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Mi, 08:00 Uhr
28.06.2023
Zugehört

Wo ist die Verantwortung geblieben?

Erster Schlagabtausch, titelte am Montagabend mein geschätzter Kollege Angelo Glashagel. Zugegeben, ich hätte es als Berichterstatter genauso gemacht. Doch ich hatte mich, anders als zuerst angedacht, in die hinterste Reihe des Auditoriums “verzogen” und das war gut so…

Volles Haus im neuen Autohaus (Foto: nnz) Volles Haus im neuen Autohaus (Foto: nnz)
Ja, wir sind schon mittendrin, sowohl in der Zeit des Wahlkampfes, als auch der Schlagabtausche. Das, was jedoch dem geneigten Zuhörer unter 250 Gästen zu Ohren kam, war weder ein Abtausch noch ein Geplänkel.

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Es war ein erstes Herantasten der Kandidaten an das, was sie eventuell in den kommenden Wochen und Monaten erwarten wird: WahlKAMPF. Und mittendrin werden die drei Männer und die eine Frau stehen, wenn es bei dem Bewerberquartet bleibt. Der Fokus jedoch wird sich auf den AfD-Mann Jörg Prophet richten.

Das war gestern schon so. Mucks-Mäuschen-Stille als Prophet (nach Losverfahren) als Letzter sein Statement abgab. Danach: richtig starker Beifall, mehr als bei den anderen zuvor. Und so ging es weiter - bei den Fragen des Moderators (Marc Neblung machte einen guten Job) und bei denen aus dem Publikum, abgesehen von der kruden Frage der Thüringer Landtagspräsidentin (wir berichteten). Was mir bei Prophet vor allem auffiel, das war ein Wort: Verantwortung!

Verantwortung übernehmen für das, was man vorhat, umsetzt und vor den Bürgern abrechnet. Nicht wegducken oder hinter nicht geflossenen Fördermitteln und Bedarfszuweisungen verstecken. Verantwortung übernehmen für die 400 Menschen der Verwaltung und vor allem dafür, dass die sich nicht selbst verwalten (wie das sechs Jahre lang der Fall war), sondern die Kreisstadt verwalten. Das Ziel erreichen, was sich Politik und Verwaltung vornehmen, wofür sie gewählt, eingestellt und bezahlt werden. Sozusagen sind wir Bürger mit unseren Steuern ihre Arbeitgeber und denen gegenüber ist man nicht nur am Ende einer Legislatur rechenschaftspflichtig..

Noch emotionaler als das Geplausche des Quartetts war das Statement von Silvio Wagner. Der erfolgreiche Bauunternehmer ist wohl kein Meister des Wortes am Mikrofon, wohl aber seines Faches und er übernimmt Verantwortung für viele Frauen und Männer, die in seinem Unternehmen einen sicheren Job haben. Silvio Wagner ist seit “Urzeiten” Mitglied der CDU. Doch er kann das Lavieren der angeblichen Parteiführer weder in Berlin noch in Erfurt nicht mehr ertragen. Dieses Rumeiern, dieses sich Festklammern am noch so kleinsten Zipfel der Macht und dabei vergessen, dass seine CDU einst für das Konservative stand. Merz und Vogt - sie alle übernehmen keine Verantwortung, sprechen keine klaren Worte und das, “das kotzt mich an”, meinte das CDU-Mitglied Wagner und bekam dafür den wohl längsten Beifall des Abends.

