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Mo, 11:09 Uhr
21.08.2023
Wahlkampf 2023

Prophet stellt Vorschläge zur Diskussion

Im Zuge seiner Kandidatur für das Amt des Nordhäuser Oberbürgermeisters hat Jörg Prophet (AfD) Handlungsmaximen für seine Arbeit und die Arbeit der Stadtverwaltung zu Papier gebracht...

Oberbürgermeisterkandidat Jörg Prophet stellt Grundsätze für Verwaltungshandeln zur Diskussion

„Man muss klar definieren: Warum man es tut und für wen man es tut. Der Existenzgrund der Stadtverwaltung sind die Bürger. In erster Linie geht es darum, dass die Nordhäuserinnen und Nordhäuser wieder Vertrauen in die Arbeit der Verwaltung zurückgewinnen“, so Prophet. „Ich habe mich bei der Entwicklung der Leitlinien in vielen Städten umgesehen, und weiß auch aus meiner Erfahrung als Unternehmer, dass klare Handlungsmaximen für jeder Organisation immens wichtig sind. Es geht darum zu wissen: Warum man etwas tut, für wen man etwas tut und wie man etwas tut. Dies ist gerade für einen Dienstleister wie eine Verwaltung wichtig. Sollten mir die Bürgerinnen und Bürger am 10. September ihr Vertrauen geben, würden für mich als Oberbürgermeister folgende Handlungsansätze gelten, die ich dann gern an die Verwaltung übertragen würde und die ich hier zu Diskussion stelle:“

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Unsere Stadt – mit ihrer 1100jährigen Geschichte, ihrer Kultur, Tradition und wirtschaftlichem Schaffen – und ihre Ortsteile erfüllt uns mit Stolz. Dies dient uns als ständiger Ansporn und Richtschnur in unserem täglichen Arbeiten in der Stadtverwaltung.

Das Bürgerwohl steht an erster Stelle. Unsere Entscheidungen richten sich immer nach den Bedürfnissen unserer Bürger; für ihre Belange treten wir ein. Bürgerinnen und Bürger sind Partner, keine Bittsteller. Die Arbeit für den Bürger ist der Existenzgrund für die Stadtverwaltung.

Der ehrliche Austausch mit den Menschen in Nordhausen und den Ortsteilen und ihre aktive Beteiligung sind uns essenziell. Unser Leitsatz lautet: Lösungen entstehen im Miteinander.

Unser Handeln geschieht gesetzeskonform und unparteiisch. Grundlage allen Handelns sind die Normen des Grundgesetzes. Wir achten die Würde jedes Menschen. Den Bürgern wird mit Respekt und Anstand begegnet.

Den Stadtrat betrachten wir als unseren demokratisch legitimierten Auftraggeber. Wir versorgen ihn zur Entscheidungsfindung umfangreich mit allen Informationen und einer Analyse der Vor- und Nachteile einen zur treffenden Entscheidung werden offen dargelegt.

Getroffene Entscheidungen des Stadtrates setzen wir zuverlässig in die Tat um und werten dessen Erfolg aus. Unsere Prozesse sind strukturiert, zielorientiert und effektiv. Die Öffentlichkeit informieren wir prompt, zeitgemäß und neutral. Unsere Dienstleistungen präsentieren wir klar und transparent.

Unsere Entscheidungen tragen wir mit Verantwortung. Zuständigkeiten legen wir rasch und deutlich fest. Die Leitungspersonen setzen klare Ziele und überwachen fortlaufend deren Erreichung.

Mit den uns anvertrauten Finanzmitteln handeln wir überlegt und sparsam. Unsere Verwaltungsstruktur und Abläufe optimieren wir kontinuierlich, unterstützt durch kritische Aufgabenbewertung. Anhand dieser Grundsätze beurteilen wir Resultate und Auswirkungen.

Wir unterstützen, wertschätzen und fördern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Krisenzeiten stehen wir ihnen bei, und ihr Wohlergehen ist uns wichtig. Wir kultivieren eine Atmosphäre, in der konstruktive Kritik und Diskussionen willkommen sind.

