Fr, 11:56 Uhr
28.04.2006
Startschuss ist gefallen
Nordhausen (nnz). Am 1. Mai stellt der Trägerkreis Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik seinen Gesetzentwurf im Wortlaut der Öffentlichkeit vor. Wie dann weitergeht, das hat jetzt die nnz erfahren.
Das Volksbegehren wird am 29. Mai starten und soll diesen Entwurf in Thüringen zum Gesetz erheben. Nach Angaben von Elke Falley und Doris Apel, den beiden Sprecherinnen des Volksbegehrens im Landkreis Nordhausen, soll dieses Gesetz wesentliche Fehler der umstrittenen Familienoffensive der Landesregierung korrigieren.
Elke Falley: Wir sorgen dafür, dass den Kindern wieder genügend Erzieherinnen zur Seite stehen, denn der schönste Bildungsplan nützt nichts, wenn die Erzieherinnen keine Zeit haben, ihn umzusetzen. Weniger Kinder je Erzieherin würde auch bedeuten, dass kleine Kitas auf dem Land weiter bestehen können, betonte die Sprecherin. Zudem will das Volksbegehren das letzte Kitajahr gebührenfrei stellen, einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab dem ersten Geburtstag festschreiben und den Bestand der Grundschulhorte sichern, die Kultusminister Jens Göbel im Januar dieses Jahres in Frage gestellt hatte.
Die Bürger des Landkreises Nordhausen haben am 1. Mai ab 10.00 Uhr auf dem Rathausplatz von Nordhausen die Möglichkeit, sich den Gesetzentwurf im Original vorstellen und erläutern zu lassen.
Autor: nnzDas Volksbegehren wird am 29. Mai starten und soll diesen Entwurf in Thüringen zum Gesetz erheben. Nach Angaben von Elke Falley und Doris Apel, den beiden Sprecherinnen des Volksbegehrens im Landkreis Nordhausen, soll dieses Gesetz wesentliche Fehler der umstrittenen Familienoffensive der Landesregierung korrigieren.
Elke Falley: Wir sorgen dafür, dass den Kindern wieder genügend Erzieherinnen zur Seite stehen, denn der schönste Bildungsplan nützt nichts, wenn die Erzieherinnen keine Zeit haben, ihn umzusetzen. Weniger Kinder je Erzieherin würde auch bedeuten, dass kleine Kitas auf dem Land weiter bestehen können, betonte die Sprecherin. Zudem will das Volksbegehren das letzte Kitajahr gebührenfrei stellen, einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab dem ersten Geburtstag festschreiben und den Bestand der Grundschulhorte sichern, die Kultusminister Jens Göbel im Januar dieses Jahres in Frage gestellt hatte.
Die Bürger des Landkreises Nordhausen haben am 1. Mai ab 10.00 Uhr auf dem Rathausplatz von Nordhausen die Möglichkeit, sich den Gesetzentwurf im Original vorstellen und erläutern zu lassen.


