Schulen, Wohnungen, Personal usw., da müsste der Investor mit finanziell eingebunden werden!!! Außerdem will Nordhausen keine Erstaufnahmeeinrichtung und ich möchte nochmal darauf hinweisen, die gewählten Politiker sind für das deutsche Volk in der Verpflichtung und nicht für irgendwelche angeblichen Flüchtlinge!!!! OB und Landrat steht endlich auf und stellt euch schützend vor Nordhausen und dem Landkreis!!! Kämpft endlich mal für eure Landsleute !!! Einstein sagte mal, er weiß nicht mit welchen Waffen im 3 Weltkrieg gekämpft wird, aber im 4. werden sie mit Stöcken und Steine kämpfen. Wer hätte gedacht, dass die Waffen Menschen sind! Denn wir befinden uns im Krieg 3.0, Deutschland wird von fremden Menschen überflutet! Somit kann man ein Land wirtschaftlich, moralisch, ökonomisch instabil machen und letztendlich vernichten!
Nordhausen währe dich!
Im Nu
21.11.2023, 20.21 Uhr
Was muss eigentlich noch passieren...
...das sich die Bevölkerung erhebt?
Ein Zitat, das S. Scholl zugeschrieben wird trifft es gut:
„Der größte Schaden entsteht durch die schweigende Mehrheit, die nur überleben will, sich fügt und alles mitmacht.“
Wenn es wirlkich so kommt und dieses Gebäude zur Asylantenunterkunft wird und voll belegt ist....was kommt danach...und danach....? Wohin mit all den Leuten, die wir nicht hierhergebeten haben, die aber gekommen sind um zu bleiben und meinen, sie haben hier ein selbstverständliches Recht auf Versorgung. Freiwillig werden die nicht mehr gehen. Abschiebemaßnahmen werden sie nicht freiwillig mitmachen, die werden sich wehren. Wenn der Geldhahn dann doch mal zugedreht wird, weil der Staat pleite ist, wird zur Selbstbedienung übergegangen......was für ein Alptraum, in den wir da "geraten" sind. Die verantwortlichen Politiker in Berlin werden sich dann absetzen aus Deutschland, weil es in vielerlei Hinsicht "ungemütlich" wird.....
geloescht.20240214
21.11.2023, 20.24 Uhr
Es kommt...
Und ist nicht mehr zu stoppen. Jetzt entscheidet Innenminister Meyer. Dann sehen wir sein wahres Gesicht. Ob er mit Jendricke so dicke ist wie damals der Bürgermeisterin die Befähigung für das Amt zu attestieren und jetzt das Übel abwendet wird . Glaube ich nicht. Immerhin macht eine Bayrische Gesellschaft wie immer den positiven Schnitt.
BerndLuky
21.11.2023, 20.24 Uhr
Ach...
gottchen...
Ein CDUler möchte hier vor Gefahren warnen, obwohl SEINE Partei erst diesen Menschen die Tür geöffnet hat!
Daher bitte ich Sie, behalten Sie ihren Text auf den Lippen: "WIR SCHAFFEN DAS"!

Die Einrichtung wird kommen, egal ob die Pedition unterschrieben wird oder nicht!

