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Mi, 15:04 Uhr
18.10.2023
Flüchtlingsheim in Werther?

Bürgermeister wirbt um Verständnis

Die nnz konnte im Verlaufe des heutiges Tages auch mit dem Bürgermeister der Einheitsgemeinde Werther, Manfred Handke sprechen. Dieser legt die weitere Verfahrensweise dar...

Das ehemalige Hotel im Jahr 2019 (Foto: nnz-Archiv) Das ehemalige Hotel im Jahr 2019 (Foto: nnz-Archiv)
"Ich habe am Montag von den Plänen des Landkreises und des Landes Kenntnis bekommen, dass im nicht mehr genutzten Hotel in Werther eine Unterkunft für Flüchtlinge etabliert werden soll. Das hatte ich erst einmal zur Kenntnis zu nehmen. Diese Information habe ich an die Mitglieder des Gemeinderates sowie die Ortsteilbürgermeister weitergegeben", sagt Manfred Handke.

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Im Gespräch mit der nnz macht er deutlich, dass der Gemeinderat, den er zu einem informellen Treffen (keine Sitzung) für den jetzigen Freitag eingeladen hat, überhaupt keine rechtliche Grundlage besitze, eine Entscheidung Für oder Wider treffen zu können. Es werde am Freitag auch keine Abstimmung geben, sondern "ich werde die Mitglieder des Gemeinderates über meinen Kenntnisstand informieren", so Handke.

Allerdings sind die ersten Signale, die aus dieser Zusammenkunft nach außen dringen, wichtig für die Eigentümer des Hotels, denn die sind nicht nur der Vertragspartner für weitere Gespräche. Sie werden klar vernehmen, welche Position der Gemeinderat vielleicht schon habe und welche Position die Bürgerschaft der Gemeinde habe. Das hatten sie mehrfach in den zurückliegenden Tagen versichert.

Nach dem Freitag wird Bürgermeister Handke dann eine Einwohnerversammlung vorbereiten, die wohl nicht erst in zwei Wochen stattfinden soll. Dann sollen die Bürgerinnen und Bürger umfassend über den aktuellen Stand informiert werden.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
Bebo
18.10.2023, 15:39 Uhr
Toll,
das man wenigstens informiert wird.
Ansonsten ist der Bürgerwille nicht gefragt.
Wir haben halt eine parlamentarische Demokratie und keine direkte!
miel
18.10.2023, 15:45 Uhr
Die Wege des Herrn sind unergründlich
„Man“ gibt zur Kenntnis und es geschehe, so ist der Verfahrensweg heute…
Und da ist auch ein Bürgermeister zur Kenntnisnahme verpflichtet, festgelegt wird von anderen, so geht Demokratie.
Kama99
18.10.2023, 15:46 Uhr
Wenn der Eigentümer ....
eine ordentliche Summe vom Staat bekommt, wäre er ja blöd dieses abzulehnen. Man kann nur hoffen das die Bürger dagegen sind.
habauchwaszusagen
18.10.2023, 18:42 Uhr
Kenntnisstand
Der Bürgermeister hat eine Info bekommen, was der Landrat machen will.
Er geht seiner Pflicht nach und gibt sie Anden Gemeinderat weiter. Alles richtig.
Nur hat die Gemeinde keine Handhabe darüber, was ein privater in seinen Haus wohnen lässt.

Der Bürgermeister von Werther hat an der Situation keinen Anteil.
Kumpel
18.10.2023, 19:36 Uhr
Interessant wäre ,
Es zu wissen , wer der Besitzer wäre , würde mit Sicherheit helfen .
Ihm bessere Vorschläge zu unterbreiten, wo er auch gutes Geld mit diesem grossen Objekt einnehmen könnte , würde bestimmt helfen ...
free Gigi
18.10.2023, 20:37 Uhr
Gewinner
und da ist der nächste Gewinner der Misere. Neben NGOs, Schleppern und anderen, nun auch Immobilienbesitzer, welcher mal schnell auf Staatskosten saniert...!!!