Auch im Nachhinein allgemeines Schulterklopfen, Zustimmung am Buffet oder am Eiswagen und doch musste es NUV-Chef Niels Neu abermals als sein Schlusswort kundtun: Die Stimmen - für oder wider - müssen nach außen dringen und weiter transportiert werden, um letztlich dort gehört zu werden wo sie hingehören. Über die nnz wird dies möglich sein, das garantieren wir als klitze-kleines Medium.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
emmerssen
28.06.2023, 08:16 Uhr
Danke Herr Greiner
Wieder mal ein sehr guter Artikel von Ihnen. Und es wird auch klar, wer wirklich eine Veränderung der jetzigen Politik in unserer Kreisstadt und gesamten Land möchte. Davor haben die Altparteien die meiste Angst.
bleibtmalfeinineurer
28.06.2023, 08:20 Uhr
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hannes07
28.06.2023, 08:24 Uhr
Ich fasse zusammen ...
Wenn man das kurz zusammen fast:

Herr Prophet hat sehr ähnliche Ziel wie Herr Buchmann von ein paar Jahren. Hat ja schon mal prima "geklappt". Auch er muss sich am Ende an den "Realitäten" abarbeiten.
Und zu Realität wird gehören, dass sich viele von Nordhausen abwenden werden, wenn wir einen AfD Bürgermeister bekommen. Egal wie integer oder sonst etwas Herr Prophet vielleicht selbst ist. Seine Partei ist es nicht.

