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So, 15:09 Uhr
20.08.2023
Wärmepumpen:

So klappt es auch ohne Fußbodenheizung

Passt eine Wärmepumpe zu meinem Haus, auch wenn ich keine Fußbodenheizung habe? Das ist eine häufige Frage in der Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen. Die Antwort hängt von der Größe der Heizkörper und dem Dämmstandard des Hauses ab...

Ideal für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe sind Flächenheizungen, zum Beispiel Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen. Über die große Fläche kann die Wärme sehr gut an den Raum abgegeben werden. Daher kommt eine Flächenheizung mit niedrigeren Heiztemperaturen aus, die von der Wärmepumpe problemlos bereitgestellt werden können.

„Heizkörper schließen den Betrieb einer Wärmepumpe aber nicht aus“, sagt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.

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Sind die Heizkörper groß genug und der energetische Sanierungszustand des Hauses gut genug, kann die Vorlauftemperatur der Heizung so weit abgesenkt werden, dass auch ein Bestandsgebäude mit Heizkörpern wirtschaftlich mit einer Wärmepumpe beheizt werden kann.

„Dabei sollte eine maximale Vorlauftemperatur von 55 Grad nicht überschritten werden“, sagt Ballod.

Einzelne Heizkörper austauschen
Sind die Heizkörper zu klein oder ist der Dämmzustand des Hauses für einen effizienten Betrieb mit einer Wärmepumpe nicht ausreichend, kann es sinnvoll sein, einzelne Heizkörper durch größere oder so genannte Niedertemperaturheizkörper zu ersetzen.

Ein Praxistest gibt eine erste Orientierung: An einem kalten Wintertag wird die Vorlauftemperatur der vorhandenen Heizung auf 55 Grad begrenzt und alle Heizkörperthermostate auf die Stufe 3 gestellt. Wird es dann in allen Räumen warm, ist eine Wärmepumpe problemlos möglich.

Bleiben einzelne Räume kalt, reicht vermutlich der Ersatz der Heizkörper durch größere aus, um die Wärmepumpe zu ermöglichen. „Wenn es aber in allen Räumen zu kühl bleibt, wird es ohne zusätzliche Dämmung an der Gebäudehülle keinen wirtschaftlichen Wärmepumpenbetrieb geben“, sagt Energieexpertin Ramona Ballod.

Weitere Informationen zu den Themen Wärmepumpe und Heizungstausch beantworten die Energieberater:innen der Verbraucherzentrale Thüringen. Termine für ein persönliches Beratungsgespräch können unter der Telefonnummer 0800 809 802 400 (kostenfrei) vereinbart werden.
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
20.08.2023, 19:30 Uhr
Die wichtigste Frage wird natürlich ...
... wie üblich gar nicht erst gestellt! Woher soll denn bitte schön der Strom für all die tollen und klimarettenden Wärmepumpen kommen?
Sage jetzt bitte keiner 'Aus Regenerativen Energien' - das Ammenmärchen glauben inzwischen kaum noch Träger von Gehirnschrittmachern.

Aus Kernkraftwerken in Deutschland kann der Strom nicht kommen, die sind bekanntlich des Teufels und Pfui-Spinne-Hochrisikotechnologie.
Aus Kohle- und Gaskraftwerken darf er schon in 12 Jahren auch nicht mehr kommen, schließlich wollen wir ja dann 'klimaneutrale Vorreiter' sein.

Vermutlich werden wir den Strom einfach importieren, aus französischen, tschechischen und sonstigen Kernkraftwerken, aus Kohle- und Gaskraftwerken in Polen und den Niederlanden.

Dagegen wäre nicht viel einzuwenden, wenn es nicht so furchtbar teuer wäre.
Und wer sagt uns, daß im Falle von Mangellagen und Ausfällen unseren freundlichen Nachbarn nicht das Hemd näher ist, als der Rock?
P.Burkhardt
20.08.2023, 20:03 Uhr
Dieses ewige Geseier...
...geht mir wirklich auf den Wecker !

Gegenwärtig laufen Projekte um die Stromtrassen zu schaffen, die Windstrom aus dem Norden und Sonnenstrom aus dem Süden überall verteilen, Grobschmied, das mehr als ausreichend davon vorganden sein wird zeigen die Zahlen.

Auch gibt es europaweite Infrastrukturprojekte, da die Ausbeute aus Solar in Südfrankreich und Spanien den dortigen Bedarf um Längen übersteigt. Aber von Europa will ihre Partei ja nix wissen, wie wir alle seit Magdeburg spätestens wissen.

Finanziert werden diese Trassen auch nicht (oder höchstens zum Teil) aus Steuermitteln, sondern von institutionellen Investoren. Hören Sie doch mal auf hier mit Unwissenheit zu glänzen.

Richtig ist, dass die Umstellung nicht flächendeckend von jetzt auf gleich erfolgen kann, aber das soll sie ja auch gar nicht... und auch nicht zu 100 Prozent, der Energiemix wird weiterhin teures Gas und Biomasse enthalten und perspektivisch auch H2.

