Fr, 17:43 Uhr
26.05.2006
Mehr und weniger im Mai
Nordhausen (nnz). Monatlich veröffentlicht die nnz die Entwicklung der Preise in Thüringen. Wie das alles im Mai aussah, das gibt es mit einem einzigen Klick.
Nach Berechnungen des Thüringer Landesamtes für Statistik stiegen die Verbraucherpreise in Thüringen zwischen April und Mai 2006 um 0,2 Prozent. Der Verbraucherpreisindex stieg damit etwas langsamer als im Vormonat. Die Preisentwicklung in Thüringen entspricht damit dem bundesweiten Trend. Als Hauptursache für den Anstieg der Verbraucherpreise in Thüringen wie auch auf Bundesebene ist die schon seit ca. 2 Jahren andauernde überdurchschnittliche Preisentwicklung für Mineralölprodukte anzusehen. Allerdings fiel der Preisanstieg für diese Produkte insgesamt im Vergleich zum Vormonat mit 0,6 Prozent moderater aus.
Im zurückliegenden Monat stiegen in Thüringen die Preise für Kraftstoffe um 0,5 Prozent. Während die Preise für Superbenzin und Superbenzin-Plus jeweils um 0,7 Prozent stiegen, erhöhte sich der Preis für Normalbenzin um 0,5 Prozent. Dieselkraftstoffe kosteten im Monat Mai sogar 1,2 Prozent weniger als im April.
Im Vergleich zum April kletterten auch die Preise für die anderen Haushaltsenergien (Strom, Gas und andere Brennstoffe) mit 0,3 Prozent langsamer. Bei etwa gleich bleibendem Niveau der übrigen Kosten verteuerte sich somit das Wohnen in Thüringen von Mitte April bis Mitte Mai 2006 um 0,1 Prozent.
Nahrungsmittel verteuerten sich im letzten Monat um 0,5 Prozent. Zu Buche schlugen hier insbesondere überdurchschnittliche Preisentwicklungen bei Gemüse (+ 4,4 Prozent). So mussten Kunden im Mai 2006 u.a. für Kartoffeln (+ 17,7 Prozent), Kopf- oder Eisbergsalat (+ 19,2 Prozent) oder Tomaten (+ 13,1 Prozent) deutlich mehr zahlen. Deutlich weniger kostete dagegen Lauchgemüse (- 19,6 Prozent), Obst wurde etwas günstiger (- 0,1 Prozent). Preisnachlässe gab es hier z.B. bei Bananen (- 6,9 Prozent) oder Orangen (- 5,7 Prozent). Die Preise für frisches Geflügelfleisch (+ 3,8 Prozent) und Fischprodukte (+ 1,6 Prozent) zogen im Vergleich zum Vormonat an. Die Jahresteuerungsrate betrug 2,2 Prozent.
Im Jahresvergleich entwickelten sich die Preise für Güter längerer und mittlerer Lebensdauer etwas günstiger. So wurden für langlebige Güter, wie z.B. Waschmaschinen (- 4,1 Prozent), Fernsehempfangsgeräte (- 13,6 Prozent) oder DVD - Recorder (- 13,8 Prozent) erhebliche Preissenkungen beobachtet. Auch für die Gruppe der Gebrauchsgüter mit mittlerer Lebensdauer wurde insgesamt ein Rückgang der Preise im Jahresvergleich beobachtet. Das lässt sich z.B. darauf zurückführen, dass Bekleidung und Schuhe billiger angeboten wurden. Allerdings lagen Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent höher.
Autor: nnzNach Berechnungen des Thüringer Landesamtes für Statistik stiegen die Verbraucherpreise in Thüringen zwischen April und Mai 2006 um 0,2 Prozent. Der Verbraucherpreisindex stieg damit etwas langsamer als im Vormonat. Die Preisentwicklung in Thüringen entspricht damit dem bundesweiten Trend. Als Hauptursache für den Anstieg der Verbraucherpreise in Thüringen wie auch auf Bundesebene ist die schon seit ca. 2 Jahren andauernde überdurchschnittliche Preisentwicklung für Mineralölprodukte anzusehen. Allerdings fiel der Preisanstieg für diese Produkte insgesamt im Vergleich zum Vormonat mit 0,6 Prozent moderater aus.
Im zurückliegenden Monat stiegen in Thüringen die Preise für Kraftstoffe um 0,5 Prozent. Während die Preise für Superbenzin und Superbenzin-Plus jeweils um 0,7 Prozent stiegen, erhöhte sich der Preis für Normalbenzin um 0,5 Prozent. Dieselkraftstoffe kosteten im Monat Mai sogar 1,2 Prozent weniger als im April.
Im Vergleich zum April kletterten auch die Preise für die anderen Haushaltsenergien (Strom, Gas und andere Brennstoffe) mit 0,3 Prozent langsamer. Bei etwa gleich bleibendem Niveau der übrigen Kosten verteuerte sich somit das Wohnen in Thüringen von Mitte April bis Mitte Mai 2006 um 0,1 Prozent.
Nahrungsmittel verteuerten sich im letzten Monat um 0,5 Prozent. Zu Buche schlugen hier insbesondere überdurchschnittliche Preisentwicklungen bei Gemüse (+ 4,4 Prozent). So mussten Kunden im Mai 2006 u.a. für Kartoffeln (+ 17,7 Prozent), Kopf- oder Eisbergsalat (+ 19,2 Prozent) oder Tomaten (+ 13,1 Prozent) deutlich mehr zahlen. Deutlich weniger kostete dagegen Lauchgemüse (- 19,6 Prozent), Obst wurde etwas günstiger (- 0,1 Prozent). Preisnachlässe gab es hier z.B. bei Bananen (- 6,9 Prozent) oder Orangen (- 5,7 Prozent). Die Preise für frisches Geflügelfleisch (+ 3,8 Prozent) und Fischprodukte (+ 1,6 Prozent) zogen im Vergleich zum Vormonat an. Die Jahresteuerungsrate betrug 2,2 Prozent.
Im Jahresvergleich entwickelten sich die Preise für Güter längerer und mittlerer Lebensdauer etwas günstiger. So wurden für langlebige Güter, wie z.B. Waschmaschinen (- 4,1 Prozent), Fernsehempfangsgeräte (- 13,6 Prozent) oder DVD - Recorder (- 13,8 Prozent) erhebliche Preissenkungen beobachtet. Auch für die Gruppe der Gebrauchsgüter mit mittlerer Lebensdauer wurde insgesamt ein Rückgang der Preise im Jahresvergleich beobachtet. Das lässt sich z.B. darauf zurückführen, dass Bekleidung und Schuhe billiger angeboten wurden. Allerdings lagen Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent höher.