Und das Herr Wagner nach 16 Jahren CDU-Regierung nicht gemerkt hat, dass die CDU eher nicht konservativ ist, ist schon beeindruckend.
ArreeTim
28.06.2023, 09:10 Uhr
Verantwortung ist nur ein Wort, in Wahrheit ist es Unvermögen, Ideologie -Macht
es ist schlicht Murks? Was uns da aus Berlin geboten wird, der uns noch sehr teuer zu stehen kommt, Energie, Heizung, Wirtschaft, Bildung, Migration, Preise, Inflation, Integration u.v.a.m., jetzt - nur ein Beispiel- sagt man, man muss es den Bürgern bessern erklären und der Bürger würde entlastet zum Vorentwurf, (Habecks Heizung Gesetz), das ist Camouflage für Murks und Unsinn, leicht wahrscheinlicher wird, dass der Bürer eher weniger von einer 70Prozent Förderung wird tatsächlich profitieren, die Wahrheit wird unter 30Prozent liegen, ja unter 30Prozent, da braucht es kein Orakel von Nordhusen für!
R.Hesse
28.06.2023, 09:28 Uhr
Stimmungsbild mal ehrlich
Danke für die Ergänzung zum vorherigen Artikel. Hut ab vor Silvio Wagner, der den Mut hat und ausspricht, was sehr viele Menschen denken. Diese Wahl ist eine Personenwahl und man darf gespannt sein, wie weit ein Framing gegen Jörg Prophet gehen wird. Fakt ist jedoch, daß immer mehr Menschen abgedroschenen Phrasen keinen Glauben mehr schenken und sich entsprechend auch bei Regionalwahlen positionieren. Je mehr eine Regierung von Demokratieschutz redet, desto gefährdeter sind meiner Meinung nach die Freiheitsrechte. Der Osten ist für solche Verhaltensweisen sehr sensibilisiert. Für die Stadt und den Landkreis kann man nur wünschen, daß der fachlich beste Kandidat gewinnt. Demokratie stärkt man auch, indem Extrembürokratie abgebaut wird und die Menschen dadurch entspannter werden. Gleiches gilt für das Aufdrücken immer neuer Einschränkungen und Verhaltensregeln. Das raubt Lebensfreude. Dafür kommt gerade die Quittung. Wo werden die Gründe gesucht? Natürlich immer bei den anderen. Macht Euern Mund auf und nehmt nicht mehr alles hin. Das ist für viele sicher nicht mehr ganz einfach, aber in diesen Zeiten unabdingbar. Alles Gute für diese Region, unsere Heimat. BG
Kill_it_tonight
28.06.2023, 09:29 Uhr
"Und so geht die Freiheit zugrunde
- mit donnerndem Applaus."
Sachlich
28.06.2023, 09:49 Uhr
Danke Herr Greiner
Sie haben sehr Sachlich, Neutral und Inhaltlich alles geschrieben und das verdient Respekt. Ein Nachmittag der Präsentation der Kandidaten die gut ,fair und Sachlich verlief. Jeder kann sich jetzt ein erstes Bild machen und der Bürger hat zu entscheiden und das ist auch richtig so. Die Frage von Frau Pommer an Herrn Prophet ist lächerlich und ein Spiegel der Verzweiflung und Ohnmacht.
bleibtmalfeinineurer
28.06.2023, 09:49 Uhr
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HisMastersVoise
28.06.2023, 09:54 Uhr
Die Geister, die ich rief !
Niemand weis dort draußen, wie sich ein Kandidat/in/divers entwickelt, sobald die Realität mit aller Härte alle Wahlkampfversprechen der Nagelprobe unterzieht. Doch Protest war nie eine gute Wahlkampfstrategie. Daher sind Blicke in die Wahlprogramme der Parteien und Fraktionen äußerst aufschlussreich. Und das ein Silvio Wagner die Feigheit und Ignoranz der Amtsinhaber anprangert, ist noch milde ausgedrückt. Es werden in Zeiten von Haushaltsproblemen Gelder an Beraterfirmen herausgeworfen, es werden Hexenbesen gebaut, es werden Stadien vergoldet, es werden Luftschlösser entworfen. Wo sind denn die Gelder für Jugendbegegnungsstätte. Mit eine Spende von 2000 !!! € konnte vorerst das Jungendklunhaus gesichert werden. Daher sind die Wähler es so leid, von sinnlosen Megainvestitionen zu lesen und sich als Mensch vergessen zu fühlen. Die Ferne zur Realität ist das Hauptproblem vieler Politiker. Daher sind alle Kandidaten gut beraten, sich mit Nordhausen und den dringendsten Bedürfnissen der Bürger zu beschäftigen.
