Do, 11:07 Uhr
01.06.2006
Künftig sicher unterwegs
Nordhausen/Wolkramshausen (nnz). Radfahrer sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer, das hört man oft. Vor allem, wenn es sich dabei um Kinder und Rentner handelt. Wie ein Kreistagsmitglied und einige Gemeinden dieses Problem beseitigen wollen, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.
Dass die Landstraße zwischen Wipperdorf und Kleinfurra für Radfahrer aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sehr gefährlich ist, haben schon viele Bewohner der angrenzenden Gemeinden festgestellt. Menschen, die keinen Autoführerschein besitzen, bleibt jedoch keine andere Wahl, als mit dem Fahrrad zu den Ämtern oder der Apotheke nach Wolkramshausen zu fahren. Dies betrifft hauptsächlich ältere Bürgerinnen und Bürger. Doch auch Kinder und Jugendliche, die gern das Freibad am Hünstein besuchen würden, sind auf einen Fahrer angewiesen, obwohl das Ziel mit dem Fahrrad erreichbar wäre. Bei gutem Wetter könnten sie mit dem Rad in die Schule nach Wolkramshausen fahren oder nach der Sanierung der Turnhalle die Freizeitangebote dort nutzen. Stattdessen müssen sich Eltern um ihre Kinder sorgen, die auf der engen Landstraße - vor allem zwischen Wolkramshausen und Kleinfurra - bei der hohen Geschwindigkeit der motorisierten Fahrzeuge gefährdet sind.
Doch die Bemühungen der Gemeinden, den Landkreis von der Notwendigkeit eines Radweges parallel zur Landstraße zu überzeugen, scheiterten immer wieder an dessen angespannter Finanzlage. Auch an das Kreistagsmitglied Eberhard Links (CDU) aus Wolkramshausen wurde dieses Problem herangetragen. Seit einem Dreivierteljahr bemüht er sich intensiv um Abhilfe. Links führte Gespräche und gab Denkanstöße, um die Notwendigkeit dieses Projekts zu verdeutlichen. Bei Landrat Joachim Claus (CDU) fand er Unterstützung. Nun hat das Straßenbauamt dem Kommunalpolitiker bestätigt, dass im 3. Quartal dieses Jahres die Bauarbeiten an einem ersten Teilstück des Radweges zwischen Wipperdorf und dem Abzweig Mörbach beginnen sollen. Nach diesem Erfolg ist Links optimistisch und bemüht sich auch weiterhin um den Ausbau, auch wenn das Teilstück zwischen Wolkramshausen und Kleinfurra erst mittelfristig realisiert werden kann. Schließlich geht es um die Sicherheit der Bürger.
Astrid Gäbert
Autor: nnzDass die Landstraße zwischen Wipperdorf und Kleinfurra für Radfahrer aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sehr gefährlich ist, haben schon viele Bewohner der angrenzenden Gemeinden festgestellt. Menschen, die keinen Autoführerschein besitzen, bleibt jedoch keine andere Wahl, als mit dem Fahrrad zu den Ämtern oder der Apotheke nach Wolkramshausen zu fahren. Dies betrifft hauptsächlich ältere Bürgerinnen und Bürger. Doch auch Kinder und Jugendliche, die gern das Freibad am Hünstein besuchen würden, sind auf einen Fahrer angewiesen, obwohl das Ziel mit dem Fahrrad erreichbar wäre. Bei gutem Wetter könnten sie mit dem Rad in die Schule nach Wolkramshausen fahren oder nach der Sanierung der Turnhalle die Freizeitangebote dort nutzen. Stattdessen müssen sich Eltern um ihre Kinder sorgen, die auf der engen Landstraße - vor allem zwischen Wolkramshausen und Kleinfurra - bei der hohen Geschwindigkeit der motorisierten Fahrzeuge gefährdet sind.
Doch die Bemühungen der Gemeinden, den Landkreis von der Notwendigkeit eines Radweges parallel zur Landstraße zu überzeugen, scheiterten immer wieder an dessen angespannter Finanzlage. Auch an das Kreistagsmitglied Eberhard Links (CDU) aus Wolkramshausen wurde dieses Problem herangetragen. Seit einem Dreivierteljahr bemüht er sich intensiv um Abhilfe. Links führte Gespräche und gab Denkanstöße, um die Notwendigkeit dieses Projekts zu verdeutlichen. Bei Landrat Joachim Claus (CDU) fand er Unterstützung. Nun hat das Straßenbauamt dem Kommunalpolitiker bestätigt, dass im 3. Quartal dieses Jahres die Bauarbeiten an einem ersten Teilstück des Radweges zwischen Wipperdorf und dem Abzweig Mörbach beginnen sollen. Nach diesem Erfolg ist Links optimistisch und bemüht sich auch weiterhin um den Ausbau, auch wenn das Teilstück zwischen Wolkramshausen und Kleinfurra erst mittelfristig realisiert werden kann. Schließlich geht es um die Sicherheit der Bürger.
Astrid Gäbert

