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Mo, 21:48 Uhr
11.09.2023
Statement der Nordhäuser FDP zur OB-Wahl gestern

Die Wähler sind mündig und treffen ihre Entscheidung

Einen Tag nach der Wahl zum neuen Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen ziehen der Ortsverband sowie die Stadtratsfraktion der FDP ein erstes Resümee...

"Auch wenn wir uns für unseren Kandidaten Stefan Marx ein besseres Resultat gewünscht hätte, geht unser Dank an alle Mitglieder und Helfer für einen guten und engagierten Wahlkampf, der Gelegenheit bot, die eigene Programmatik und die Positionen der Liberalen den Wählern näherzubringen.

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In einem polarisierenden und hitzigen Wahlkampf haben es Jörg Prophet von der AfD und der parteilose Amtsinhaber Kai Buchmann, mit dem die FDP-Stadtratsfraktionen der vorherigen und aktuellen Legislaturperiode gut und konstruktiv zusammengearbeitet haben, geschafft.

Als liberale Partei sind wir überzeugt, dass die Wähler mündig sind und ihre Wahlentscheidung eigenständig treffen werden. Insofern geben wir keine spezielle Wahlempfehlung ab, sondern rufen vielmehr die Bürger dazu auf, vom Recht auf freie und geheime Wahlen, welches in der friedlichen Revolution und Wende im Jahre 1989 hart erstritten wurde, am 24. September rege Gebrauch zu machen."
Autor: red

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Kommentare
Kluge schöne Frau
11.09.2023, 23:09 Uhr
Kein Rückgrat beim Direktor des Arbeitsgerichts
Genau wegen solcher Phrasen und Wankelmütigkeit wähle ich die FDP nicht mehr. Man hatte einen sehr angesehenen Kandidaten und jetzt ist die FDP nicht in der Lage zu sagen: Verteidigt die Liberalität in dieser Stadt und verhindert einen AfD-Oberbürgermeister. Kein gutes Image für den Direktor des Arbeitsgerichts, vor dem ich immer großen Respekt hatte. Man wird gleich sehen nach diesem Kommentar, Applaus gibt es dafür hier nur von den einschlägigen Kommentatoren der Rechtspopulisten. Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, dass Herrn Marx das gefallen kann. Vermutlich hält man sich mit diesem salomonischen Statement für besonders schlau,in Wahrheit ist es so schlau, wie die Hindenburg bei Gewitter landen zu lassen. Provinzklugheit eben und Herrn Marx hätte ich mehr zugetraut als das, mehr Bewusstsein für die historische Dimension der Situation, die keinen Raum lässt für Plattitüden, sondern in der Verantwortung und Rückgrat benötigt werden, um die offene Gesellschaft gegen ihre Feinde zu verteidigen-leider habe ich mich da getäuscht.
Friedrich III.
12.09.2023, 00:12 Uhr
Fair
Das ist mal ein Aufruf, der ohne klug gemeinte Ratschläge auskommt und nicht bevormundet.
Sehr gut, FDP.
Strandläufer
12.09.2023, 07:25 Uhr
Kluge schöne Frau
Warum sie Herrn Marx jetzt so angehen erschließt sich mir nicht.

Erstens ist nicht Herr Marx alleinig die FDP und zweitens ist es ein sehr besonnenes Statement in Vertrauen an die Wähler.

Diese Bevormundung macht alles nur schlimmer, weil sie die Menschen damit nicht ändern.

Der mündige Wähler hat die Wahl und die können sie ihm weder absprechen noch aufokterieren.
Bodo Bagger
12.09.2023, 07:36 Uhr
Ach KSF....
Vornehmliche Aufgabe eines Kandidaten zu OB Wahl ist es, als OB gewählt zu werden und nicht andere Kandidaten zu verhindern.

Da Sie ja scheinbar selber beim Arbeitsamt beschäftigt sind und den Kandidaten der FDP offenbar auch persönlich kennen (was mich nicht wundert), sollten Sie gegebenenfalls Ihre eigene Position einmal hinsichtlich Ihrer eigenen Demokratietauglichkeit untersuchen.
Nicht dass ich persönlich jetzt der größte Fan der Partei AfD wäre, aber der Souverän hat nun mal so entschieden und das haben Sie eben so hinzunehmen wie alle anderen Bürger.

