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Mo, 11:59 Uhr
29.05.2006

Nicht hinnehmen

Nordhausen (nnz). In den zurückliegenden Tagen und Wochen mehren sich rechtsextreme Übergriffe in Thüringen. Auch in Nordhausen war und ist die rechte Szene aktiv, meint jedenfalls die Antifaschistische Aktion Nordhausen...


Die Kneipe „Odins Keller“, deren Inhaber die rechte Gesinnung ihrer Gäste akzeptieren würden, soll zum wiederholten Mal als Treffpunkt der rechtsextremen NPD gedient haben. „Geladen hatte der Kreisverbandsvorsitzende Patrick Weber aus Sondershausen, der unter anderem einen offen rechtsradikalen Versand bzw. ein Musiklabel betreibt. Eben dieser Patrick Weber, der in Sondershausen Räumlichkeiten für ein illegales Neo-Nazi Treffen, angemietet hatte“, so Isabell Meier, eine Sprecherin der Antifaschistischen Aktion Nordhausen.

Zu den anwesenden Gästen gehörte nach Informationen der nnz unter anderem der Landesvorsitzende der NPD Thüringen, Frank Schwerdt. Die Sprecherin der Antifaschistischen Aktion Nordhausen meinte dazu: „Wir werden es nicht länger hinnehmen, dass offenkundig rechtsextreme Veranstaltungen in Nordhausen ungehindert stattfinden können. Wir werden zukünftig jede öffentliche Möglichkeit nutzen, um über rechtsextreme Aktivitäten und Tendenzen in und um Nordhausen aufmerksam zu machen!“
Autor: nnz

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