1. Die ausufernde Personalflucht auf dem Südharzkrankenhaus entgegen der realitätsfernen Bekundungen der Personalführung.
2. Die singnifikante Gefährdung der Ausbildung unserer Kinder durch Lehrermangel.
3. Die daraus folgende Vergreisung unserer Betriebe durch Azubimangel.
4. Die völlig übertäuerte und langwierige Reparatur der kommunalen Infrastruktur.
5. Die konzeptlosigkeit im Umgang mit Emigranten.
6. Die realitätsferne Verwendung von öffentlichen Mitteln am aktuellen Bedarf vorbei.
Ich freue mich auf eine echte Podiumsdiskussion als Nagelprobe für die Kandidaten ohne eine Promiwunschkonzert, bei welchem die Kandidaten für das höchste Amt Nordhausens wie Schauspieler präsentiwrt werden !!!
Audio
28.06.2023, 11:07 Uhr
Meine persönliche Meinung zu der OB-Kanditatur war und ist:
Egal, welcher Partei der Bewerber angehört - es muss ein Nordhäuser sein , den ich kenne und dessen Charaktereigenschaften ich real einschätzen kann !
Frau Rieger ist zwar eine nette attraktive Erscheinung, aber ich kann sie nur an ihren bisherigen Leistungen messen. Die anderen Kandidaten kenne ich nicht -
außer Jörg Prophet !
Jörg war Schüler der Bertold-Brecht-Schule, zu der ich auch eine persönliche Beziehung hatte. Er ist in unserer Region aufgewachsen und somit mit der Entwicklung der Stadt als auch mit der Mentalität der "Nordhisser" vertraut. Mit Risiko, Energie und Kraft hat er ein
Unternehmen aufgebaut und damit Arbeitsplätze geschaffen. Aufgrund seines ehrlichen und unbestechlichen Charakters war es verständlich, dass er der AfD beigetreten ist, die seit ihrem Bestehen von den anderen "Volksparteien" nur diffamiert und mit Dreck beworfen wird. Diese Parteien sollten selbst einmal in den Spiegel schauen, um zu sehen, was sie bisher für das deutsche Volk getan haben ! Inflation und Kriegshetze !
Jörg Prophet ist eine starke, sachkundige und aufrichtige Persönlichkeit, die m.E. als OB den Bürgern und Unternehmen unserer Stadt viel Positives bescheren könnte.
Ich würde ihm deshalb auch vorbehaltlos meine Stimme geben !
harzwj
28.06.2023, 13:15 Uhr
Nur so nebenbei...
Bei dem Thema "Sonneberg" kommt mir folgender Vergleich, vor dem Hintergrund der laufenden Diskussion und erkennbaren Unruhe bis in höchste politische Kreise, in den Sinn:
Es sieht fast so aus, als wenn eine Sternschnuppe unvorhergesehen auf Deutschland -Region Sonneberg- eingeschlagen ist. Und man wundert sich darüber und ist erschrocken! Ich denke aber, es handelt sich nicht um eine "Sternschnuppe", es handelt sich um einen "Vulkan" der ausgebrochen ist. Für eine Sternschnuppe gibt es noch keine konkreten Meßgeräte, für einen Vulkan bzw. für ein Erdeben gibt es hochpräzise Messgeräte, Seismographen. Wie man aus dem Internet erfahren kann, sind die in Deutschland installierten Seismographen seit ca. 30 Jahren funkgesteuert und vernetzt um einen ziemlich genauen und zeitnahen Überblick über die "Geschehnisse" unter der Erdoberfläche oder auch darüber zu erhalten. Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, scheinbar sind Impulse der letzten 30 Jahre in der Zentrale, wo alle Daten zusammen laufen nicht angekommen. Wenn doch, wurden diese bislang bewußt oder unbewußt ignoriert. Und nun zur aktuellen Realität der "Geschehnisse": Jedem, der meint ein "warer Demokrat" zu sein, empfehle ich einen Blick in unser Grundgesetz Art. 20 in Verbindung mit Art. 1 zu wagen und erst danach seine "gedanklichen Ergüsse" in die Öffentlichkeit zu senden und bitte mit Klarnamen damit man eine gewisse "Zuordnung" der Persönlichkeit treffen kann. Nur zum persönlichen Verständnis.
W. Jörgens
A-H-S
28.06.2023, 13:52 Uhr
Gut "zugehört"
Das deckt sich weitgehend mit meinen Eindrücken der Veranstaltung.

