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Mi, 13:28 Uhr
12.07.2023
Nach Kreistagsbeschluss:

Neue Klimaschutzmanagerin im Landkreis

Die neue Klimaschutzmanagerin der Nordhäuser Landkreisverwaltung Judith Wolff betreut nun die Realisierung der Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes, das der Kreistag im vergangenen Jahr beschlossen hat...

Klimaschutzmanagerin Judith Wolff (Foto: LRA NDH) Klimaschutzmanagerin Judith Wolff (Foto: LRA NDH)
Seit einigen Wochen kümmert sich die Nachfolgerin des bisherigen Klimaschutzbeauftragten Maximilian Barth um die strategische Ausrichtung der Klimaschutzmaßnahmen im Landratsamt. „Aktuell erarbeiten wir den Masterplan Klimaneutralität in Zusammenarbeit mit der EnergieWerkStadt Jena.

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Ziel ist es dabei, die kreiseigenen Gebäude energetisch zu bewerten und Potenziale zur Energieeinsparung zu ermitteln“, erläutert Judith Wolff. „Bis März nächsten Jahres soll der Masterplan vorliegen, damit haben wir dann einen Leitfaden zur strategischen Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen.“

Um zukünftig die Energieverbräuche in den landkreiseigenen Gebäuden noch genauer analysieren zu können, wird das Landratsamt demnächst einen Energiemanager beschäftigen. „Gemeinsam werden wir nach Einsparpotentialen suchen, um unsere Gebäude effizienter zu bewirtschaften. Dabei geht es nicht nur um Sanierungen, die ohnehin nur Schritt für Schritt umgesetzt werden können. Auch durch nicht-investive Maßnahmen kann der Energieverbrauch einer Liegenschaft um bis zu 15 Prozent gesenkt werden“, so Judith Wolff. „Die Einführung eines kommunalen Energiemanagements ist eine der Maßnahmen aus unserem Klimaschutzkonzept, Bund und Land fördern den Landkreis nun bei der Umsetzung.“

Dies ist nicht das einzige aktuelle Förderprojekt in Sachen Klimaschutz: In der Wiedigsburghalle wird die Beleuchtung auf LED umgerüstet, diese Investition wird zu 100 Prozent gefördert. Damit wird nicht nur zukünftig Energie eingespart, die Halle wird dann auch für die Anforderungen vom Spielbetrieb bei Wettkämpfen und TV-Übertragungen optimal ausgeleuchtet sein. „Und trotzdem wird sich gleichzeitig der Stromverbrauch verringern, was auch den Haushalt des Kreises entlastet. Ich selbst trainiere in der Wiedigsburghalle und freue mich, wenn eine bessere Beleuchtung mit dem Senken des Energieverbrauchs einhergeht“, erzählt Judith Wolff.

Die aus dem Kyffhäuserkreis stammende Klimaschutzmanagerin hat im sächsischen Freiberg an der Bergakademie Energietechnik mit der Vertiefung „Dezentrale und regenerative Energieanlagen“ studiert. „Dank der Arbeit meines Vorgängers und der Unterstützung im Landratsamt konnte ich mit der Umsetzung der Maßnahmen direkt loslegen, wie beispielsweise mit dem Masterplan oder der Implementierung des Energiemanagements. Ich durfte schon viele Veranstaltungen besuchen und somit wertvolle Kontakte knüpfen, zum Beispiel mit anderen Klimaschutzmanagern in Thüringen.“

Judith Wolff interessierte sich schon in ihrer Schulzeit für Erneuerbare Energien und schnupperte schon damals an der hiesigen Hochschule in speziellen Angeboten für Schüler in diese Studienfächer rein. „Erneuerbare Energien sind für unsere Zukunft unumgänglich. Wichtig ist allerdings, dass sich die Leute aus eigenem Interesse dafür entscheiden. Dafür bin ich der Weichensteller. Mithilfe von Info-Veranstaltungen möchte ich die Einwohner und Unternehmen des Landkreises abholen. So wird die Thüringer Energieagentur ThEGA zum Beispiel im September im Rahmen der Fairen Woche einen Vortrag für Unternehmen zum Thema Ressourceneffizienz im Ratssaal der Bibliothek halten“, sagt Judith Wolff.

