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Sa, 20:28 Uhr
08.12.2001

Planlos und ideenlos Richtung Abstieg

Nordhausen (nnz). Eine erneute Heimniederlage musste die Wacker-Elf um Trainer Jörg Weishaupt gegen Meuselwitz hinnehmen. Wie es zum Abpfiff im Albert-Kuntz-Sportpark stand, das weiß die nnz.


Die Gastgeber begannen sehr engagiert und hatten in der 20. Minute ihre größte Chance zur Führung, als Sven Pistorius eine schöne Flanke mit einem verunglückten Flugkopfball leichtfertig vergab. Ab diesem Moment lief für die Wackerer nichts mehr zusammen. Im Aufbauspiel nach vorne wurden zu viele Fehlpässe gespielt und die einzigste Sturmspitze Kulbacki war völlig allein auf sich gestellt und konnte sich gegen meist zwei Gegenspieler nicht durchsetzen. Nur in der 38. Minute sorgten die Gäste aus Meuselwitz für Aufregung im eigenen Strafraum, als eine missglückte Rückgabe den eigenen Torwart überraschte und nur knapp am Tor vorbei ging.

In der zweiten Halbzeit „spielte“ nur noch die Heimmannschaft. Doch hier zeigte sich das spielerische Unvermögen der Nordhäuser deutlich. Kein ordentliches Zuspiel gelang. Und von den sogenannten Routiniers war in der zweiten Halbzeit nichts zu sehen. Pistorius, der in der ersten Halbzeit noch fast überall auf dem Spielfeld agierte, ging in der zweiten Halbzeit völlig unter. Und von Kapitän Ludwig sollte man eigentlich mehr erwarten, als nur die Bälle planlos hinten raus zu schlagen und den Rest der Mannschaft zu kritisieren und sie damit noch unsicherer zu machen. So war es dann eigentlich wie immer: Die Gäste waren bis auf einen Pfostenschuss, bei dem Michael nicht gut aussah, nicht zu sehen. Aber am Ende stand es 1:0 für Meuselwitz. Es war ein Konter in der 85. Minute, bei dem der Nordhäuser Schlussmann nur zögerlich rauslief und so locker umspielt werden konnte. Zu allem Überfluss konnte der gerade eingewechselte Nachwuchsspieler Nebelung die Situation nicht mehr klären und legte seinem Gegenspieler den Ball mustergültig vor. Mit dieser Niederlage scheint der Klassenerhalt kaum noch möglich und der Absturz des einstigen Regionalligisten in die Landesklasse kaum noch abzuwenden. Nur blanke Optimisten behaupten nach diesem Spiel noch das Gegenteil.
Autor: nnz

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