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Fr, 14:30 Uhr
07.07.2023
Immissionsschutz in Nordhausen

Wenn es lärmt und stinkt

Die Immissionsschutzbehörde des Landkreises Nordhausen verzeichnet eine steigende Anzahl von Beschwerden wegen Lärm- und Geruchsbelästigungen. Insgesamt rund 190 Beschwerden hat die Immissionsschutzbehörde in den vergangenen vier Jahren bearbeitet...



„Aktuell haben wir wieder einen Anstieg an Beschwerden, der auch sich auf eine sich in der Gesellschaft veränderte, oft subjektiv geprägte Wahrnehmung, den vielzähligen Veränderungen von Gesetzeslagen sowie dem Fehlen bzw. der Ablehnung präventiver Maßnahmen zurückführen lässt“, so Dirk Schimm, 2. Beigeordneter des Landkreises, in dessen Zuständigkeit die Immissionsschutzbehörde ist.

Vorbeugend ließe sich dem oft zum Beispiel durch eine andere stadtplanerische Gestaltung, die Zusammenarbeit mit Polizei und Ordnungsbehörden oder geeignete Aufenthaltsplätze für Kinder, Jugendliche und Sportler entgegenwirken.

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Die Immissionsschutzbehörde des Landratsamtes ist Anlaufstelle für alle Privatpersonen und Betreiber gewerblicher Anlagen, welche sich durch schädliche Umwelteinflüsse gestört und beeinträchtigt fühlen. Es bestehe seit Jahren eine stete Gleichverteilung zwischen Beschwerden durch Geruchsbelästigungen, wie wahrgenommene Luftverunreinigungen durch den Betrieb von Feuerungsanlagen oder der Gastronomie und Beschwerden aufgrund der Wahrnehmung von Lärmgeräuschen, die von Geräten und Maschinen, Freiluft- und Privatveranstaltungen oder privaten Tierhaltungen ausgehen, so Schimm.

Der Anteil berechtigter Beschwerden ist mit etwa einer Beschwerde pro Jahr sehr gering, was deutlich zeigt, dass sich ein großer Teil der Bevölkerung und der Industrie im Rahmen der Gesetze und Verordnungen verhält.

Innerhalb der vergangenen vier Jahren war in lediglich drei Fällen ein weiteres Verwaltungshandeln erforderlich. In allen anderen Fällen haben sich die Beschwerde aus immissionsschutzrechtlicher Sicht als gegenstandslos erwiesen. „Sehr häufig wird versucht, Nachbarschaftsstreitigkeiten über die Behörde zu führen, was zu einem immer größeren Verwaltungsaufwand führt. Jede Beschwerde wird vor Ort geprüft, evtl. vorhandene Genehmigungen zum Betrieb von Maschinen und Anlagen ermittelt und Gespräche mit dem Beschuldigten durchgeführt“, erläutert Dirk Schimm. Klärende Gespräche untereinander, gegenseitiger Respekt und die Selbstreflexion des eigenen Handelns sollten der Einreichung einer Beschwerde immer vorgelagert sein. Somit könnten andere Verwaltungsverfahren beschleunigt bearbeitet werden“.
Autor: red

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Kommentare
Cychreides
07.07.2023, 18:01 Uhr
Schweinemast
Lecker Bärchenwurst njam njam njam.
Dorfkind
07.07.2023, 21:12 Uhr
Ein Paradebeispiel für Lärm in Nordhausen
... erlebt man als Anwohner rund um die Großbaustelle "Riemannstrasse".
Homeoffice unmöglich - Kleinkind vormittags hinlegen unmöglich - Urlaubstag auf dem Balkon oder der Terrasse genießen unmöglich. Das Ganze seit März dieses Jahres und ein Ende ist bislang weder in Sicht noch in irgendeiner Art & Weise kommuniziert.
Hauptsache das Ordnungsamt liegt in den anliegenden Straßen, wohin sich das Parkdesaster verlagert, weil hier niemand mehr auf sein Grundstück/Garage/Parkplatz kommt, schön auf der Lauer, um Knöllchen zu verteilen.
Daher danke für den Beitrag. Vielleicht nutzen dies die mehrheitlich wütenden Anwohner dafür, ihrem Unmut erneut Luft zu machen.
Leser X
08.07.2023, 11:07 Uhr
Stinkt zum Nordhäuser Himmel
Die stärkste Wahrnehmung an Gestanks-Belästigung geht eindeutig von der Schweinerei an der Darre aus. Darüber wurde zwar schon viel geredet und geschrieben. Nur geändert hat sich nichts. Profit hat eben Vorrang vor der Lebensqualität.
Katzengreis
08.07.2023, 13:52 Uhr
Und im ländlichen Raum
Sind alle so fleißig , so das selbst am Sonntagmorgen die Motorsense angeworfen wird. Auch an Feiertagen schreckt man nicht davor zurück seine Mitmenschen mit allerlei Lärmgerät zu malträtieren.
Stundenlanges Kettensägengebrüll stimmt munter in das Gekreische der Kreissäge ein.
So viel zum ach so ruhigen Landleben.
Und wenn es langsam dunkel wird gehen die kleinen privaten Müllverbrennungsanlagen in Betrieb. Ein besonderes Aroma von Plastik und verbrannten Lumpen legt sich über die ländliche Ortschaft.
Nur der brave Bauersmann darf an Sonn und Feiertagen seine Maschinen laufen lassen und ab und an etwas natürlichen Duft verbreiten!
Franz Haarkamm
08.07.2023, 18:20 Uhr
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blackbird
09.07.2023, 11:49 Uhr
Kann ich Ihnen nur beipflichten werter Katzengreis,
besonders schlimm ist aber wenn der Oberindianer eines Ortsteils, also die Person welche in diesen Fällen für Ordnung sorgen sollte, der Haupttäter ist und seine ganzen Kumpane noch dazu. Ein elitärer Kreis von Auserwählten die alle rund um die Uhr tun und lassen können was sie wollen. Hegt man auch nur den geringsten Zweifel an solchem Tun, wird man wie ein Aussätziger behandelt und hat mit den schlimmsten Repressalien zu rechnen, bis der böse Nörgler endlich gelernt hat lieber seine doofe Fresse zu halten.
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