Meine Gedanken zum Abend:
Ich bin für die sofortige Schließung der Fachhochschule um dort eine EAE einzurichten!
Kobold2
21.11.2023, 20.37 Uhr
Welch Anmaßung
Man meint für die ganze Bevölkerung zu sprechen, die nächste spicht für alle Frauen und an ganzer Teil spricht hier für alle Flüchtlinge, Differenzierung ist nicht gewünscht eine kleine Menge orientiert sich am Verhalten einer kleine Menge und meint, es sei die Mehrheit, so wie man sich selbst in der Mehrheit sieht. Letzteres mag für dieses Portal gelten, aber das ist nicht die Realität.
Die Realität ist, das ihr damit die Region nicht voran bringt.
Ach ja , Bayern liegt von Thüringen aus gesehen immer noch im Süden.
Rob2000
21.11.2023, 20.46 Uhr
Und dann
stellt man sich ernsthaft die Frage in der Politik...warum immer mehr der Bevölkerung so nen rechtsruck bekommen!
Hmm...ist denn beim Landrat oder beim Bürgermeister in der Ecke nix frei...da könnte man nen Bus abladen. Die sind ja so hilfsbereit...
Frank Tabatt
21.11.2023, 20.48 Uhr
Kann denn jeder machen was er will ? Ich kenne es wie manches nicht gehen soll !
Zum Thema Migration oder Völkerwanderung oder wie man es sonst noch nenne möchte, hab ich meine eigene Meinung , die ich auch gern öffentlich vertrete - auch ohne Spitznamen. Leute habt Mut und unschreibt mit eurem richtigen Namen.
Meine erste Frage ist : Warum kommen so viele Moslems zu uns - wo sie es zu ihren Glaubensbrüdern in Saudi Arabien oder Iran doch viel näher haben und die religiöse Infrastruktur doch schon da ist. Einfache Antwort der Ägypter zur Grenzöffnung nach Gaza "man wollte keine Störenfriede und unkalkulierbare Risiken ins Land lassen und leisten kann man es sich auch nicht ! Fehlen bei uns nicht auch seit ein paar Tagen 60 Mrd.€?
Zweite Frage kann man in Deutschland einfach mal so ein Gebäude umnutzen ? Antwort Nein. Da bestände seitens der Stadt und des Landkreises die Möglichkeit über ihre Bauordnungsämter das Gebäude mit Auflagen zu überziehen , die eine Nutzung unmöglich macht - bei manchen privaten Bauherren gehts doch auch !
Für den Bayern ist es natürlich wesentlich lukrativer wenn er ein paar 100 Betten und Schränke reinstellt , als wenn es es für Seniorengerechtes Wohnen umbauen muß.
Also machen wir uns stark und wenn es notwendig ist ,gehts auf die Straße .
Es würde allen unserer Politiker gut tun , wenn Sie persönlich klar Position zur EAE beziehen. Man weiss dann bei den nächsten Kommunalwahlen aus erster Hand wen man dann nicht mehr wählen sollte.
Ich bin gegen die Nutzung als EAE!!
Marino50
22.11.2023, 09.56 Uhr
Kein Verständnis...
...Kobold, was bringt die Region voran? Noch mehr Flüchtlinge oder eine große EAE? Es reicht!
Hier verdienen sich einige mit "Kopfgeld" für jeden Flüchtling eine goldene Nase und die Arbeit mit denen müssen die normalen Menschen hier erledigen. Angefangen von Stube putzen bis Essen vorsetzen. Und wenn es geht, noch ehrenamtlich oder für einen Hungerlohn. Na, zumindest ist der Weg nicht weit bis zum LRA, um sich das Geld zu holen. Und wenn es jemanden nicht passt, wird mal eine Scheibe eingeschlagen.
Das bedeutet aber auch das AUS für Gaststätten und andere Einrichtungen in der Umgebung. Da verirrt sich dann kaum noch jemand in den Bereich der Gerhard-Hauptmann-Straße bis hin zum Stadtpark.
Alex Gösel
22.11.2023, 10.27 Uhr
Kapitalismus und Privateigentum
Dem mittleren Teil vom Ex-CDUler und Ex-Piraten Tabatt kann ich zustimmen, dem Rest eher nicht.

Es ist doch so, dass wir im Kapitalismus leben, oder? Und es ist doch auch so, dass der bairische Immobilienunternehmer das Gebäudeensemble scheinbar gekauft, oder? Also ist es sein Privateigentum, oder? Und es ist doch immernoch so, dass man mit seinem Privateigentum im großen und ganzen, also im gesetzlichen Rahmen, machen darf, was man möchte, oder? Dann ist dieser Immobilienunternehmer natürlich, wie jeder andere Unternehmer, ein kapitalistischer Unternehmer, oder? Und was tun kapitalistische Unternehmer? Genau, Gewinnmaximierung und Profite steigern, oder irre ich mich hier?

Ganz nebenbei bevor der Denkmalschutz jetzt ins Spiel kommt: Der bajuwarische Immobilienunternehmer wird von diesem schon Kenntnis haben und er wird auch genau wissen, auf was er sich hier einlässt, sonst hätte er diese Immobilie nicht gekauft, oder?

Man kann es ihm also, aus kapitalistischer Sicht, nicht verübeln, dass er eine aus seiner Sicht lukrativere und preiswerte EAE macht statt seniorengerechte Wohnungen, die er teuer herrichten lassen müsste, oder?

Eine rhetorische Frage an Herrn Tabatt sei mir aber noch erlaubt: Würden Sie, als ebenfalls kapitalistischer Bauunternehmer, nicht genauso handeln? Oder würden Sie dann so sozial werden, auf ordentlich Profit verzichten und dort seniorengerechte Wohnungen gestalten?

Also, denkt mal darüber nach und geht mit den richtigen Kräften auf die Straße. Dies sind nicht unbedingt diejenigen, die jeden Montag die Rautenstraße auf und ab gehen. Was bezwecken diese Leute eigentlich damit? Ehrlicher, ernster und vernünftiger Protest sieht dann doch anders aus, oder?
Kat
22.11.2023, 11.04 Uhr
Nein
Wenn ein Unternehmen aus Bayern eine EAE haben möchte, dann bitte in Bayern und seiner Heimatstadt.
Dieses Gebäude wurde an dieses Unternehmen verkauft um Wohnungen für Rentner zu schaffen.
Wenn das jetzt nicht mehr so sein soll, dann keine Nutzungsgenehmigung.
Schön abkassieren und wir haben die Probleme, schön weit weg von der eigenen Haustür.
Es reicht, wir können nicht die ganze Welt versorgen. Wir sind schon Fremde im eigenen Land.
Setzt unser Geld endlich für unsere Kinder, Rentner, Familien,Arbeitenden.... ein.
Wir haben genügend Baustellen.
Wo bleiben die Abschiebungen?
Frage:Was macht ein Landrat wenn er nicht wieder gewählt wird?
Strandläufer
22.11.2023, 11.24 Uhr
Der bayrische Eigentümer
Er denkt clever, so aus dem NachbarFreiStaat kommend: zum einem bekommt er es mehrfach vergoldet und zum anderen ist es sicher weit weg von seinem eigenen Wohnort.