Dieses "den Arsc... an die Wand kriegen" (Verantwortung abschieben) ist eine typische Erscheinung unserer Zeit und besonders in der Verwaltung zu beobachten. Hauptsache keinerlei Risiko eingehen, ist aber Bestandteil der gesamten Gesellschaft.
DDR-Facharbeiter
28.06.2023, 14:05 Uhr
Sachliche Gespräche ohne Parteiabzeichen besser als Theaterdonner mit Parteiabzeichen
Parteienwahl geht diesmal vor Persönlichkeit. So sehr Persönlichkeiten und erfolgreiches Berufsleben vor der Nordhäuser Oberbürgermeister-Wahl beeindrucken können - sie entscheiden nicht. Entscheidend konnte sein, dass die Wähler ihr Vertrauen jemand schenken, der die Stadt und ihre Umgebung auf den Wachtumspfad einer fleissigen Bürger-Gemeinschaft zurück bringt .Das muss eine physisch starke Person sein, die auch ein paar 60-Stundenwochen durchhält. Opas über 60 wie die Kandidaten P...... oder T.... oder M... müssten da vielleicht erstmal mit ihrem Arzt sprechen. Vertrauen verdient auch die Persönlichkeit, die in Nordhausen in Vereinen, Schulen , der Hochschule, politischen Gemeinschaften wie dem Stadtrat und dem Kreistag menschlich und fachlich Ansehen geniesst. Ganz wichtig ist auch das Ansehen,, dass dieser Persönlichkeit an ihrem Arbeitsplatz entgegengebracht wird. Kommuniziert sie über unfreundliche Mails oder Verbote ? Beleidigt sie bei Versäumnissen oder bleibt sie sachlich und schlägt einen gangbaren Weg vor ? Sachliche Gespräche ohne Parteikrampf bringen mehr als Theaterdonner.
Bleistift und Papier
28.06.2023, 14:38 Uhr
Frau Kellers Frage nach Hr. Höcke ist legitim ....
... genauso wie die Antwort des Hr. Prophet. Wo liegt hier eigentlich das Problem? Das Amt des OB hat überparteilich zu sein. Auf diesen Sachverhalt haben sich sowohl Fr Kellers Frage wie auch Hr. Prophets Antwort bezogen.
Mal wieder alle runterfahren denke ich, wäre gut.
alf-gordon
28.06.2023, 15:14 Uhr
Erkenntnis..
Wenn die Norhaüser den AfD Kandidaten wählen, wird das passieren, was derzeit nach der Sonnebergwahl geschieht. Dies oder die derzeitige Politik in Erfurt und Berlin ..Soll jeder selbst entscheiden.
H.Buntfuß
28.06.2023, 16:20 Uhr
Aufstand der Demokraten
Sonneberg zieht große Kreise. Auf Verlangen der Stellvertretenden Landesvorsitzenden (SPD) soll Herr Sesselman soll nun Nachweisen, dass er Demokratiefähig ist. Das mag ja gut sein, aber sollte man so etwas nicht vor der Wahl machen? Wie sieht es bei der Regierung aus, müssen sie diesen Nachweis auch erbringen? Bei denen habe ich den Eindruck, dass sie sehr oft undemokratisch Handeln. Sie regieren Am Volk (welches es laut Habeck ja nicht gibt) vorbei Deutschland stürzt in eine Rezession und wen haben das zu verdanken? Fast die gesamte Welt lacht über Deutschland. (Siehe Baerbocks Auftritte im Ausland) Die Regierung sorgt dafür, das Unternehmen das Land verlassen bevor sie Insolvenz anmelden muss. Die AfD Muss auch erst einmal beweisen, ob sie besser ist.
Das ist wie immer ein sehr guter Artikel, sachlich korrekt.