Vereinbarungen werden von uns eingehalten. Dies gilt innerhalb der Stadtverwaltung aber auch in der Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Das Team der Stadtverwaltung Nordhausen arbeitet Hand in Hand. Unser Erfolg basiert darauf, dass wir uns gegenseitig unterstützen und geschlossen als Stadt Nordhausen auftreten. Mehr Info zum Wahlprogramm finden Sie hier.
AfD Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
bella123blau
21.08.2023, 13:28 Uhr
Keine Ziele
Leider konnte ich aus dem Bericht keine Ziele ersehen ,es ist lediglich die Arbeitsweise dokumentiert .
murmeltier
21.08.2023, 14:28 Uhr
Ach Frau Blau
Es sind keine Ziele benannt? Zitat: "Das Bürgerwohl steht an erster Stelle." Ist doch das, was erreicht werden sollte. Oder? Vielleicht beim nächsten Mal lesen und verstehen.
Kobold2
21.08.2023, 14:50 Uhr
Ach
Das nennt man ein ausgegebenes Ziel ?
Es ist wohl ein allgemeiner Grundsatz der Verwaltungsarbeit und nichts neues?
Peter Listig
21.08.2023, 15:16 Uhr
Neu nicht...
Aber notwendig, es wieder zum ersten Ziel zu machen!

Ist es nicht traurig, dass man mittlerweile solche allgmeinen, grundsätzlichen Dinge wieder hervorheben muss?

Aber guter Ansatz, Herr Prophet!
diskobolos
21.08.2023, 15:25 Uhr
Offensichtlich ein Versuch nichts Falsches zu sagen
Da ist klar, dass etwas Glattgelutschtes herauskommt.

Jeder Satz ist an sich richtig, aber es wird auch nichts Konkretes gesagt.
Kein Kandidat wird wohl sagen, dass er vorhat, gegen die Bürger zu handeln. Die Interessen der Bürger sind aber letztlich nicht alle gleich und jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden, also Kindergarten ODER Straßenbau usw.
Leser X
21.08.2023, 16:42 Uhr
Banalitäten...
... sind aber kein Alleinstellungsmerkmal, sondern Floskeln jedes Kandidaten. Verwechselbar, austauschbar, ausgelutscht. Dafür kann ich mir als Bürger nichts kaufen.
HisMastersVoise
21.08.2023, 16:59 Uhr
Grundlagen ?
Ich begreife nicht, warum Selbstverständliches hier zur Duskussion gestellt werden muß, es sei denn, man würde andeuten, daß diese Grundlagen einer Verwaltung aktuell nicht gelten.
Des weiteren fehlen bei dieser Proklamation mal wieder die wirklich wichtigen Themen für die Stadt. Wo ist denn der Neubeginn für Nordhausen? Der steht doch nicht in einer Verwaltungvorschrift. Und dann wäre da noch eine wichtige Frage. Wer will mit Nordhausen noch zusammenarbeiten, wenn die AFD den OB stellt?
Harzer Jung
21.08.2023, 17:36 Uhr
Mit vielen Worten nichts gesagt...
Klare Ziele und Ideen sehen anders aus. Das Geschriebene lässt absichtlich Platz für Auslegung und Interpretation. Dann muss man sich nicht an etwas Konkreten messen lassen. Gängige AFD-Masche. Ziele erfordern verbindliche Lösungen und diese hat die AFD nicht zu bieten.
P.Burkhardt
21.08.2023, 18:09 Uhr
Das liest sich wie aus
einem beliebigen Leitbild eines beliebigen Unternehmens abgeschrieben. Sowas hatte bisher jeder meiner Arbeitgeber, bloß daran gehalten wurde sich im Regelfall nicht.
Marino50
21.08.2023, 18:18 Uhr
Vorschläge zur Diskussion
Jetzt geht sofort die Hetze wieder los. Warum sind diese Kommentatoren nicht nach Leimbach zu Kaffee und Kuchen gefahren oder gewandert. Kaffeeklatsch hilft auch nicht wirklich und reicht sicher nicht, um Stimmen einzufangen.
Raute
21.08.2023, 18:55 Uhr
Prophet spricht Selbstverständlichkeiten an...
und trifft damit wohl voll ins Schwarze. Die "Grundsätze" sollte jeder MA der Stadtverwaltung bei morgendlichen Dienstantritt drauf haben. Warum bin ich hier? Weil mich die Steuerzahler dafür bezahlen, um das Gemeinwesen zu ordnen und für die Bürger da zu sein.

Anscheinend verwechseln einige Kommentatoren - oder wollen missverstehen - den Unterschied zwischen diesem zur Diskussion (!) gestellten Verwaltungsgrundsätzen und einem Wahlprogramm. Prophets Programm entnehme der geneigte Leser mit Recherche im WWW bzw. hatte ich es gestern im Briefkasten.

