Mo, 20:13 Uhr
08.05.2006
Bündnis besteht weiterhin
Nordhausen (nnz). Das rot-rote Wahlbündnis im Landkreis Nordhausen ist nach Auffassung der Führungsspitze der Linkpartei trotz Wiederwahl des Landrates nicht gescheitert. Dies sei die einhellige Auffassung am Tag nach der Wahl. Was die Linken noch beraten hatten, das hat die nnz erfahren.
Eine tiefgründige Wahlanalyse wird in den nächsten Wochen innerhalb der Parteigremien folgen und veröffentlicht. Auch wenn bereits kurz nach der Wahl vom Deal mit der SPD oder gar von einer Wählertäuschung gesprochen werde, könne diese Sichtweise nur zurückgewiesen werden. Die Linkspartei habe sich mit übergroßer Mehrheit bereits im November vorigen Jahres auf einer Gesamtmitgliederversammlung dazu bekannt, bei den Kommunalwahlen In Nordhausen und im Landkreis nicht gegeneinander anzutreten. Die SPD hat sich ebenfalls für diesen Weg entschieden. Dies wurde in der Öffentlichkeit in geeigneter Weise sichtbar gemacht und von den Medien in unterschiedlicher Art und Weise interpretiert.
Ausschlaggebend für unser Wahlbündnis war das Wählervotum bei der Kreistagswahl vor zwei Jahren. Seit dem hat der Kreistag linke Mehrheiten. Deshalb wurde eine linke Landrätin aufgestellt. Dass diese gemeinsame Vorgehensweise vor allem unsere politischen Gegner auf den Plan rief, war zu erwarten. Leider haben auch einige wenige Mitglieder und Sympathisanten diesen notwendigen Schritt nicht verstanden. Mit Birgit Keller hat der Kreisverband der Linkspartei eine kompetente Bewerberin nominiert, die zur Führung unseres Landkreises in der Lage ist, so Rainer Bachmann vom Sprecherrat der Linkspartei.PDS.
Am Sonntag habe der Wähler sich mehrheitlich anders entschieden. Dies werde voll respektiert. Landrat Joachim Claus wurde zum Wahlsieg gratuliert. Ihm wurde aber auch mit auf den Weg gegeben, dass eine noch kritischere Linke ihn begleiten werde. Dabei meine ich nicht Opposition um jeden Preis. Sondern es geht um sachliches Ansprechen der ungelösten Probleme in seinem Verantwortungsbereich. Dazu ist enge Zusammenarbeit der Linken im Kreistag notwendig. Aber auch ein Konsens sollte diesbezüglich mit allen Kreistagsmitgliedern angestrebt werden. Entscheidend sind vielmehr anstehende Sachthemen, nicht parteipolitische Sichtweisen oder Fraktionsgrenzen, so Bachmann abschließend.
Autor: nnzEine tiefgründige Wahlanalyse wird in den nächsten Wochen innerhalb der Parteigremien folgen und veröffentlicht. Auch wenn bereits kurz nach der Wahl vom Deal mit der SPD oder gar von einer Wählertäuschung gesprochen werde, könne diese Sichtweise nur zurückgewiesen werden. Die Linkspartei habe sich mit übergroßer Mehrheit bereits im November vorigen Jahres auf einer Gesamtmitgliederversammlung dazu bekannt, bei den Kommunalwahlen In Nordhausen und im Landkreis nicht gegeneinander anzutreten. Die SPD hat sich ebenfalls für diesen Weg entschieden. Dies wurde in der Öffentlichkeit in geeigneter Weise sichtbar gemacht und von den Medien in unterschiedlicher Art und Weise interpretiert.
Ausschlaggebend für unser Wahlbündnis war das Wählervotum bei der Kreistagswahl vor zwei Jahren. Seit dem hat der Kreistag linke Mehrheiten. Deshalb wurde eine linke Landrätin aufgestellt. Dass diese gemeinsame Vorgehensweise vor allem unsere politischen Gegner auf den Plan rief, war zu erwarten. Leider haben auch einige wenige Mitglieder und Sympathisanten diesen notwendigen Schritt nicht verstanden. Mit Birgit Keller hat der Kreisverband der Linkspartei eine kompetente Bewerberin nominiert, die zur Führung unseres Landkreises in der Lage ist, so Rainer Bachmann vom Sprecherrat der Linkspartei.PDS.
Am Sonntag habe der Wähler sich mehrheitlich anders entschieden. Dies werde voll respektiert. Landrat Joachim Claus wurde zum Wahlsieg gratuliert. Ihm wurde aber auch mit auf den Weg gegeben, dass eine noch kritischere Linke ihn begleiten werde. Dabei meine ich nicht Opposition um jeden Preis. Sondern es geht um sachliches Ansprechen der ungelösten Probleme in seinem Verantwortungsbereich. Dazu ist enge Zusammenarbeit der Linken im Kreistag notwendig. Aber auch ein Konsens sollte diesbezüglich mit allen Kreistagsmitgliedern angestrebt werden. Entscheidend sind vielmehr anstehende Sachthemen, nicht parteipolitische Sichtweisen oder Fraktionsgrenzen, so Bachmann abschließend.

