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Fr, 21:23 Uhr
02.06.2006

Einfach abhaken

Nordhausen (nnz). Wacker Nordhausen hätte heute zu Sondershausen drei Punkte gutmachen können Ob die Nordhäuser die Chance im Nordhüringen-Duell nutzen könnten, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.

Einfach abhaken (Foto: nnz) Einfach abhaken (Foto: nnz)

Das Vorspiel zeigte heute vielleicht eine neue Qualität im Nordhäuser Fussballsportverein Wacker: Mit dem Auflaufen der F-Jugend wurden die Kleinsten gewürdigt, die in den vergangenen Tagen den Kreispokal nach Nordhausen holten. Die Medaillen bekamen sie von ihren Idolen der ersten Mannschaft. Die allerdings verdienten sich heute Abend keine Medaille.

Gegen Jenaer Glas war das beste an diesem Spiel eigentlich das Wetter. Die strahlende Abendsonne beleuchtete 90 Minuten lang ein Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Und so war es dann auch, nach dem 1:1 im Hinspiel in Jena teilten sich beide Mannschaften im Albert-Kuntz-Sportpark erneut die Punkte. Die Jenaer kamen mit ihrer starken Abwehr und ihrem schwachen Sturm nach Nordhausen, die Nordhäuser boten eines ihre schwächsten Heimspiele. Das aber kann nicht allein am fehlenden Torsten Klaus gelegen haben. Oder doch?

Kaum ein Pass kam beim Mitspieler an, gegen die mit exzellentem Pressing spielenden Saalestädter war heute kein Kraut gewachsen und so spielte sich der Großteil der 90 Minuten im ungeordneten Mittelfeld ab.

Jenaer Glas setzte allerdings schon in der zweiten Minute mit einer Großchance ein erstes Achtungszeichen. Wacker legte in der 6. Minute durch Lars Pohl nach. Dann aber verflachte die Begegnung, nur die jungen Jenaer setzten die Ausrufezeichen, sie hätten zur Halbzeit gut und gerne mit 2:0 führen können.

In der Halbzeitpause muss Trainer Uwe Etzrodt seinen Jungs einige Takte verklickert haben, denn die Mannen um Jens Ludwig machten nach dem Pausentee ordentlich Druck. Allerdings nur für einige Minuten. Die Nordhäuser Jungs kämpften zwar, doch eine Ordnung im Spiel war auch in der zweiten Hälfte nicht auszumachen. Ein Schuß von Sven Pistorius (66.), ein Volleyschuss von Matthias Hellmundt und ein anschließender Kopfball von Lars Pohl an den rechten Außenpfosten – das war die Ausbeute in den zweiten 45 Minuten.

Die alten Wackerfans begrüßten vor dem Spiel einen „alten Bekannten“ – den erfolgreichsten Trainer, Klaus-Dieter Koschlick. Der Fußball-Lehrer, der noch beim TSV 1860 München unter Vertrag steht, wollte sich an seiner ehemaligen Wirkungsstätte noch einmal umsehen. Koschlick begrüßte viele, er wird immer noch angenommen: Von den Präsidialen wie Eberhard Strehler, von Urgesteinen wie Klaus Becker oder auch von den Ordnern, die schon über viele Jahre ihren „Dienst“ bei Wacker Nordhausen versehen.

Übrigens: Jenaer Glas und Wacker Nordhausen trennten sich 0:0. Mehr war heute nicht drin: Aber immerhin – einen Punkt auf Sondershausen konnte der „FC Bayern des Südharzes“ heute aufholen.
Autor: nnz

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