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Mo, 17:56 Uhr
03.07.2023
Flohburg zeigt Ausstellung. Sinti und Roma im KZ Mittelbau-Dora

Von Auschwitz in den Harz

Vom 7. Juli bis 27. August zeigt die FLOHBURG | Das Nordhausen Museum die Ausstellung Von Auschwitz in den Harz. Sinti und Roma im KZ-Mittelbau-Dora. Die Wanderausstellung wurde im Jahr 2012 von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora konzipiert und wird erstmals wieder in Nordhausen gezeigt...

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Die Ausstellung widmet sich einem in der deutschen Gesellschaft und Erinnerungskultur lange vernachlässigten Thema: der Verfolgung, Deportation und Ermordung Tausender Sinti und Roma im nationalsozialistischen Deutschland und ihrer fortdauernden Diskriminierung nach 1945 bis heute. Thematisiert werden die Anfänge der gesellschaftlichen Ausgrenzung von Sinti und Roma vor 1933, ihr grauenvoller Lageralltag in den Konzentrationslagern Auschwitz und Mittelbau-Dora sowie das lange und oftmals vergebliche Ringen der KZ-Überlebenden um ihre gesellschaftliche Anerkennung nach 1945.

Im sogenannten Auschwitz-Erlass hatte SS-Chef Heinrich Himmler im Dezember 1942 die Deportation aller im Deutschen Reich lebenden Sinti und Roma nach Auschwitz angeordnet. In Auschwitz wurden Tausende in den Gaskammern ermordet. Nur etwa 3000 Männer und Frauen überlebten das dortige
Zigeuner-Familienlager, das die SS im August 1944 auflöste. Fast alle männlichen Überlebenden brachte sie in das KZ Mittelbau-Dora, das damit zur zentralen Haftstätte für Sinti und Roma in ganz Deutschland wurde.

Eröffnet wird die Ausstellung im Grünen Salon der Flohburg am Donnerstag, dem 6. Juli, um 19 Uhr. Anett Dremel, kommissarische Leiterin der KZ-Gedenkstätte, wird eine Einführung in die Ausstellung und die Geschichte der Sinti und Roma im KZ Mittelbau-Dora geben. Zur Eröffnung sind Besucher:innen und Medienvertreter:innen herzlich eingeladen. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.
Autor: red

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Kommentare
Warren
03.07.2023, 20:28 Uhr
Es ist überhaupt erstaunlich
wie ruhig sich die Vertreter der Sinti und Roma trotz der erlittenen Repressalien im Gegensatz zu den jüdischen Vertretern verhalten
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