Ich denke, von langer Hand geplant, denn sondt hätte das Hotel parallel zum Autohof eröffnet werden können.
Rob2000
18.10.2023, 20:58 Uhr
Ich hab es
doch die ganze Zeit gesagt...auch die Dörfer kommen noch dran. Und aus 300 werden schnell 500...aber egal wir müssen bunter werden
Otto77
18.10.2023, 21:06 Uhr
der Gemeinderat hat durchaus ein Mitspracherecht
denn für ein Hotel welches ca. 5 Jahre nicht mehr als Hotel genutzt wurde und nun als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden soll, ist eine baurechtliche Nutzungsänderung erforderlich. Hotel oder Flüchtlingsunterkunft sind unterschiedliche Nutzungsarten. Der Bestandschutz des Hotels ist, nach dem langen Leerstand, sicherlich an dieser Stelle auch zu prüfen.
Im Rahmen der erforderlichen Baugenehmigung muss die Gemeinde ihr Einverständniss erklären. Der Gemeinderat kann durchaus beschließen, dass die Gemeinde Werther dieses Einverständnis nicht erteilt. Nur zu informieren ist sicherlich nicht Rechtskonform und stützt sich sicherlich auf Absprachen zwischen dem Bürgermeister und dem Landrat.. Ich bin mal gespannt, ob die erforderliche Nutztungsänderung von den Eigentümern beantragt wird, oder ob der Landkreis die Nutzung ohne Nutzungsänderung aufnimmt. Für die Eigentümer ist es sicherlich ein gutes Geschäft nur die Einwohner von Werther bleiben auf der Strecke.
Sonnenschein2014
18.10.2023, 22:28 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Berserkertom63
24.10.2023, 20:42 Uhr
Sinnvolle Nutzung
Da dieses Objekt nahe des neuen Autohof liegt, sollte es eingebunden werden als Hotel und Tageshotel für Fernfahrer. In der unteren Etage wieder Gastronomie und Angebote für Konferenzen...Die Vorstellung dieses Objekt als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen ist allein rein rechnerisch purer Schwachsinn!!! Die Sicherheit allein in Sachen Brandschutz ist nicht gegeben und eine dementsprechende Aufrüstung wäre exorbitant kostenintensiv. Wie immer auf Kosten der Steuerzahler. Wer als Immobilieninvestor diese Sparte kennenlernen "durfte" ist geläutert. Hoffen wir, dass die Liga der Möchtegern "Unternehmer" hier ausgebremst wird.
Kobold2
24.10.2023, 22:00 Uhr
Man sollte schon
Wissen wovon man schreibt bevor man andere als Möchtegern usw. betitelt.
Vom Fernfahrerjob mit all seinen zugehörigen Dingen haben sie jedenfalls null Ahnung.
Unter den gegeben Umständen ist bei der vorgeschlagenen Nutzung nicht mal die Kredit bewilligung für einen neue Eigangstür drin.
Aber schön, daß man sich Gedanken um dem Brandschutz macht, denn die Vorgaben sind bei jeder Nutzung zu erfüllen.
free Gigi
25.10.2023, 13:52 Uhr
unser allwissender LKW Fahrer
kennt sich auch mit Brandschutz und Baumaßnahmen aus. Geschweige denn überhaupt jemals vor Ort gewesen... Hauptsache "leere" Kommentare...
Kobold2
25.10.2023, 16:32 Uhr
Das ist wohl
doch Allgemeinbildung, dass zum Betrieb eines Gebäudes u.a. die Voraussetzungen für den Brandschutz erfüllt sein müssen.
Von daher war der versuchte Angriff eine leerer Satz mit "x" vom Kommetator mit "x" und das befürworten des ahnunglosen Nutzungvorschlages ein weiteres Anzeichen einer Leere.
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