„Worüber ich mich besonders freue ist eine Wärmebildkamera, die wir jetzt anschaffen können. Damit werden wir Thermographie-Wanderungen an Schulen machen, um Schülern ganz praktisch zu zeigen, wo im Gebäude die größten Energieverluste liegen.“

Bei Fragen zu Fördermöglichkeiten oder anderen Problemstellungen im Bereich des Klimaschutzes steht Klimaschutzmanagerin Judith Wolff als Ansprechpartnerin telefonisch unter 03631 911 9011 oder per E-Mail an nachhaltigkeit@lrandh.thueringen.de zur Verfügung.
Autor: psg

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Kommentare
Günther Hetzer
12.07.2023, 14:00 Uhr
Einsparpotential
"Ziel ist es dabei, die kreiseigenen Gebäude energetisch zu bewerten und Potenziale zur Energieeinsparung zu ermitteln“, erläutert Judith Wolff.
„Gemeinsam werden wir nach Einsparpotentialen suchen, um unsere Gebäude effizienter zu bewirtschaften. ... Auch durch nicht-investive Maßnahmen kann der Energieverbrauch einer Liegenschaft um bis zu 15 Prozent gesenkt werden“

Bewegungsmelder in den Büros bieten schon ein ordentliches Einsparpotential. ;-D
Piet
12.07.2023, 14:31 Uhr
Diese Maßnahme
werden zu 0,0000000000000000000000000000000000000000000000000000000001 Prozent das Klima verbessern.
Hayden 69
12.07.2023, 14:49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
E20
12.07.2023, 14:56 Uhr
Energiemanager
"Um zukünftig die Energieverbräuche in den landkreiseigenen Gebäuden noch genauer
analysieren zu können, wird das Landratsamt demnächst einen Energiemanager
beschäftigen"
Welche zusätzlichen Kosten pro Jahr fallen denn da an?
A-H-S
12.07.2023, 17:10 Uhr
und noch einen Energiemanager dazu...
Eine spezifische Ausbildung ist für diesen Posten nicht erforderlich, auch wenn Frau Wolff erfreulicherweise etwas KnowHow mitbringt.

Alle relevanten Informationen kann man von jedem fitten Hausmeister für lau erhalten:
1. bringen Sie die Heizungsanlage auf den neuesten Stand;
2. wo nötig, erneuern Sie die Fenster/Türen;
3. wo nötig und finanziell möglich dämmen Sie das Objekt;
4. tauschen Sie Leuchtmittel gegen LED aus.

Nichts gegen diese Managerin, bestimmt eine nette Person, aber den größten Nutzen hätte es, diesen Posten nicht zu besetzen und stattdessen das eingesparte Budget direkt in eine Maßnahme (z.B. Austausch maroder Fenster) investieren. ABER: die Stelle wird vom Land gefördert, deshalb schlägt der Landkreis zu. Kostet ja nichts.^^
Den eigentlichen Plan erstellt dann im übrigen ein externes Büro aus Jena (ist zumindest im KyffKreis so). Und auch hier findet man darauf einen Hinweis (Zitat): "Aktuell erarbeiten wir den Masterplan Klimaneutralität in Zusammenarbeit mit der EnergieWerkStadt Jena."

Die Stelle eines Energiemanagers ist auch noch zu besetzen. Wer hier Redundanz vermutet, wird nicht soweit daneben liegen. Vielleicht können sie wenigstens eine Energieersparnis in Höhe ihres Gehalts einspielen - auf 15 Jahre gerechnet.... und ein bisschen Schülerbespaßung scheint es ja auch noch zu geben.
Kobold2
12.07.2023, 19:27 Uhr
Für die
weitere Stelle werden sich ja genug Bewerber unter den Kommentatoren finden...
Paul
12.07.2023, 20:56 Uhr
Neue....
Es ist doch immer wieder seltsam, es muß auf Allen Ebenen gespart werden, nur bei neuen Posten in der Bundes-u. Landespolitik NICHT! Da werden sogar neue Posten erfunden um ja noch irgendein treues Schäfchen auf Steuerzahlers Kosten unter zu bringen!
Adavia
12.07.2023, 22:15 Uhr
Man muss nur KLIMA schreiben können...
...schon bekommt man einen Märchenjob, den niemand braucht, der aber bestens bezahlt wird.

Es ist zum Wiederkäuen...
Echter-Nordhaeuser
13.07.2023, 10:00 Uhr
So ist das .....
Deswegen braucht Deutschland so viele Fachkräfte weil viele Jobs erfunden werden die eigendlich gar nicht benötigt werden. Der größte Teil des Wasserkopfes kann in die Industrie.
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