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Do, 13:02 Uhr
06.07.2023
Zum Durchpeitschen des Habeckschen Heizungsgesetzes

Ramelow-Regierung stimmte für Fristverkürzung

Vor dem Verfassungsgerichtsentscheid zum einstweiligen Stopp des Habeck-Heizungsgesetzes hatte die Ramelow-Regierung für eine Fristverkürzung gestimmt. „Das wird ein parlamentarisches Nachspiel haben“, kündigte Thüringens CDU-Chef Mario Voigt an...

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Mario Voigt, hat die Zustimmung der Thüringer Landesregierung zur Fristverkürzung für das Heizungsgesetz im Bundesrat kritisiert und kündigte ein parlamentarisches Nachspiel an.

„Mit ihrem Abstimmungsverhalten unterstützt die Ramelow-Regierung Habecks Überrumpelungsmethoden. Es ist gut, dass der Versuch der Ampel, das Heizungsgesetz im Eiltempo durchzupeitschen, auf Antrag der CDU jetzt vorerst gestoppt wurde. Der Druck der CDU-Opposition in Bund und Land wirkt. Wir werden weiterkämpfen“, kommentierte Voigt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dem Eilantrag des CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Heilmann stattzugeben und eine Verabschiedung noch vor der Sommerpause zu unterbinden.

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„Wäre das Bundesverfassungsgericht nicht auf Initiative der CDU eingeschritten, die Staatskanzlei hätte mit ihrem Stimmverhalten der Gesetzgebungs-Hatz der Ampel Vorschub geleistet. Offenbar hat Herr Ramelow aus der aktuellen Stimmungslage im Land überhaupt nichts gelernt. Einmal mehr wird klar, dass Thüringen dringend einen Politikwechsel und eine andere Regierung braucht“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende zur Entscheidung der Landesregierung, im ständigen Beirat des Bundesrats gemeinsam mit den sogenannten A-Ländern die Fristverkürzung durchzusetzen, die eine finale Beratung im Bundesrat am Freitag ermöglicht hätte. Voigt kündigte einen Antrag seiner Fraktion noch für das aktuelle Plenum an, das Abstimmverhalten der Landesregierung zu rügen und nicht ständig im Bundesrat gegen die Interessen der Thüringerinnen und Thüringer zu handeln. „Das Agieren der Landesregierung im Bundesrat wird ein parlamentarisches Nachspiel haben. Das Parlament muss dem Handeln der Ramelow-Regierung ein Stopp-Schild entgegensetzen“, erklärte Voigt.

„Wenn es um den Wohlstand unseres Landes und seiner Bürger geht, darf es keine ideologische Brechstange im Parlament geben. Die Ankündigung von Grünen und SPD, ihr Heizungsgesetz notfalls mit Sondersitzungen in der Sommerpause durchzudrücken, zeigt wie wenig die Ampel verstanden hat. Die Ramelow-Regierung muss aufhören, diese Kaltschnäuzigkeit im Umgang mit parlamentarischen Regeln auch noch über den Bundesrat zu befördern“, forderte Voigt. Er kündigte an, beim Einsatz seiner Fraktion gegen das Heizungsgesetz und das übereilte Gesetzgebungsverfahren nicht nachzulassen. Die CDU-Landtagsfraktion hat mit ihrer gleichzeitig digital und an Informationsständen in ganz Thüringen durchgeführten Unterschriftensammlung mittlerweile schon mehr als 20.000 Unterschriften gegen das Heizungsgesetz der Ampel gesammelt.

HINTERGRUND:
Beim Präsidium des Bundesrates besteht ein Ständiger Beirat, der von den 16 Bevollmächtigten der Länder beim Bund gebildet wird. Jedes Land hat eine Stimme. Thüringen wird durch die Staatskanzlei vertreten. Ähnlich wie der Ältestenrat anderer Parlamente ist dieses Gremium beratend für den Präsidenten und das Präsidium tätig. Dieses Gremium berät auch die Tagesordnung des Bundesrates und entscheidet auf Bitten des Parlaments oder der Bundesregierung über die fristverkürzte Beratung von Vorlagen. Thüringen hatte in dieser Woche der Fristverkürzungsbitte der Bundesregierung zum Heizungsgesetz im Ständigen Beirat zugestimmt und der Ampel damit zur Mehrheit verholfen.
Autor: red

