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Fr, 16:31 Uhr
20.10.2023
Flüchtlinge nach Werther?

Die Bürger bleiben misstrauisch

In Werther sollen keine Flüchtlinge in das leerstehende Hotel einquartiert werden. Das haben die privaten Eigentümer in dieser Woche entschieden und den Willen der Einwohner respektiert. Doch die bleiben misstrauisch...

Bürger misstrauen weiterhin der Politik (Foto: nnz) Bürger misstrauen weiterhin der Politik (Foto: nnz)
Gegen 15.30 Uhr hatten sich vor dem Dorfgemeinschaftshaus rund 30 Frauen, Männer und Kinder versammelt. Sie wollten damit den gewählten Vertretern dokumentieren, dass sie auch weiterhin misstrauisch zum derzeitigen Status Quo sind.

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"Wir wollen denen da drinnen zeigen, dass wir wachsam bleiben wollen, denn vertrauen kann man der derzeitigen Politik nicht", sagte ein Mann der nnz. Im Dorfgemeinschaftshaus hatte Bürgermeister Manfred Handke zu einer außerordentlichen Sitzung die Gemeinderäte und Ortsteilbürgermeister eingeladen, um über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.

Tagung hinter verschlossenen Türen (Foto: nnz) Tagung hinter verschlossenen Türen (Foto: nnz)
Die Öffentlichkeit und damit auch die erschienenen Bürgerinnen und Bürger mussten der Nichtöffentlichkeit der Sitzung Rechnung tragen. Die nnz wird weiter über den Stand der Dinge in Werther berichten.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
Waldemar Ceckorr
20.10.2023, 16:57 Uhr
die wertherschen müssen wachsam sein,
ich habe so ein merkwürdiges gefühl, hier kann alles noch per mufti-order umgewürfelt werden.
der BM und der LR steht dann schulterzuckend da,.... die da in erfurt haben angewiesen....

der misstrauische waldi
Kobold2
20.10.2023, 17:13 Uhr
"Denen da drinnen"
respektvoller Umgang geht anders.
Totofino
20.10.2023, 18:51 Uhr
Bleibt wachsam
Es wird nicht immer mit offenenen Karten gespielt, wenn die Sache erledigt wäre, hätte da die heutige Zusammenkunft der Gemeinderäte nicht abgesagt werden können ? Wichtig aber für beide Seiten, immer um die Sache ringen und nie persönlich verletzen.
Psychoanalytiker
20.10.2023, 19:13 Uhr
Gut so !!!
Ich wäre nicht nur misstrauisch, ich hätte gar kein Vertrauen mehr. Und daher: Respektvoller Umgang geht genau so, respektvoller geht es kaum noch mehr !!!