Richtig ist auch, dass Wärmepumpen nicht für alle Gebäude geeignet sind - ein unsanierter 100 Jahre alter Bauernhof ist in den meisten Fällen raus.... wer aber seine Hütte 100 Jahre lang vergammeln lässt ist ja irgendwie auch etwas selber schuld.
grobschmied56
20.08.2023, 21:06 Uhr
Es gibt einen einfachen und unbestechlichen ...
... Richter, der nennt sich Realität. Der Blick auf die Stromrechnung, die Nebenkostenrechnung wird genügen, um festzustellen, ob am Ende die skeptischen 'Grobis' oder die regierungsgläubigen 'Burkis' Recht behalten.

Meine Erfahrung sagt mir jedenfalls, daß Strom, Heizung und Energie allgemein in den letzten Jahrzehnten nur einen Kostentrend kannten: Aufwärts. Und zwar stärker, als die Einkommensentwicklung der meisten einfachen Menschen.

Die 'Burkis' mögen ruhig die frommen Märchen vom immer billiger werdenden Grün-Strom, dem gewaltigen Netzausbau, dem Wärmepumpen-Wunder und der revolutionären Wasserstoff - Zukunft glauben. Der Grobi bleibt ungläubig und schüttelt nur milde lächelnd sein greises Haupt.
Einfacher Grund: Den gleichen Zirkus von wunderbaren Versprechungen und tollen Fortschritts-Legenden hat er vor 40 Jahren schon mal gehört.
Von Leuten, die unseren jetzigen Regierigen ähnlicher waren, als so mancher wahrhaben will.
marco-sdh
20.08.2023, 21:39 Uhr
Ich gebe Ihnen Recht, P. Burkhardt...
... es ist wirklich bisweilen unerträglich, Alles was heute anders ist als gestern wird erstmal per se in die Tonne kommentiert. Und wer dagegen spricht ist ebenso per se ein grün-linker Spinner. So ist das halt im braun-blauen Einheitsdenkbrei.
Waldemar Ceckorr
20.08.2023, 22:20 Uhr
ich habe grade nochmal einen blick auf meine solar-app geworfen,
die liefert im augenblick 0,0 w strom und ein blick aus dem fenster zeigt mir, das windrad des nachbarn steht auch still :o(

der waldi
grobschmied56
20.08.2023, 23:32 Uhr
Dem 'Burki' ins Poesiealbum ...
... ich gehe denn mal, wie gewohnt der Reihenfolge nach...

1. Ich gehe Ihnen liebes Burkhardt 'auf den Wecker'!
Touche´ - genau dies ist die Aufgabe eines Oppositionellen!

2. Verorten Sie mich ganz offensichtlich bei der AfD.
Ihr Zitat:' Aber von Europa will ihre Partei ja nix wissen, wie wir alle seit Magdeburg spätestens wissen.'
Falsch verortet, falsch vermutet.
Nach wie vor bin ich Mitglied der SPD, der ich im Frühjahr 1990 beigetreten bin.
Nach wie vor bin ich ein großer Verehrer von Willy Brandt und Helmut Schmidt.
Die neuen Führer der SPD, wie z.B. Frau Esken, die mich schon mal als 'Covidioten' beschimpft hat, empfinde ich als Zumutung.
Wahrscheinlich beruht das auf Gegenseitigkeit, aber ich habe gelernt, mit Zumutungen zu leben. Keineswegs gedenke ich, mein Parteibuch der Frau Esken vor die Füße zu werfen. So wie Thilo Sarrazin warte ich stoisch darauf, daß mich die 'Partei' rausschmeißt.

Der Fehler der SPD seit Jahren besteht darin, sich mit den falschen Leuten gemein zu machen, die falschen Verbündeten zu suchen und falschen Ratgebern Gehör zu schenken.

Deshalb haben wir so viele Probleme.
Deshalb gilt in Futschland die Wärmepumpe als alternativlos.
Deswegen wurden erstklassig geführte und zuverlässige Kraftwerke abgeschaltet, obwohl man keinen Ersatz für sie hatte.

Weil minderbemittelte SPD-Funktionäre sich gegen solide und gescheite Menschen wie Thilo Sarrazin und Fritz Vahrenholt durchsetzen konnten, haben wir eine Energiekrise, hausgemacht, selbstgeschnitzt und permanent verstärkt durch den unsinnigen Versuch, die Bude mit Solarstrom zu beheizen, wenn die Sonne so schwächlich ist, daß ein Hektar Solarpaneele kaum in der Lage ist, den Schaum von einem Glas Bier zu pusten!

