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Do, 17:59 Uhr
13.07.2023
Niedrige Wasserstände im Landkreis Nordhausen

Ein sparsamer Umgang ist geboten

Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Nordhausen macht darauf aufmerksam, dass sich aufgrund der anhaltenden Trockenheit in den Jahren 2018 bis 2022 sehr niedrige Wasserstände bei Grund- und Oberflächengewässern eingestellt haben...

Niedrige Pegel auch im Landkreis Nordhausen (Foto: H. Müller) Niedrige Pegel auch im Landkreis Nordhausen (Foto: H. Müller)
Auch 2023 ist bisher keine signifikante Besserung der Situation eingetreten. Die aktuellen Wasserstände der Oberflächengewässer Wipper, Bode, Helme, Zorge und Bere weisen ausgeprägtes Niedrigwasser auf. Auch die Grundwasserstände im Landkreis sind teilweise sehr niedrig.

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„In Thüringen haben bisher erst 6 von 22 Landkreisen und kreisfreien Städten eine Allgemeinverfügung für ein Wasserentnahmeverbot aus oberirdischen Gewässern erlassen, da die Mindestwasserführung ist in den meisten Bächen, Flüssen und Seen des Landkreises noch gegeben ist. Auch, wenn der Landkreis Nordhausen noch nicht gezwungen ist, eine Allgemeinverfügung zur Beschränkung der Wasserentnahme zu erlassen, werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten ihren eigenen Umgang mit den natürlichen Ressourcen Grundwasser und Oberflächenwasser aus Bächen, Flüssen oder Seen zu überprüfen. Eine grundlegende Fragestellung sollte immer sein: Müssen öffentliche und private Grün- und Rasenflächen, landwirtschaftlich genutzte Flächen sowie Sportanlagen in der Zeit von 10 bis 19 Uhr bewässert werden?“, so Dirk Schimm, 2. Beigeordnete des Landkreises.

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die Entnahme von Wasser mittels technischer Hilfsmittel (z.B. Pumpen) aus oberirdischen Gewässern (Flüsse, Bäche, Gräben und Teichen) entsprechend der gesetzlichen Genehmigungspflicht und den geltenden Bestimmungen grundsätzlich einer wasserrechtlichen Erlaubnis bedarf. Diese ist bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Nordhausen zu beantragen.
Autor: psg

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Kommentare
nur_mal_so
14.07.2023, 07:59 Uhr
Anhaltende Trockenheit 2018 - heute
Wie wir alle wissen, sind solch kurzfristigen Zeiträume von gerade mal sechs Jahren lediglich auf Wetter zurückzuführen, nicht auf Klimaveränderung/Erderwärmung.
Kein Grund zur Zorge, äh, Sorge also.

Ich wollte es nur mal wieder gesagt haben, bevor es andere tun.
free Gigi
14.07.2023, 08:37 Uhr
Wasserentnahme
manch einem sollte auch bewusst sein, dass massive Wasserentnahmen (menschlicher Natur) auch ihrer Beitrag dazu leisten.

So befürchten bereits Forscher, dass Teslas Wassergier den Spreewald nachhaltig verändern wird!!!
nur_mal_so
14.07.2023, 12:29 Uhr
Zitat aus Artikel: "Wipper, Bode, Helme, Zorge und Bere weisen ausgeprägtes Niedrigwasser auf"
- und weil man über sechs Jahre hinweg tatsächlich mal nicht das Wetter bemühen kann ("Früher gab's auch heiße Sommer"), ist jetzt die Industrie am Niedrigstand schuld. Verzeihung, ja, klar, Entschuldigung: ich hab natürlich all die Groß- und Schwerindustrieanlagen vergessen, die sich aus Wipper, Bode, Helme, Zorge und Bere speisen.
Der Nordhäuser kann ja doch lustig sein.
free Gigi
14.07.2023, 14:11 Uhr
man sollte schon genau lesen und verstehen
denn ich schrieb: "... auch...Beitrag leisten". d.h. nicht ausschließlich!
Und generell, die Entnahme ob nun aus Flüssen, Seen oder Grundwasser führt zu Absenkungen jenes welchen.
Im Übrigen fließt Wasser auch nicht bergauf, d.h. was man an der Quelle schon entnimmt, kommt an der Mündung erst gar nicht mehr an.
nur_mal_so
14.07.2023, 18:27 Uhr
In Griechenland werden dieses Wochenende die höchsten dort jemals gemessenen Temperaturen erwartet,
und für Wasserknappheit in Deutschland ist Elon Musk verantwortlich.
Was will man da noch sagen.
Kritiker86
15.07.2023, 07:03 Uhr
Oh... man
Jeden Sommer das gleiche. Jeden Sommer führen die Flüsse weniger Wasser... Echt verrückt zur Sommerzeit. Wartet ab auf den Winter, dann sind sie wieder gut gefüllt. Aber es stimmt, als ich Kind war, da war die Helme selbst im Sommer noch ein gewaltiger Fluss an manchen Stellen. Aber wo ist das viele Wasser hin? Das liegt wohl eher an der Entnahme des Wassers vom Menschen, so wie überall Weltweit. Es regnet nicht weniger, wir verbrauchen einfach zu viel. Das ist doch das Problem.
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