Freie Wähler Nordhausen
Bürger haben entschieden
Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nordhausen haben ihre Entscheidung getroffen. Dazu ein Statement der Freien Wähler...
Mit der breiten Zustimmung zur Wahl von Herrn Buchmann, war natürlich die Hoffnung verbunden, dass ein Neuanfang beginnen kann. Leider, ist nur einem Tag nach der Wahl von Seiten des Landrates zu hören, dass das Verfahren gegen Herrn Buchmann weitergeführt wird und er nicht im Dienst sein sollte. Das möchte die Mehrheit der Wähler wohl nicht!
Wir Freien Wähler Nordhausen, als Partei der bürgerlichen Mitte, wollen, dass wieder geordnete Verhältnisse in unsere nun schon fast 1100 Jahre alte Stadt einziehen! Das elende Gezänk und die Spaltung der Gesellschaft ist unserer Stadt nicht würdig und die bisherigen Akteure sollten durchaus über ihr Handeln nachdenken und Konsequenzen ziehen.
Wir Freie Wähler Nordhausen werden bei der kommenden Kommunalwahl für den Stadtrat Kandidaten aufstellen. Eine Teilnahme an der Kreistagswahl werden wir noch diskutieren und hoffen auf breite Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger.
Helmut Günther
Kreisvorsitzender Freie Wähler Nordhausen
Autor: psg
Kommentare
Teja
26.09.2023, 18:02 Uhr
Für die Menschen und die Stadt
Richtig,Sachlichkeit und konstruktives Handeln für die Menschen dieser Stadt ist angesagt.
Als sich outender Buchmann Wähler fühle ich mich irgendwie verar.......!
Entschuldigung aber mir geht das so und vielen meiner Kollegen auch.
Remala
26.09.2023, 20:04 Uhr
Zustimmung
Manche Leute scheinen keine richtigen Aufgaben zu haben, sonst würden sie nicht bei Fehlern anderer suchen. Es ging wohl nicht auf, wie es geplant war. Ich würde erst mal vor meiner eignen Tür kehren, da gäb es genug. Für das Mobbing des früheren Krankenhauschef war auch jemand verantwortlich. Nur weil er nicht seiner Meinung war!
Gänseblümchen
26.09.2023, 22:00 Uhr
Kleiner Rückblick:
Jeder kannte die Situation vorher, man wählt das Gleiche wieder…, dann bekommt man auch das Gleiche. Oder man wartet die Gerichtsbeschlüsse ab. Dann gibt es wieder 2 Möglichkeiten, nur mal angenommen, Herr Buchmann darf nicht weiterarbeiten?
Wie geht es dann weiter?
HisMastersVoise
26.09.2023, 22:20 Uhr
Logische Folge !
Der Landrat hat überhaupt keine Wahl, als die Klage gegen den OB weiter zu führen. Würde er nun einen Rückzieher machen, wäre das der Beweis für ein bösartiges Wahlkampfmanöver. Und dieses würde auch für eine Wiederwahl der Landrates Jendricke ein massives Problem darstellen. Denn dann wäre er als Kandidat nicht mehr wählbar. Mit der Fortführung der Klage kämpft er auch um seine Glaubwürdigkeit und seinen Posten. Er hats begonnen und nun muß er da durch. Der von den Bürgern mit übergroßer Mehrheit bestätigte OB Buchmann hätte bei erdrückender Schuld seinerseits einfach abdanken können und hätte Ruhe gehabt. Oder er ist sich seiner Unschuld bewußt und sieht nun zu, wie der Landrat sich mit den Folgen seines Handelns abmüht. Und wir Bürger können uns ein leichtes Lächeln nicht verkneifen.
Strandläufer
27.09.2023, 06:14 Uhr
Richtig hismastersvoice
Das ist natürlich korrekt und das große Dilemma lag schon vor der Stichwahl auf der Hand.
Es wollen beide, nein, alle drei, ohne großen Gewichtsverlust raus aus der Sache (oder auch nicht).
Nur mal als verrückte Idee. Wie wäre es, rein hypothetisch wenn man sich in "einem geheimen Gremium" zusammensetzt, ausspricht, neue Spielregeln vereinbart, öffentlich dann einen Schnitt macht und neu anfängt? Dann können sich alle drei medienwirksam und soweit wie möglich lächelnd die Hände schütteln und fertig. Das wäre bestimmt auch Genesungsfördernd für Frau Bürgermeisterin.
Und dann können sie endlich tun wofür sie gewählt wurden und Herrgottnochmal bezahlt werden.
So ein Affentanz.
Südharzmensch
27.09.2023, 06:37 Uhr
Freie Wähler NDH: Grund wieder wählen zu gehen
Der Antritt der freien Wähler wäre für mich ein Grund, wieder wählen zu gehen
Muggefug
27.09.2023, 09:49 Uhr
Was soll das gejammere
Das müsste doch jeden Buchmann Wähler klar sein, jetzt habt ihr den Salat, wieder Stillstand im Rathaus, perfekt.