Aber @ waldi: "mufti-order" kennen wir doch auch schon, z.B. bei der Wahl des Thüringischen Ministerpräsidenten oder bei der Formulierung hinsichtlich der Frauen diskriminierenden kleinen "Paschas", oder bei der neuen "Nationalen Front", oder beim "Zahnersatz", oder ... .
Franz 2018
20.10.2023, 20:29 Uhr
Aber Psychoanalytiker
weil mir genau solche " Unterstellungen" , mangelndes Vertrauen etc. einfach auf den Keks gegangen sind, neben noch anderen Gründen, hab ich vor einem Jahr nach acht Jahren die Arbeit im Ortsteilrat meines Ortes das Handtuch geschmissen. Die Aufwandsentschädigung, die eh nicht hoch ist, hab ich jedes Jahr komplett gespendet und ja in vielen Projekten in den Orten steckt eine Menge Arbeit und Zeit, da die in der Regel nicht gewürdigt wird, will sich kaum jemand ehrenamtlich engagieren. Und solche Kommentare, wie Ihrer, machen es nicht besser. Ich schlage vor, Sie stellen sich mal in ihrem Ort zur Wahl und machen dann mal......nach Feierabend und am Wochenende........und werden dann auf Bürger wie Sie treffen.......und dann schauen wir mal.....man sollte den Leuten aus dem eigenen Ort, die man gewählt hat, auch mal ein bisschen Vertrauen schenken, die wohnen schließlich nebenan und nicht in Erfurt oder Berlin.......
Franz 2018
20.10.2023, 20:30 Uhr
Aber Psychoanalytiker
weil mir genau solche " Unterstellungen" , mangelndes Vertrauen etc. einfach auf den Keks gegangen sind, neben noch anderen Gründen, hab ich vor einem Jahr nach acht Jahren die Arbeit im Ortsteilrat meines Ortes das Handtuch geschmissen. Die Aufwandsentschädigung, die eh nicht hoch ist, hab ich jedes Jahr komplett gespendet und ja in vielen Projekten in den Orten steckt eine Menge Arbeit und Zeit, da die in der Regel nicht gewürdigt wird, will sich kaum jemand ehrenamtlich engagieren. Und solche Kommentare, wie Ihrer, machen es nicht besser. Ich schlage vor, Sie stellen sich mal in ihrem Ort zur Wahl und machen dann mal......nach Feierabend und am Wochenende........und werden dann auf Bürger wie Sie treffen.......und dann schauen wir mal.....man sollte den Leuten aus dem eigenen Ort, die man gewählt hat, auch mal ein bisschen Vertrauen schenken, die wohnen schließlich nebenan und nicht in Erfurt oder Berlin.......
Psychoanalytiker
21.10.2023, 09:15 Uhr
Hallo Franz 2018 ...
... wir kennen uns eher nicht persönlich. Ich habe auch keinerlei Respektlosigkeit gegenüber Menschen, die sich für das Wohl anderer, oder des eigenen Ortes einsetzen. Das ist nicht mein Ansatz.

Mein Gedanke ist der, dass aktuell Gedanken von (eher) Minderheiten die Gedanken des (Deutschen) Volkes offenbar in Bahnen lenken wollen, die diese gar nicht mehrheitlich wollen. Ich schreibe ja öfter mal in dieser Zeitung, daher könnte ihnen nicht entgangen sein, dass ich z.B. absoluter Gegner des "genderns" bin. Wenn ich dann den einen oder anderen Vertreter des Bundestags "gendernd" sprechen höre, dabei dessen Bildungsstand erfahre, oder diese Sprechart in Talkrunden oder sogar in Filmen erlebe, dann "schwillt mir der Kamm". 75Prozent der Bevölerung lehnen dies, es interssiert die Meinungsmacher aber nicht, und so werden demokratische Mehrheiten unterwandert.

Und wenn ich aktuell lese, dass ein Dresdner Grundstücksbesitzer im Frühjahr Mieter aus den Wohnungen schmiss, diese Wohnungen aber der Stadt als Flüchtlingsunterkunft gewinnbringend anbot, und die Stadt das Angebot auch noch annimmt, dann ist das eher "Masche", weil dies auch in anderen Städten (Lörrach) so oder so ähnlich geschieht. Das Vertrauen geht daher sogar bei mir, und nicht nur bei mir langsam "gegen Null", wenn sich Politiker als "demokratisch" definieren, Demokratie aber nur dann anerkennen, wenn es ausschließlich ihrer Meinung entspricht.

Das ist es dann in Summe, was die Bevölkerung langsam doch begreift und dann anders wählt, als gedacht. Die Ampel hat es versaut, aber statt zu begreifen, schimpft sie auf die vielen "Nazis" und "Räääächten". Sie sind selber nicht schuld. Und unser Landrat gab vor Monaten bekannt, dass bei Flüchtlingen die Grenze der Machbarkeit erreicht ist. Jetzt wollte man in Werther auch noch das Hotel nutzen. Da kommt Skepsis auf, auch bei mir. "Wendehals" nannte man das früher. Warum sagen die Politiker nichr einfach "jetzt reichts, so geht es nicht weiter!!!" Aber Friedrich der Merz fällt ja auch ständig um, passt sich nicht dem Volk, sondern den Journalisten an. So etwas geht irgendwann schief, und das hat schon, wie ich seit 2015 immer wieder sagte, begonnen ... .
Strandläufer
21.10.2023, 16:24 Uhr
Das letzte Lied
Wurde hier noch nicht gesungen...
Was hatten die stadtbekannten Eigentümer ursprünglich damit vor?

