Mi, 16:04 Uhr
03.05.2006
Rente zahlen
Nordhausen (nnz). 30 junge Frauen und Männer absolvieren im Nordthüringer Handwerk derzeit eine Meisterausbildung. Wie aber geht es dann weiterß Oftmals fehlt das nötige Kleingeld zur Gründung eines eigenen Unternehmens. Jetzt soll es eine Lösung dieses materiellen Problems geben. Die nnz sprach mit dem Hauptgeschäftsführer des Nordthüringer Handwerks.
Im Gespräch mit der nnz wies Dr. Senft auf ein Projekt der Nordhäuser Handwerker hin. Gemeinsam mit der IHK und der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) wollen die Handwerker ein eigenes Brachflächenmanagement aufbauen. Den einstigen Versuchen an der Fachhochschule misstrauen sie, das sei vermutlich nicht weiterverfolgt worden, so Senft zur nnz.
Hintergrund des Engagements sind rund 300 leer stehende Gewerbeimmobilien im Landkreis. Vom leer stehenden Geschäft bis zur nicht mehr genutzten Tischlerwerkstatt ist da alles zu finden. Diese Immobilien sollen an den Mann gebracht werden, vorzugsweise an Existenzgründer. Und so soll es laufen:
Wird zum Beispiel ein Handwerksbetrieb wegen fehlender Nachfolge in der Familie aufgeben, so soll ein frischgebackener junger Meister die Möglichkeit haben, die Werkstatt auf Rentenbasis abzukaufen. Zwei Fliegen wären das, die mit einer Klappe geschlagen werden können. Der Altinhaber erhält eine monatliche Rente und der junge Meister muss nicht einen horrenden Kredit aufnehmen, den er vermutlich nie bekommen hätte.
Ab September, so hofft Dr. Bernhard Senft im nnz-Gespräch, sollen die ersten 50 Immobilien für einen Geschäftsübergang fit gemacht sein, pro Jahr wollen die Partner, zu denen auch das Landratsamt und die ARGE gehören, fünf Immobilien neues Leben einhauchen.
Autor: nnzIm Gespräch mit der nnz wies Dr. Senft auf ein Projekt der Nordhäuser Handwerker hin. Gemeinsam mit der IHK und der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) wollen die Handwerker ein eigenes Brachflächenmanagement aufbauen. Den einstigen Versuchen an der Fachhochschule misstrauen sie, das sei vermutlich nicht weiterverfolgt worden, so Senft zur nnz.
Hintergrund des Engagements sind rund 300 leer stehende Gewerbeimmobilien im Landkreis. Vom leer stehenden Geschäft bis zur nicht mehr genutzten Tischlerwerkstatt ist da alles zu finden. Diese Immobilien sollen an den Mann gebracht werden, vorzugsweise an Existenzgründer. Und so soll es laufen:
Wird zum Beispiel ein Handwerksbetrieb wegen fehlender Nachfolge in der Familie aufgeben, so soll ein frischgebackener junger Meister die Möglichkeit haben, die Werkstatt auf Rentenbasis abzukaufen. Zwei Fliegen wären das, die mit einer Klappe geschlagen werden können. Der Altinhaber erhält eine monatliche Rente und der junge Meister muss nicht einen horrenden Kredit aufnehmen, den er vermutlich nie bekommen hätte.
Ab September, so hofft Dr. Bernhard Senft im nnz-Gespräch, sollen die ersten 50 Immobilien für einen Geschäftsübergang fit gemacht sein, pro Jahr wollen die Partner, zu denen auch das Landratsamt und die ARGE gehören, fünf Immobilien neues Leben einhauchen.