Ahoi!
DDR-Facharbeiter
21.08.2023, 18:55 Uhr
OB-Kandidat Prophet liefert OB-Stellenbeschreibung, aber Null Problemlösungen für NDH
OB-Kandidat Prophet liefert OB-Stellenbeschreibung, aber Null Problemlösungen für das Erlöschen der einst freien Reichstadt. Herr Prophet liefert Allgemeinplätze für eine Stellenbeschreibung für höhere Verwaltungsbeamte, aber keine Ideen für eine glanzvolle und wachsende Bürger-Stadt. Diese Beschreibungen könnte auch für höhere Verwaltungsbeamte in Schwerin oder Ilmenau gelten, wenn er sich dort bewerben möchte.
In der freien Wirtschaft müssen sich Leitende Angestellte auf eine verbindliche Stellenbeschreibung verpflichten. Wenn sie ihre Pflichten verletzen, müssen sie ihr Bündel packen- ohne Pensionsanspruch...
Die Nordhäuser Wähler erwarten von den OB-Kandidaten plausible Vorschläge
1. zur Behebung der aktuellen Probleme 2. zur Erneuerung der Stadt.
Bisher scheint Nordhausen in den hohen Parteikreisen zu gelten als " unbedeutendes Anhängsel der Gedenkstätte Dora in Hilers Raketenfabrik da oben in den Harzer Kalkbergen"
Wir brauchen eine menschenfreundliche Verwaltung mit Kommunal-Fachwissen und brauchbaren Ideen ohne Blick auf eine baldige höhere Pension.
P.Burkhardt
21.08.2023, 19:04 Uhr
Und Marino ?
...was genau ist jetzt Ihr Beitrag zur Diskussion ?
Südharzmensch
21.08.2023, 19:31 Uhr
Sehr gutes Leitbild für die Verwaltung und Orientierung für den Bürger
In größeren Städten wird es zum Teil im Rathaus ausgehangen, und auch für professionelle Firmen seit Jahren Selbsverständlickeit, und in moderenen Verwaltungen sowieso.

Solche Grundlagen geben Kunden (Bürgern) Orientierung und es ist etwas, woran sich eine Verwaltung und ein Amtsinhaber messen lassen kann.

War überfällig.
qwertz
22.08.2023, 00:35 Uhr
Schlimm
Ein schlag ins Gesicht aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung…
Kobold2
22.08.2023, 06:15 Uhr
Passt in die Zeit
Das man die Erwähnung von Selbstverständlichkeiten als überfällig feiert und sachlich vorgebrachte Kommentare bei nicht gefallen als Hetze bezeichnet.
Franz Haarkamm
22.08.2023, 11:05 Uhr
Wertschätzung der Mitarbeiter?
In der Firmenphilosophie des Unternehmers J. Prophet findet man ähnliche Phrasen! Vielleicht sollte man einmal bei seinen Beschäftigten nachfragen, wie sehr sie sich wertgeschätzt fühlen. Ich habe keine Ahnung, wie er seine Leute behandelt. Aber Wertschätzung geschieht im Arbeitsleben nicht zuletzt über das Geld. Mein Tip: Einfach einmal den im Bundesanzeiger veröffentlichen Geschäftsbericht seiner Firma.anschauen (gibts im Netz). Dann die Lohnkosten durch die Zahl der Beschäftigten teilen, noch bedenken das auch das Gehalt der geschäftsführenden Inhaber in der Summe enthalten ist und seine Schlüsse zum Thema Wertschätzung ziehen!
Komiron
22.08.2023, 21:56 Uhr
Und der Hailand, der hat Zähne....
doch die Schlichen sehen Sie nicht !
Frei nach Bert Brecht....
HeiKev
22.08.2023, 22:47 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
nur_mal_so
23.08.2023, 09:30 Uhr
Da will sich jemand nicht in die Nesseln setzen,
vor allem nicht als Mitglied einer eher kontrovers diskutierten Partei.
Dabei herausgekommen ist aber nur völlig belangloses, nichtssagendes Wischi-Waschi ohne auch nur einmal konkret zu werden. Mir kommt es vor wie ein Best-Of "Ich zitiere mal, was ein guter Oberbürgermeister alles tun und nicht tun sollte".

"Wir arbeiten gesetzeskonform", "wir setzen Beschlüsse des Stadtrates um", "wir handeln verantwortungsbewusst", "wir handeln im Sinne der Bürger" - das ist alles wunderbar, das setze ich aber, ehrlich gesagt, als selbstverständlich voraus und hoffe, dass das gleiche auf jeden anderen OB-Kandidaten ebenfalls zutrifft.

Eingedampft bleibt ein Standart-Text über Leitungstätigkeit übrig, der nichts Konkretes für Nordhausen beinhaltet.
Der Text könnte genausogut vom Weimarer Kandidaten kommen, dem man vorwirft, als Außenstehender keine Ahnung von Nordhausen zu haben, oder von ChatGPT verfasst sein.
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