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Sa, 12:39 Uhr
03.06.2006

Dringlich und außerordentlich

Nordhausen (nnz). Die nnz hatte in den zurückliegenden Tagen bereits mehrfach über die finanzielle Situation des Landkreises Nordhausen berichtet. Mit der will sich auch der Gemeinde- und Städtebund beschäftigen.


Auf Grund der komplizierten Finanzsituation des Landkreises Nordhausen wurde im Vorfeld der nächsten Sitzung des Finanzausschusses des Kreistages sowie der Kreistagssitzung für den kommenden Dienstag eine dringliche, außerordentliche Sitzung des Kreisvorstandes Nordhausen des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen einberufen. Der Vorstand und die Mitglieder erachten es für dringend erforderlich, dass sich die Bürgermeister und Chefs der Verwaltungsgemeinschaften, die insgesamt von den geplanten Erhöhungen der Kreis- und Schulumlage direkt betroffen sind, schon im Vorfeld der auf der Tagesordnung stehenden Beschlussfassungen zum Haushalt 2006 über die weitere Vorgehensweise verständigen.

„Es muss unbedingt verhindert werden, dass die finanziellen Schwierigkeiten des Landkreises auf die Kommunen abgewälzt werden und damit die Gemeinden und Städte in ihrer Existenz bedroht werden“, meinte Vorsitzender Jürgen Hohberg zur nnz.
Autor: nnz

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