Bunt sind schon die Wälder...
Auf die Vielfalt!
Chloe
22.11.2023, 12.07 Uhr
Sehr geehrter Herr Jendricke
Um weiteren Spekulationen und Diskussionen vorweg zu greifen, sollte ihrerseits nun kurzfristig eine öffentliche Stellungnahme erfolgen.
Offen und ehrlich selbstverständlich.
Ich denke die Bürger in Nordhausen warten darauf.
roni
22.11.2023, 14.25 Uhr
Herr Jendrike
@Chloe hat die Pflicht eine Stellungnahme über den aktuellen Sachstand mitzuteilen. Ein hochexplosives Thema wie diese Einrichtung und der Unmut darüber ist verpflichtend und nicht die Privatangelegenheit der Politiker dieser Stadt.
Kobold2
22.11.2023, 14.44 Uhr
Kein Verständnis
Kommt manchmal auch vom nicht verstehen.
Eine ständig ablehnende Grundhaltung zu Ausländern, wie sie hier zu finden ist, selbst zu denen, die die Bedingungen zur Einbürgerung erfüllen und die über die Region hinaus schon bekannt ist, wir für weiteren Dornröschenschlaf sorgen..
Waren es nicht die gleichen Kommentatoren die jetzt dem Besitzer vorschreiben wollen, wie er seinem Eigentum zu verwenden hat, die kritisiert haben das man sein künftig geplantes Geschäft möglichst in der Innenstadt eröffnen sollte?
Analytikerin
22.11.2023, 14.45 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
roni
22.11.2023, 14.55 Uhr
Kopf schüttel
an den Kobold, irgendwie versteht er nicht worum es hier geht. Was hat ihr Kommentar mit dem hier diskutierten Thema zu tun. Denken sie doch mal logisch und an die weiteren Konzequenzen der unkontrollierten Einwanderung. Oder sind ihre Kommentare reine Provokation.
Kobold2
22.11.2023, 15.14 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Ossi1949
22.11.2023, 15.33 Uhr
Folgen der OB-Wahl?
In Erfurt deutet man das Ergebnis des 2. Wahlganges in NDH wohl so: Die Mehrheit der Nordhäuser befürwortet noch mehr Flüchtlinge in der Stadt. Da ist - anders als in Sonneberg - also kaum Widerstand zu erwarten.
Analytikerin
22.11.2023, 17.01 Uhr
Ossi1949: Ja, Folge der OB-Wahl
Ihre Analyse,Ossi 1949, trifft fast den Kern: Bürgermeister Buchmann wird einen Teufel tun, sich kritisch oder überhaupt zur EAE zu äußern. Zum einen ist er überzeugter Grüner (obwohl aus taktischen Gründen proforma dort ausgetreten), zum anderen ist er der rotgrünen Landesregierung und dem ebenfalls rotgrünen *nordhausenzusammen* verpflichtet, weil die ihn ins Amt gehoben haben. So ist das Städtchen praktisch in "Geiselhaft" eines schwachen Bürgermeisters, der selbst garnicht handlungsfähig ist bzw. es nicht sein darf, da dem "Nordhäuser System" verpflichtet. Aber wie gesagt: Ihr Nordhäuser habt es mit der Wahl so gewollt
Wie Bitte
22.11.2023, 18.01 Uhr
Also, die letzten beiden Kommentare sind ja wohl wirklich nur noch Geschwurbel...
"In Erfurt denkt man, Nordhausen hat mit seiner Wahl des OB mehr Flüchtlinge gewollt", oder "die Stadt ist in Geiselhaft eines schwachen Bürgermeisters, weil der seinen Posten #nordhausenzusammen verdankt" - also, was immer Sie einnehmen, nehmen Sie entweder mehr oder weniger davon, die jetzige Menge ist nicht gesund.
Kama99
22.11.2023, 18.59 Uhr
Warum ....
sollte der "bayrische Eigentümer" eigenes Geld, für eine Rentnerunterkunft, investieren. Für Asylanten wird ja alles vom Staat bezahlt. Da sind die Einnahmen garantiert. Aber macht man, die Stadt ist eh schon verloren, da will ein normaldenkender, Auswärtiger, sowieso nicht mehr hin und die eigenen Einwohner nur bei Tageslicht.
Kobold2
22.11.2023, 19.30 Uhr
Die Möglichkeiten
Eines OB wurden hier schon lang und breit, auch vor der Wahl erklärt.
Das wiederholen falscher Hoffnungen hat dann auch was von nichts verstehen ( wollen)
s.ba
24.11.2023, 17.23 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kommentarfunktion ist kein Chat
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr
Anzeige symplr