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Di, 11:53 Uhr
23.05.2006

Der ganz normale Wahnsinn?

Nordhausen/Unstrut-Hainich-Kreis (nnz). Ein Feuerteufel legt Brände, Schüler erpressen Schüler und Frauen werden brutal überfallen. Die nnz mit einem Ausschnitt der Kriminalität in Nordthüringen.


Feuerteufel
In Bad Langensalza im Unstrut-Hainich-Kreis hatte in den heutigen Morgen wieder ein Feuerteufel sein Unwesen getrieben Kurz nach Mitternacht setzte der Unbekannte in der Neuen Gasse einen Papiercontainer in Brand. Die Flammen griffen auf ein unmittelbar neben dem Container stehendes Auto über. Die Feuerwehr schaffte es den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Der Täter flüchtete unerkannt.


Brutaler Raub
Gestern Abend ereignete sich in Mühlhausen eine Straftat der besonders brutalen Art. Dabei hatte es der Täter auf ein DDR-Fahrrad und einen MP3 Player abgesehen. Sein Opfer liegt im Krankenhaus. Gegen 23:00 Uhr befuhr die 21jährige Frau mit ihrem Rad den Mühlhäuser Magdalenenweg. Plötzlich, etwa in Höhe der beruflichen Schule, wurde sie von hinten gepackt und vom Fahrrad gerissen. Am Boden liegend wurde sie durch den Unbekannten geschlagen und getreten. Als er endlich von ihr abließ, entriss er der Frau den MP3 Player und verschwand mit ihrem Fahrrad in Richtung Brückstraße.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen ergebnislos. Die 21Jährige kann ihren Peiniger wie folgt beschreiben: Der Täter/ -in soll ca. 1,90 m groß und von schlanker Gestalt sein. Bekleidet war er oder sie mit einem dunklen Basecap, sowie einer dunklen Jeans und Jacke. Geflüchtet ist der Täter mit dem blauen Diamand-Damenrad aus DDR Produktion im Wert von ca. 50 Euro.


Schüler erpressen Schüler
Insgesamt 220 Euro erpressten drei Schüler einer Mühlhäuser Schule von einem 9Jährigen. Unter Androhung von Schlägen, zwangen sie ihr Opfer Bargeld zu organisieren. Aus Angst nahm der 9Jährige das Geld aus dem Portmonee seiner Uroma und übergab es den Tätern. Nun kamen die Taten ans Licht. Gegen die 10- und 11Jährigen wurde Anzeige erstattet. Weitere strafrechtliche Repressalien haben die noch Minderjährigen jedoch nicht zu erwarten.
Autor: nnz

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