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Mi, 10:24 Uhr
11.10.2023
Kunst, Gott und die Welt: Edvard Munch zum 160.

Zwischen Tanz und Schrei

Die erste große Ausstellung seiner Werke 1892 in Berlin löste heftige Kontroversen aus. Publikum und ältere Malerkollegen fühlten sich durch Munchs Bilder provoziert. Jetzt gibt es eine Bilderpräsentation mit Musik im Tabakspeicher...

Man witterte Anarchie und die Ausstellung wurde nach nur wenigen Tagen im Protest geschlossen. Später sahen manche den „Munch-Skandal“ von 1892 als die Geburtsstunde der Moderne an.

Heute gilt der norwegische Maler und Grafiker Edvard Munch (1863-1944) als der bedeutendste Vertreter der skandinavischen Kunst im 20. Jahrhundert und als einer der Begründer des Expressionismus. Dabei weist sein Werk auch Bezüge zum Symbolismus auf.
Sowohl in der Malerei als auch im Bereich der Druckgrafik war Munch sehr experimentierfreudig und innovativ. Neben leuchtenden nordischen Landschaften sind es autobiographisch geprägte Themen wie Einsamkeit, Eifersucht, Liebe und Tod, die in seinem Schaffen immer wiederkehren. Hinzu kommen Porträts und Selbstbildnisse. Sein Werk umfasst 1700 Gemälde sowie zahlreiche Grafiken, Zeichnungen und Aquarelle.

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Gegenwärtig ist in Berlin eine große Munch-Ausstellung unter dem Titel „Zauber des Nordens“ zu sehen, und am 18. November 2023 wird im Museum Barberini Potsdam eine weitere Sonderschau unter dem Titel „Munch. Lebenslandschaft“ eröffnet.

Walter Martin Rehahn hat einen Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und ist im Nebenamt Studienleiter für Kunst und Kultur an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt.
Eintrittskarten gibt es ab sofort im Museum Tabakspeicher zu den üblichen Öffnungszeiten.

Bilderpräsentation mit Musik von Walter Martin Rehahn (Halle) Dienstag, 24. Oktober um 19.30 Uhr im Museum Tabakspeicher
Autor: red

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