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Di, 17:03 Uhr
19.09.2023
Öffentliche Veranstaltung des Hospizverein Nordhausen

Sterben auf Verlangen

„Suizidassistenz wird voraussehbar zu einer staatlich finanzierten, qualitätskontrollierten Dienstleistung mit Anspruchsberechtigung“, ist Prof. Reimer Gronemeyer von der Uni Gießen überzeugt. Ein Thema, dem sich der Hospizverein Nordhausen stellen möchte...

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Er lädt dazu am Dienstag, 26. September um 18 Uhr in den Ratssaal des Bürgerhauses Nordhausen ein. Darüber sprechen werden Pfarrerin Cornelia Georg, die seit sieben Jahren am Südharz Klinikum als Klinikseelsorgerin arbeitet und Pfarrer Steffen Riechelmann, der als Pfarrer am Dom zum Heiligen Kreuz Menschen zuhause und am Krankenbett begleitet. Moderiert wird der Abend von Dr. Friederike F. Spengler, evangelische Regionalbischöfin.

Hintergrund:
Prof. Reimer Gronemeyer vom Soziologischen Institut der Uni Gießen, ist überzeugt, dass sich mit der Suizidassistenz eine „Option autonomen Sterbens () eine Sterbetechnik“ etablieren wird, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändert. Die Frage aber, die vor aller Diskussion um den assistierten Suizid geführt werden muss, ist: In was für einer Gesellschaft wollen wir zukünftig leben? Im Namen der Deutschen Hospiz- und Palliativgesellschaft plädiert Gronemeyer für eine solidarische Gesellschaft. Eine solche Gesellschaft fängt konkret solche Selbstmordgedanken auf.

Vor und nach der Veranstaltung können sich Besucherinnen und Besucher an den Ständen der Palliativstation des Südharz Klinikums, der SAPV-Teams Nordhausen/ Kyffhäuser und APANOR, der Hospize in Neustadt und Nordhausen, des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes, des Hospizvereins Nordhausen e.V., des Kinderhospizdienstes sowie der Kirchgemeinden und der Betreuungsbehörde des Landratsamtes Nordhausen und des Pflegestützpunktes informieren. Der Einlass beginnt um 17.30 Uhr.
Autor: red

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