Schon eine Misere: entscheiden sie sich für die lukrative Unterbringung von Neubürgern und ziehen sich den Unmut ihrer Kunden zu, oder verfolgen sie andere Pläne.

Schon ärgerlich so ein Volk was nicht mehr so mitmachen will.

Zum Glück sind sie jetzt nicht sooooo auf diese finanziellen Anreize angewiesen. Das könnte das Glück für die Wertherschen sein.
Aber, es kann ja noch ein Kaninchen aus dem Hut des Landesfürsten gezaubert werden.

Ah, apropos:
Wo steckt eigentlich seine Busenfreundin Rieger?
Fisch7823
24.10.2023, 06:16 Uhr
Der Bürger sollte weiterhin misstrauisch bleiben
Nachdem gestern bei MDR Fakt Frau Dennstädt betont hat, dass Nordhausen letzte Woche weitere 500 Plätze für Migranten zugesagt hätte, frage ich mich welche Unterkunft dafür vorgesehen ist. Doch nicht etwa das Hotel zur Hoffnung in Werther?Ein Schelm der Böses dabei denkt….Diesem Landrat ist nicht über den Weg zu trauen.
diskobolos
24.10.2023, 08:51 Uhr
Einseitige Sicht, Psychoanalytiker
" . . . wenn sich Politiker als "demokratisch" definieren, Demokratie aber nur dann anerkennen, wenn es ausschließlich ihrer Meinung entspricht."

Ist das nicht genau IHR Problem. Für Sie scheint Demokratie zu sein, wenn sich Ihre Meinung durchsetzt. Dazu definieren Sie dann, was "die Mehrheit" ist. Für mich ergeben sich Mehrheiten bei Wahlen und nicht am Stammtisch oder am Kaffeetisch.

Zum angesprochenen "Gendern" (was ich übrigens nicht mache): Es ist nicht so, dass da eine intellektuelle Minderheit den Leuten etwas aufzwingt. Andersherum ist es Leute wie Sie wollen das Gendern verbieten. Können wir es in dieser Frage nicht jedem einzelnen überlassen, wie er es halten möchte?
Psychoanalytiker
24.10.2023, 10:44 Uhr
Lieber diskobolos ...
... ich bin es Leid, zukünftig auf Ihre Besserwisserei zu reagieren. Waren Sie in der Schule auch schon so ?

Eine allerletzte Anmerkung: Wenn Forschungsinstitute in wissenschaftlich fundamentierten Abläufen ermitteln, dass z.B. (nur mal so als Beispiel, aber das wissen Sie bestimmt auch wieder besser) 75 Prozent das "gendern" kathegorisch ablehnt, dann ist das für mich eine demokratische Mehrheit.

Und wenn man auf Plakten, in Werbeprospekten, in Gesprächsrunden, in Filmen "gendert" dann ist dies der latente Versuch, uns diese Sprache anzuerziehen. Und diesbezüglich bin ich wissend, Sie eher nicht.

Vor über 40 Jahren, als man Filme noch mit Schneidetisch und Azeton bearbeitete, kam eine Werbefirma auf die Idee, mit Hilfe eine Universität in einen Spielfilm Einzelbilder mit einen ganz bestimmten Getränk einzuarbeiten. Der Zuschauer sah die Bilder bei 24/Bildern pro Sekunde nicht. Nach dem Film wurden die Propanden an einen riesigen Tisch mit Eis, und anderem Ess- und Trinkbaren gebeten, und raten Sie mal, wo sich die "Schlange" bildete.