Ja, ihr linksvölkischen Beobachter, ich schreibe seit Jahren an Briefen für meine Enkel!
Nur nicht so, wie Ihr das denkt. Meine Enkel werden erfahren, wer die deutsche Infrastruktur, die Schlüsselindustrien und die Kultur im Land zu Grunde gerichtet hat!
Keine Bange, sie werden dadurch nicht zu 'Nazis'!
Aber hoffentlich zu kritischen Geistern, die den woken und grünen Zerstörern ihrer Heimat das zukommen lassen, was ihnen gebührt.
P.Burkhardt
21.08.2023, 09:03 Uhr
und Waldemar ?
...Strom kommt trotzdem aus der Wand ? Vielleicht, weil anderswo gerade die Sonne scheint oder der Wind weht ? Genau deswegen ist ja der Trassenausbau so wichtig.
P.Burkhardt
21.08.2023, 09:27 Uhr
und am Rande
wer hier welches Parteibuch hat und warum dieses und nicht jenes, ist mir sowas von egal - nur mal am Rande gefragt, warum SPD und nicht AFD - oder besser, welche inhaltliche Schnittmenge gibt es denn bei Grobschied und SPD ? Wenn hier aber einer ständig irgendwelchen (oft genug falschen) Müll verbreitet, dann schwillt mir der Kamm.

Aussage des Artikels ist doch, dass man auch alte Häuser ggf. mit einer Niedertemperatur im Heizungssystem beheizen kann, wenn ein paar Voraussetzungen gegeben sind. Eine Option ist dabei eine Wärmepumpe - die mit Strom betrieben wird. Ja, Energie ist teuer weil (wie ich u.a. auch dem Grobschmied bereits erklärt habe) sich der Endkunden-Strompreis nicht am Preis für erneuerbare Energien orientiert, sondern am Preis des teuersten Stroms, der erzeugt wird....und der kommt in aller Regel aus Gas oder Kohle. Wäre der Preis für Atom-Strom richtig berechnet (Kosten für Erstellung und Rückbau des Kraftwerkes, Endlager des Mülls, etc.), wäre er der teuerste. Tatsächlich war Atom-Strom nur so billig, weil er mit insgesamt 249 Mrd. EUR subventioniert wurde.... End- und Zwischenlager zahlt der Steuerzahler. Es ist auch nicht so, dass man den Mist irgendwo in ein Loch schmeißt und dieses zuschüttet. Aufgrund der von Atommüll ausgehenden latenten Gefahr bedarf es einer permanenten technischen Überwachung (also Techniker und Anlagen) - beides gibt es nicht umsonst in den nächsten paar tausend Jahren.

Rückwärts immer, vorwärts nimmer... gelle ?
Kobold2
21.08.2023, 11:31 Uhr
Der Richter
Realität hat doch schon lange gesprochen. Nur ignoriert man das mit ständigen Wiederholungen und Widersprüchen.
Das schreibt man selbst, das Sonne und Wind keine Rechnung schicken, behauptet aber stur, daß die hohen Energiepreise an den erneuerbaren Energiene liegen, obwohl der Strompreis sich am teuersten erzeugten Strom orientiert. Welche Infrastruktur will denn der Grobschmied zu Grunde gerichtet sehen? Es wurde doch gar keine vernünftige aufgebaut. Den Trassenausbau konnte man vor lauter Widerstand und Rumdiskutierei bisher nicht gescheit durchsetzten und ist ihn nur halbherzig angegangen, private Erzeugung wurde vernachlässigt. Was hat denn seine Partei, jahrelang in der Regierungsverantwortung, mit der, von uns zum Umbau des Energiesektors kassierten EEG Umlage gemacht? Wo hat man sich denn mal um den Abbau der bürokratischen Hürden für die private Energieerzeugung gekümmert ?
Wo ist der Anteil des sonst so schlau daher schreibenden, für die eigene private Energierzeugung? Oder glaubt man immer noch alle anderen hätten eine Bringschuld für das eigene Wohlfühlkissen.
Wann stellt man sich endlich der Realität, das es so wie bisher, nicht mehr weiter gehen kann und das wir das jahrelang ignoriert haben?
Unsere Enkel werdens uns danken.
geloescht.20250302
21.08.2023, 11:45 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Waldemar Ceckorr
21.08.2023, 15:07 Uhr
trassenbau für solarstrom mglw.,
das geht dann aber nur in ost- und westrichtung.
ich kann mir nicht so richtig vorstellen, das in schleswig holstein oder bayern die sonne im zenit steht, während es in thüringen dunkel ist.
gelle burki :o)))
chat ende

der waldi
Kobold2
21.08.2023, 16:12 Uhr
Begrenzte Vorstellungen
Und hell dunkel denken, ist wohl das Hauptproblem mancher Kommentatoren.
Das die See windreicher, als das Binneland ist, die Erzeugung und Versorgung nicht an den Landesgrenzen zu Ende ist, übersteigt manche Vorstellung offensichtlich.
Das wir z.B. eine seit gut 2 Jahren funktionierend Trasse mit Norwegen haben und dabei von der dortigen Wasserkraft profitieren, zeigt, wie es funktionieren kann.
Nur mit der pessimistisch Grundhaltung von Dauernörglern, die sich al Opposition sehen, wird das nix.
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