Anmerkung techn. Support:
Hat man vorher geprüft. Aber nur »oberflächlich«. Hat wohl doch keiner mit dem Ergebnis gerechnet. Jetzt wird noch mal geprüft.
Aber, Bezug zum Artikel?
nordhaeuser927
28.06.2023, 16:32 Uhr
Sachlich
Von sachlich und neutral ist dieser Artikel leider weit entfernt. Es liest sich eher wie ein Propagandaartikel für die AFD. Hier wird einzig Herr Prophet gelobhudelt und unsere amtierende Landtagspräsidentin wegen ihrer mehr als legitimen Frage gebasht. Beides hat mit sachlich und neutral recht wenig zu tun.
Es ist auch nicht zu verstehen wozu nach dem Artikel von Herrn Glashagel zum selben Thema noch ein zweiter erscheinen muss. Es war dort bereits alles gesagt. Außer der Verunglimpfung von Frau Pommer und der völligen Überhöhung eines Herrn Prophet sind die Aussagen in dem Artikel nur Wiederholungen.
Das der AFD in der NNZ soviel Platz eingeräumt wird und tägliche gleich mehrere Artikel veröffentlicht werden, hinterlässt schon einen mehr als faden Beigeschmack.

Anmerkung techn. Support:
Kommentare müssen nicht sachlich und neutral sein.
»Das der AFD in der NNZ soviel Platz eingeräumt wird« liegt auch ein wenig daran, dass die anderen Parteien nicht so fleißig bei ihrer Pressearbeit sind. Leider.
Gertrude
28.06.2023, 16:44 Uhr
Verantwortung übernehmen,
war ein gewichtiges Wort von Herrn Prophet. Er war der einzige Redner mit klaren Statements. Der anhaltende Applaus hat es nochmals bestätigt. Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass an der AfD besonders in den neuen Bundesländern kein Weg vorbeiführt. Der Wählerwille bringt es klar zum Ausdruck. Da war Sonneberg sicher nur ein Vorgeschmack. Die AfD besetzt zunehmend traditionelle CDU-Positionen und definiert klare politische Ziele. Lasst sie doch nun mal Verantwortung übernehmen und denkt auch mal über eine evtl. konservative Koalition nach. In Italien scheint es ja auch zu funktionieren…..
P.S.: Was hat eigentlich unser Landrat während der Podiumsdiskussion gemacht? Er hat sein Handy nicht ein einziges Mal aus der Hand gelegt - War das etwa eine moderne Interpretation einer Souffleuse über Kurznachrichten?
Die Versuche die Diskussion, durch die Einwürfe von Frau Pommer und Frau Rinke, noch positiv „rot“ zu färben, fand auch ich sehr peinlich.
Eckenblitz
28.06.2023, 17:20 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Beitrag.
nordhaeuser927
28.06.2023, 17:51 Uhr
@technischer Support
Es wurde aber vom Kommentator Sachlich und anderen wiederholt behauptet, darauf bezog sich mein Kommentar.
Zudem muss man ja nicht alles veröffentlichen was eine zutiefst undemokratische Partei wie die AFD so fabriziert.
Auch da sollte man vorher den Inhalt prüfen, z. B. Kommentar von Herrn Prophet, bevor man das dann veröffentlicht. Ihr seid doch nicht das Presseorgan der AFD, oder?

Anmerkung techn. Support:
Nein, wir sind nicht das Presseorgan der AfD!

Man kann die AfD aber in Deutschland wählen. Genau wie die Linken, die Grünen, die SPD, die CDU und viele andere Parteien. Wenn man versucht neutral zu berichten, muss man, auch wenn einem das persönlich vielleicht nicht passt, die Meinungen anderer veröffentlichen. Das erscheint dann tatsächlich nicht immer in allen Augen »neutral«.
Wenn nur persönliches »wollen« ein Kriterium wäre, würde ich ich die Hälfte aller Kommentare und bestimmt 10 Prozent der Artikel nicht veröffentlichen.
Glauben Sie mir bitte, das ist nicht einfach. Aus einem zugesendeten und dann veröffentlichten Artikel oder gar einem freigegebenen oder gesperrten Kommentar auf die politische Gesinnung einzelner Mitarbeiter der nnz oder der nnz im allgemeinen zu schließen, ist oft unfair und zu einfach gedacht.
Loktrainer
28.06.2023, 18:06 Uhr
Das Klammern an der Macht
Wenn ich das als Nichtnordhäuser so verfolge, fühle ich mich wieder in den Herbst 1989 versetzt.
Übrigens eine Zeit, in der Frau Pommer noch Perspektivkader einer ganz anderen Partei war.
Speziell in Ihrem Fall frage ich mich bis heute, wie man mit so wenig Fachwissen an solche Posten kommt. Berufspolitiker die sich über Frauenquote und Netzwerke gut dotierte Posten verschaffen, haben wir zu viele.
Ich kann das dauernde Draufschlagen auf Kandidaten, die nicht zum Politestablishment gehören, nicht mehr ertragen.
Wenn man politische Niederlagen nicht ertragen kann, sollte man es mal wieder mit ehrlicher Arbeit versuchen. Man käme dann auch wieder der Basis näher!!! Ich kenne eine Menge Unternehmen in ganz Thüringen, nicht ein einziges würde sich zurückziehen, weil AfD Kandidaten Wahlen gewinnen! Wer nicht den Mut hat, seine Politik zu ändern( das ist was anderes als "...besser erklären ")
,darf sich über Wahlergebnisse wie in Sonneberg nicht wundern. Sollte diese Wahl durch juristische Schliche annulliert werden, werden sich die Wähler das nicht gefallen lassen, zu Recht.
Der Landtagswahlkampf wird jedenfalls bundesweit für grosses Interesse sorgen.
Leser X
28.06.2023, 18:23 Uhr
Aber warum ist das so?
Zitat aus dem Kommentar zu einem Kommentar seitens der Redaktion: "Das der AFD in der NNZ soviel Platz eingeräumt wird« liegt auch ein wenig daran, dass die anderen Parteien nicht so fleißig bei ihrer Pressearbeit sind. Leider."

