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Di, 15:38 Uhr
02.05.2006

Taler viel in der Tüte

Nordhausen (nnz). Die Landratskandidatin der Linkspartei.PDS, Birgit Keller, eröffnete gestern im Landkreis Nordhausen die am Wochenende vom 10. Bundesparteitag ihrer Partei beschlossene Kampagne zum Thema Mindestlohn. Und dabei wurde gut gefüllte Lohntüten verteilt.

Taler viel in der Tüte (Foto: nnz) Taler viel in der Tüte (Foto: nnz)

Die Forderung ist alt. DIE LINKE.PDS verlangt einen gesetzlich festgeschriebenen Mindestlohn von 8 Euro pro Arbeitsstunde, um das Rutschen unter die Pfändungsfreigrenze von derzeit 985 Euro bei Vollzeitarbeit zu verhindern! „…Die geltenden Gesetze lassen es nicht zu, dass Gläubiger den Pfändungsfreibetrag von 985 Euro unterschreiten, damit das selbst bestimmte Leben eines jeden Menschen gewährleistet ist. Warum lassen wir es dann zu, dass rund 3,8 Millionen Menschen trotz Vollzeitarbeit in Armut leben?

Alles andere als die Forderung nach einer Existenzsichernden Arbeitsvergütung wäre Hohn gegenüber den arbeitenden Menschen in der Bundesrepublik und auch unserem Landkreis, welcher sicher überdurchschnittlich von Niedrig- und Dumpinglöhnen geplagt ist“, so Keller.
Autor: nnz

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