Ich habe auch in dieser Zeitung gefühlt 1000mal erklärt, was für mich Demokratie ist. Ich bin es auch leid, dies gegenüber Ihnen immer wieder zu wiederholen, damit Ihr Weltbild geradegerückt wird, und damit Sie Recht(haberisch) bekommen.

Wenn es sich herausstellt, dass die wirklichen Bürger dieses Landes (Kommunalordnung), mehrheitlich E-Auros, Erdpumpen, Windräder, Atomausstieg, veganes Essen und vieles mehr ablehnen, und dies dann auch noch mit steigender Wählergunst zu Gunsten der "undemokratischen" AfD zeigt, dann glaube ich doch eher, das nicht mein, sondern Ihr Demokratieverständnis auf falschem Kurs schippert.

Bundesweit 22,5 Prozent pro AfD bedeuten mit Sicherheit nicht die Zunahme von "Nazis" in diesem Land. Keine 35 Prozent für die gesamte "Ampel", da sollte man sich doch zuerst an die eigene Nasenspitze fassen, als es der AfD als Propaganda auszulegen.

Und da Sie dies alles mit Sicherheit wieder besser wissen ... lassen wir es zukünftig, ich antworte Ihnen nicht mehr. Grund ist aber nicht eine mangelnde Gesprächbereitschaft, ich spreche nämlich auch mit Andersdenkenden, sondern einzig und allein Ihre automatisierte Besserwisserei.
Günther Hetzer
24.10.2023, 11:08 Uhr
richtig diskobolos
Ihr darf kurz zitieren, "Es ist nicht so, dass da eine intellektuelle Minderheit den Leuten etwas aufzwingt. ...."

Das stimmt voll und ganz, diese Minderheit ist das komplette Gegenteil von intellektuell. *thumbs up*
diskobolos
24.10.2023, 12:07 Uhr
Dass 75 Prozent immer so weiter leben wollen, ist doch klar
Dass das aber nicht ewig geht, begreifen immer mehr. Was das Gendern betrifft, war mein Punkt: Niemand zwingt SIE dazu, Psychoanalytiker, aber SIE wollen andere zu etwas zwingen.
Man könnte jede Ihrer Aussagen auseinandernehmen. Aber hier ist dafür nicht der Platz. Wenn ich grob Falsches lese, reagiere ich. Sie können das gern Besserwisserei nennen.

PS: Ich versuche dabei, nicht Personen zu treffen, sondern Meinungen.
Günther Hetzer
24.10.2023, 14:50 Uhr
75 Prozent
"Dass das aber nicht ewig geht, begreifen immer mehr..."

Wer bestimmt das? Sie!? Die Gender-Gaga-Sprachpolizei!?
diskobolos
24.10.2023, 18:44 Uhr
Weiter so machen wie bisher, Herr Hetzer,
bezog sich auf unsere Lebensweise insgesamt, das Verbrennen von fossilen Brennstoffen, das unser Klima verändert, das bewirtschaften der Felder in Monokulturen, die nur mit Insektiziden funktionieren, die Produktion von Fleisch durch Mega-Tierhaltung unter Verwendung von Hormonen und Medikamenten (die sich dann in der Umwelt und unserer Nahrung wiederfinden), der Konsum von immer mehr Produkten, die hinterher "entsorgt" werden. Immer mehr, immer größere Autos, immer weitere Flüge in den Urlaub usw. usf.
Bezüglich des s. g. Genderns gibt es m. E. zur Zeit gar keine Vorgaben. Aber auch da geht es um das Weiter-so. Für denjenigen, der zu den Nichtdiskriminierten gehört (also in dem Fall den Männern), kann ja auch alles so bleiben.
So ähnlich denken auch die Taliban.
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