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Fr, 10:22 Uhr
05.05.2006

Gedanken ausgetauscht

Nordhausen (nnz). Die Bündnisgrünen kümmern sich im Landkreis Nordhausen nicht nur um Umweltprobleme, im Wahlkampf wird auch das Gespräch mit den Akteuren der Jugendarbeit gesucht...


Einige Vertreter des Kreisjugendringes informierten B90/Die Grünen über ihre pädagogischen, methodischen, auch philosophischen Ansätze, ihre Chancen und Defizite. Über die praktische Arbeit, Personal und Finanzen. Alles wurde kritisch beleuchtet und nachgefragt. Man ist realistisch. Wenn der Rotstift angesetzt wird, müssen Kreativität und Intensität einen höheren Stellenwert bekommen. „Wir müssen mit der Jugend die Innenstadt beleben, interkulturelles Lernen, neue erlebnispädagogische Projekte mit bereits vorhandenem verknüpfen“, so Rene Kübler von Horizont e.V.

Detlev Schmidt, Vorsitzender des Kreisjugendringes (Juso), Martin Steineke (Julis) und Manuel Thume ((Junge Union) stimmen in ihren Zielen soweit überein, dass der Jugend Demokratie nahegebracht werden muss, Begeisterungsfähigkeit zur Aktion führen soll und durch internationalen Jugendaustausch Grenzüberschreitungen selbstverständlich werden.
Julis und Junge Union sind gegen die Wehrpflicht und für mehr Engagement im sozialen Bereich. Zunächst bleibt das Gespräch im Gewohnten, wir haben zu wenig Finanzen, die Politik ist nicht wirklich bei der Jugend angekommen, selbst die Chance vor den Wahlen, sich für die Jugend zu interessieren, blieb ungenutzt. Außer den Bündnisgrünen habe sonst keine Partei auf die Presse des Kreisjugendringes reagiert, zeigte sich Detlev Schmidt enttäuscht.
Nachdem die Schwierigkeiten benannt waren, gewann die Diskussion an Fahrt.

Bärbele Herr, Direktorin des Förderzentrums am Geiersberg, die die Finanznöte an den Schulen benannt hatte, schlug Jugendpatenschaften und Streitschlichterprogramme vor. Dr. Horst Kox versprach, diese Themen als Grüner im Kreistag nach der Wahl auf die Agenda zu setzen, leider sind wir immer noch nicht wieder im Stadtparlament vertreten.

Erwachsene haben kein Recht, Jugendliche zu verurteilen. Gewalt hat viele Gesichter, auch in der Politik, so Landratskandidat Heinrich Lorenz . Er warb dafür, dass bei realistisch enger werdenden Finanzen sich die Hoffnungslosigkeit nicht ausbreitet. Die ehrenamtliche Arbeit kann von den Politikern nur durch mehr Interesse an der Jugend und mehr Mitsprache der Jugend honoriert werden. Schließlich geht es um nichts anderes als um die Zukunft unserer Jugendlichen.

Die Grünen fordern von dem Stadt- und dem Kreisparlament nach den Wahlen eine Initiative für Jugend und Bildung, damit wir Schritt für Schritt die Probleme in den Griff bekommen, so die Kandidaten Ursula Burkhardt und Heinrich Lorenz von den Bündnisgrünen.
Autor: nnz

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