Wo ist jetzt die Beifall klatschende Bundespolitik, einfach lächerlich.
Vor der Wahl ist nach der Wahl, das trifft es am besten.
emmerssen
27.09.2023, 10:36 Uhr
Geliefert wie bestellt
.Buchmann wird seines Amtes enthoben, Rieger als Bürgermeisterin eingesetzt. Die tolle SPD hat ihren Willen. Ja wie naiv sind denn die Freien Wähler wenn sie gedacht haben nach der Wahl hört das Theater mit dem Landrat auf. Ich sage nur Klüngelüngelüng....
Piet
27.09.2023, 11:09 Uhr
Übergroße Mehrheit
Diese Meinung haben Sie exclusiv HMV. Ich bedauere niemanden nach 6 Jahren wussten alle was kommt. Gute Nacht NDH.
HisMastersVoise
27.09.2023, 13:47 Uhr
Illusionen !
Sechsundfünfzig Prozent, also deutlich mehr als ein Donald Trump oder die Brexiteer bekommen hatten, sind der Meinung, daß Kai Buchmann seinen Job besser machen kann. Damit wollten die Bürger lieber einen OB, mit welchem man sich arrangieren kann als einen, den die meisten gar nicht wollen. War denn hier irgend jemand der Meinung, daß bei einem OB Prophet auf einmal alle mit ihm zusammen gearbeitet hätten ? Die Mehrheit der Bürger hat Nordhausen vor wirtschaftspolitischem Stillstand ungeahnten Ausmaßes bewahrt. Und daher danke ich auch den Bürgern, welche sich von ihrer anfänglichen Protestwahl gegen das Sythem nun bei der zweiten Wahl für Nordhausen entschieden haben. Ich bin mir absolut sicher, daß alle Politiker aus dieser Geschichte ihre Lehren gezogen haben. Und eines muß man ganz deutliche sagen. Kai Buchmann hat ohne Schlammschlacht oder Angriffe gegen andere ohne permanente Medienpräsenz die Wahl gewonnen. Er hat einfach weiter seinen Job als OB gemacht. Das wäre vielleicht ein Beispiel für Andere !
Nordthüringer
27.09.2023, 21:57 Uhr
HisMastersVoice !
Ihr Aufschrei ist um einige Oktaven zu hoch und es gibt hier
überhaupt keinen Grund, mit wehenden Fahnen durch die
Strassen zu ziehen.
Wenn die bestplatzierte Altpartei gerade einmal läppische18 Prozent
schaffte, dann ist doch von vornherein klar, was und wen die Mehrheit
der Wähler wollten.
Machen Sie's wie Leser X, trinken Sie einen Doppelkorn und freuen
Sie sich über den Pyrrhussieg von Buchmann, ihn wollten ohnehin
die meisten loswerden.
Ihre Freude wird allerdings nicht lange andauern, denn er bleibt eh nicht
lange im Amt.
Und nur so nebenbei: Wie muss ein wiedergewählter OB sich fühlen,
wenn bereits zu Beginn seiner weiteren Amtsperiode ihm von seiner
eigenen Wählerschaft ständig nachgeredet wird, er sei das kleinere
Übel?
An Lächerlichkeit nicht zu überbieten ...
HisMastersVoise
28.09.2023, 10:11 Uhr
Wunsch versus Realität !
Man hat ja in den letzten Wochen sehr viele Prophezeiungen und Visionen in diesen Foren verkündet bekommen. Zum Glück jedoch ist es immer die Realität, welche einen einholt. Auch mit den Worten des alten und neuen Oberbürgermeisters bei der gestrigen Stadtratssitzung wurde erklärt, daß aus den vormals gemachten Fehlern gelernt wurde. Und entgegen einiger Kommentatoren ist dies kein Phyrussieg sondern ein Sieg der Mehrheit der Nordhäuser. Damit verbunden ist die berechtigte Hoffnung, daß sich im Dienste der Bürger Nordhausens unsere Politiker endlich zur Zusammenarbeit verpflichten. Das muß man nicht mögen, aber man hat den Fakt zu akzeptieren. Denn der neue OB heißt Kai Buchmann. Daß der Amtsinhaber gewillt ist, aus seinen Fehlern zu lernen, qualifiziert ihn um so mehr für das Amt. Daher sind Prognosen über die Dauer seines Amtes völlig irrelevant außer der einen. Die Amtszeit für den Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen beträgt sechs Jahre. Und erspart uns doch bitte Prophezeiungen ! Denn nur das Heute hat wirklich Bestand. PS. Vielleicht sollte sich der Autor des Pest-und- Choleravergleiches beim nächsten Mal etwas zurückhaltender in seinen Metphern zeigen.
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