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Kommentare
DonaldT
06.07.2023, 13:20 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Keine Wahlaufrufe.
H.Buntfuß
06.07.2023, 15:16 Uhr
Gesetze in Deutschland
Es ist in Deutschland schon üblich, dass Gesetze durchgepeitscht werden. Den Abgeordneten lässt man kaum Zeit, sich mit den Vorlagen genau zu befassen. Das nennen die Regierenden Demokratie. Wenn ich an die OB-Wahl in Raguhn Jeßnitz denke, habe ich meine Bedenken, was hier in Nordhausen geschehen wird? Wir Haben ja im September auch OB-Wahlen. Ich bin gespannt. Da fällt mir ein guter Spruch ein. „Früher hat man eine fiktive Figur Namens Gott dazu benutzt, um das Volk gefügig zu machen. Heute benutzt man Drohungen und Angst. Aber es sieht aus, als klappt das nicht so gut? Ich bin gespannt was sich die so genannten Demokraten noch alles einfallen lassen.
grobschmied56
06.07.2023, 22:04 Uhr
Zeitdruck war stets ein beliebtes Mittel ...
... von Menschen mit unlauteren Absichten. Die Argumente sind stets die gleichen:
'Wir haben keine Zeit! Wir müssen schnell handeln! Die Zeit drängt! Wir können uns nicht lange mit Diskussionen aufhalten!
Ach, tatsächlich?

Natürlich haben wir Zeit! Was kommt es auf zehn oder zwölf Wochen an, wenn es ums Eingemachte geht. Nämlich den Bestand von Millionen von Häusern und Wohnungen.

Wenn es darum geht, Millionen von Mietern und Eigenheimbesitzern vor Verarmung oder gar Pleite zu bewahren, da sollte sich eine Regierung alle Zeit der Welt nehmen!
Wenn sie das nicht tut, dann muß beim gemeinen Volk sich das schon vorhandene Mißtrauen nur noch verstärken und der Eindruck, der Regierung sei ihr Volk schnurz piep wird sich noch verschlimmern.

Die Umfrage - Ergebnisse in den letzten Wochen und Monaten sehen nicht besonders gut aus für die Ampel oder auch die MINDERHEITS - REGIERUNG von (wessen?) Gnaden in Thüringen!

Weder die Ampelmännchen noch Herrn Ramelows Linke tun sich selbst einen Gefallen, wenn sie immer noch kräftiger am Schellenbaum rütteln.
Der wird dann manchmal ganz fix zum Maulschellenbaum.
marco-sdh
06.07.2023, 22:23 Uhr
Fragen an H. Buntfuß
Bitte benennen Sie Beispiele für Ihre These, dernach es" in Deutschland üblich sei, dass Gesetze durchgepeitscht werden". Viel Spaß beim Suchen.
Den Zusammenhang mit der Bürgermeisterwahl in "Raguhn Jeßnitz" verstehe ich schon dreimal nicht, es gibt ihn nämlich nicht. Sie schreiben von einer "OB-Wahl", die Gemeinde ist zu klein, um überhaupt einen "OB" zu stellen, es handelt sich schlicht um eine Bürgermeister- (BM) Wahl. Aber egal ob OB- oder BM-Wahl, hier gelten Fristen - und zwar richtig lange und das nicht ohne Grund - , die auch nicht verkürzt werden können. Diese gelten für das Bewerbungs- für das Auswahl-, für das Wahl- und für das Wahlannahmeverfahren.
Was also, H. Buntfuß wollten Sie der lesenden Gemeinde mit Ihrem Beitrag mitteilen? Außer Stimmung zu machen....
Kobold2
07.07.2023, 05:33 Uhr
Druck und Angst
Wird hier von wem geschürt? Erfolgreich bei so manchem Kommentator zu lesen, die hier von Enteignung und Verarmung faseln, Die das Stromnetz zusammenbrechen sahen, die Angst hatten, im Winter zu erfrieren, die meinen man wolle ihnen den Führerschein weg nehmen, großfläcige Fahrverbote in der Vergangenheit sahen usw.
Einige Ergebnisse diese Ängste kann man ja schon länger sehen. Angst ist immer auch eine Folge von Unwissenheit.Hier sieht es wohl auch so aus, daß Zeit geschunden wurde, weil sich ein paar gewählte Abgeordnete in ihren Urlaubsvorbereitungen damit überlastet sahen und im Volk noch weiter die Stimmung und Angst geschürt werden kann.
Jäger53
07.07.2023, 08:06 Uhr
Gesetze in Deutschland
Gesetze in Deutschland sind doch wie Schall und Rauch.
H.Buntfuß
07.07.2023, 08:53 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
H.Buntfuß
07.07.2023, 13:58 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
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