Sie haben ja die Chance ins Wahlkampfteam von KaBu einzutreten und damit aktiv Ihren eigenen Teil dazu beizutragen, dass dieser mehr Stimmen erhält als Jörg Prophet. Das ist natürlich wesentlich schwieriger, als Allgemeinplätze aus dem Antifabuchstabenbaukasten zusammenzufügen und hier zum Besten zu geben. By the way, die offene Gesellschaft , von der Sie fabulieren hat zu 42Prozent den Kandidaten der AfD gewählt., sprich 42Prozent der Bürger gehören demnach nicht zum demokratischen Spektrum im Selbstverständnis einer klugen, schönen Frau.
Rob2000
12.09.2023, 07:46 Uhr
Hmm...
kluge schöne Frau...noch nie von ihr gelesen!
Ist bestimmt ein Statement aus den Lager der verlierer...was man natürlich nicht akzeptieren kann.
Die Wähler wissen schon wen sie wollen...mit buchmann hatte man keinen guten fang gemacht gehabt oder wurden die ganzen negativen sachen vergessen...fürs Theater hat er vollen Einsatz gezeigt...und der rolandgruppe mal die Hand reichen war nix...und nur weil Herr Prophet zur afd gehört...heißt das nicht das er ein schlechter OB wäre.
Ist
12.09.2023, 08:00 Uhr
… mündig,
ja, aber warum ist es dann ein Problem, sich zur Wahl von Kai Buchmann zu bekennen? Man weiß nun nicht, wo die Liberalen selbst stehen. Zu ihren selbst gewählten Werten gehören neben Freiheit auch Menschenrechte und Weltoffenheit….
Südharzmensch
12.09.2023, 08:27 Uhr
Herr Marx hat deutliche Worte zum K. Buchmann Stil grfunden
Herr Marx hatte deutliche kluge und kritische Worte zum Führungsstil des K. Buchmann gefunden.

Deshalb finde ich es logisch, dass die FDP keine Empfehlung abgibt, im Gegensatz zur SPD, die sich irgendwie durchwurschtelt.

Und richtig ist die Aussage, dass die WählerInnen einen eigenen Kopf zum Denken und entscheiden haben.
Zwischenrufer
12.09.2023, 08:37 Uhr
Wieso wird hier Herr Marx angesprochen?
Von Herrn Marx ist auf nnz-online doch unter der Überschrift "Zeit für menschliche Größe?" ein eigenes Statement veröffentlicht. Wenn es daran etwas zu kritisieren gibt, dann bitte dort einen Kommentar abgeben. Unter dieser Artikel hier Herrn Marx zu kritisieren, finde ich unangemessen.
Südharzmensch
12.09.2023, 10:24 Uhr
@zwischenrufer: Der FDP Kandidat war Stefan Marx
In einer Betrachtung zum Stil des OB hatte sich ebenfalls CHRISTIAN Marx geäußert. Lesen und verstehen.
Zwischenrufer
12.09.2023, 13:27 Uhr
@Harzerroller: Danke für den wichtigen Hinweis!
Sorry, das hatte ich übersehen. Ich dachte der Artikel "Zeit für menschliche Größe?" sei vom OB-Kandidaten gekommen. Das war aber nicht der Fall. Da steht tatsächlich ein anderer Vorname drunter. Dann nehme ich meinen Kommentar selbstverständlich zurück. Tut mir leid. Entschuldigung für die Unaufmerksamkeit!
Flitzpiepe
13.09.2023, 08:47 Uhr
Nachdem ja nun
die richtige Quelle der Rede von Herrn Prophet aufgetaucht ist, und diesen Deutschlandfunk Beitrag bestätigt, würde mich nun interessieren, ob Herr Schulze seinen mangelhaften Verteidigungsversuch hier revidiert und eine Klarstellung schreibt.
Ich hoffe, dass dieser Artikel 'Harsche ...' nicht, wie gerade wieder passiert, in der Versenkung verschwindet sondern von Herrn Schulze mit einem Update wieder erscheint.
Was Herrn Prophet angeht - er ist nicht nur in einer Partei, die in Thüringen vor dem Verbot steht, sondern er teilt auch deren schreckliches Gedankengut. ...und die nnz verteidigt das auch noch - Widerlich!
Einen Vergleich mit Buchmann braucht man eigentlich nicht mehr anstellen. Prophet sollte endlich disqualifiziert werden. Und dann Neuwahlen!?

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