Mo, 16:50 Uhr
22.05.2006
Bischofsmützen versetzen
Nordhausen (nnz). Die Restaurierung des sowjetischen Ehrenmals auf dem Nordhäuser Ehrenfriedhof hat heute begonnen. Auftraggeber für die Arbeiten ist das städtische Amt für Umwelt und Grünordnung. Was alles gemacht werden muss, das hat die nnz erfahren.
Bischofsmützen versetzen (Foto: nnz)
In den kommenden Tagen werden die Experten Dirk Sporleder (links) und Andreas Schultze (rechts) gemeinsam mit ihren Kollegen von der Steinmetzfirma Fehling den oberen Bereich des Denkmals reparieren. Dabei werden die schadhaften Fugen, in die Wasser eingedrungen war, gesäubert und anschließend neu verfüllt. Darüber hinaus werden die beschädigten Platten zwischen den beiden Uhr-Ornamenten repariert bzw. ausgetauscht.
Zugleich werden die im Laufe der Jahre verlorenen Steinornamente im Vorderbereich des Bauwerkes – die so genannte Bischofsmützen – durch jene von der Rückseite des Denkmals ersetzt. Anschließend wird das gesamte Denkmal gereinigt.
Das Denkmal war 1946 im Auftrag der Roten Armee im unteren Teil des Ehrenfriedhofes am Stresemannring vom Steinmetzmeister Alfred Köthe errichtet worden. Es zeigt einen Sowjetsoldaten, der ein Kind im Arm hält und erinnert an die gefallenen Kämpfer der Roten Armee. 215 von ihnen sind in den unmittelbar benachbarten Gräbern beigesetzt.
Autor: nnz
Bischofsmützen versetzen (Foto: nnz)
In den kommenden Tagen werden die Experten Dirk Sporleder (links) und Andreas Schultze (rechts) gemeinsam mit ihren Kollegen von der Steinmetzfirma Fehling den oberen Bereich des Denkmals reparieren. Dabei werden die schadhaften Fugen, in die Wasser eingedrungen war, gesäubert und anschließend neu verfüllt. Darüber hinaus werden die beschädigten Platten zwischen den beiden Uhr-Ornamenten repariert bzw. ausgetauscht.
Zugleich werden die im Laufe der Jahre verlorenen Steinornamente im Vorderbereich des Bauwerkes – die so genannte Bischofsmützen – durch jene von der Rückseite des Denkmals ersetzt. Anschließend wird das gesamte Denkmal gereinigt.
Das Denkmal war 1946 im Auftrag der Roten Armee im unteren Teil des Ehrenfriedhofes am Stresemannring vom Steinmetzmeister Alfred Köthe errichtet worden. Es zeigt einen Sowjetsoldaten, der ein Kind im Arm hält und erinnert an die gefallenen Kämpfer der Roten Armee. 215 von ihnen sind in den unmittelbar benachbarten Gräbern beigesetzt.

