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Di, 16:18 Uhr
17.10.2023
Fotos im September beweisen:

Jungluchse im Südharz nachgewiesen

Über Fotofallenaufnahmen, die noch im September 2023 entstanden (und jetzt ausgelesen wurden), konnte im Südharz eine Luchsin mit zwei Jungtieren nachgewiesen werden. Bei der Luchsin handelt es sich um eine "alte Bekannte", die bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich Nachwuchs im Südharz groß zog...

Luchs-Mama mit Nachwuchs im Südharz unterwegs (Foto: Umweltministerium Thüringen) Luchs-Mama mit Nachwuchs im Südharz unterwegs (Foto: Umweltministerium Thüringen)

Für das abgeschlossene Monitoringjahr 2022/2023 sind in Thüringen drei Luchsinnen mit Nachwuchs (insgesamt fünf Jungtiere) sowie ein Kuder als territorial nachgewiesen - insgesamt also neun Tiere. Alle Luchse leben im Südharz und den vorgelagerten Waldinseln in den Landkreisen Nordhausen und Eichsfeld.

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Einzelne Luchsnachweise gab es darüber hinaus in den Landkreisen Hildburghausen, Kyffhäuser, Saalfeld-Rudolstadt und Sonneberg. Das Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs des Thüringer Umweltministeriums nimmt Hinweise auf Luchse, wie z.B. Sichtbeobachtungen unter der zentralen Rufnummer 0361 573 941 941 entgegen.

Hintergrund:
Luchse kommen heute in Deutschland nur in drei voneinander isolierten Verbreitungsgebieten vor: dem Harz, dem Bayerischen Wald und dem Pfälzerwald. Ein Austausch von Tieren zwischen diesen Populationen findet noch nicht statt. Mit einem vom Thüringer Umweltministerium geförderten Projekt wollen der BUND Thüringen, die Wildtierland Hainich gGmbH und der WWF Deutschland wieder eine Verbindung zwischen diesen Populationen schaffen. Zum Projekt gehören ein verstärktes Monitoring durch Wildkameras und ein eigens konzipiertes Luchsgehege im Wildkatzendorf Hütscheroda. Mit diesem Gehege möchte das Wildkatzendorf Teil eines Netzwerkes aus Zoos und Wildgehegen werden, welches sich die Zucht geeigneter Luchse für Freilandprojekte auf die Fahnen geschrieben hat. In diesem Gehege sollen in Gefangenschaft geborene Tiere unter möglichst natürlichen Bedingungen ohne Kontakt zu Menschen aufwachsen, um später ausgewildert zu werden.
Autor: red

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