Vielleicht gibt es ja noch einen anderen Grund als nur eine vermutete Faulheit der anderen Parteien. Vielleicht haben diese ja das Gefühl, dass ihre Veröffentlichungen nicht auf neutralen Boden fallen?

Aber nochmal zum Thema "Kommentar zum Kommentar": das führt dazu, dass die Intention, dem Leser ein " letztes Wort" zu einem Thema zu ermöglichen, in ihr Gegenteil verkehrt wird. Schade. Kenne ich so auch als universell kommentierender Leser von anderen Medien nicht.

Anmerkung techn. Support:
Viel neutraler, als eine unkommentierte Veröffentlichung von eingesendeten Partei-Pressemitteilungen geht ja wohl kaum. Auf die Kommentare unter den Artikeln haben wir inhaltlich keinen Einfluss - außer deren Sperrung. Das wird oft vergessen und dann die nnz mit den Kommentaren gleichgesetzt.
Wir beenden das Hin und Her an dieser Stelle mal. Gehört ja nicht direkt zum Artikel. Rufen Sie ggf. an. Nummer steht unter Kontakt. Gilt für jeden, dem etwas nicht zusagt. :-)
bleibtmalfeinineurer
28.06.2023, 19:40 Uhr
Um hier mal den Dampf aus dem Kessel zu nehmen:
also, ich verstehe das Dilemma in dem sich die Redaktion befindet. Sie veröffentlicht oft auch Dinge, die dem eigenen Ansinnen zuwider laufen.

Hier schreibt jedoch ein Redakteur seine persönliche Meinung auf. Was er darf und soll und auch veröffentlichen kann.

Das blöde ist eben, dass dieser Redakteur wohl der Gründer und Inhaber dieser Zeitung ist und somit seine private Meinung immer mit der nnz verknüpft wird (auch wenn er das in seinem Artikel hier selbst tut, ist es dennoch falsch).

Was mir sauer aufstößt ist, dass Kommentare dann offensichrlich wegen gegenteiligee Meinungen gesperrt werden (siehe meine obigen, die inhaltlich dem vom Nordhäuser recht ähnlich waren). Wenn ich (Redakteur hin oder her) hier eine deutliche Position beziehe, dann muss ich auch in der Lage sein, Gegenpositionen zu akzeptieren. So verstehe ich jedenfalls Meinungsfreiheit (Respekt und Toleranz gegenüber anderen Positionen - etwas, was ja gerne gerade von AFD-Anhängern strapaziert wird. Darauf darf und soll eine Diskussion folgen - wozu ja eigentlich die Kommentarspalte da ist. Wenn ich dann aber nur genehme Kommentare zulasse, kann ich mir die Kommentarspalte auch sparen.

Das gilt für jeden hier, für mich genauso wie für Herrn Greiner.

Mittlerweile hat sich das wohl hier geändert, weswegen ich erneut versuche.

Am Thema vorbei - ich weiß.
__________________________________________________________
Ja, am Thema eigentlich vorbei. Am Thema vorbei ist, wenn man sich am jeweiligen Redakteur abarbeitet, anstatt am Thema des Beitrags. Übrigens hatte ich Herrn S. eine Mail geschrieben mit der Hoffnung auf Antwort. Leider Fehlanzeige. Gruß PSG. PS: das war hier an dieser Stelle meine einzige und damit auch letzte Äußerung. Die Kommentarfuktion ist nunmal kein Chat.
Ossi1949
28.06.2023, 20:20 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Leser X
28.06.2023, 20:32 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – ...von der Redaktion sehr selten.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
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